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Unterm Rad: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Hermann Hesse
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

19. März 2007 suhrkamp taschenbuch
Zu den wichtigsten Frühwerken Hermann Hesses gehört sein Schulroman Unterm Rad über das Schicksal eines begabten Kindes, das am Erwartungsdruck seines Vaters und der Umwelt zerbricht. Hesse hat darin viel von dem verarbeitet, was er selbst erleben mußte. So glaubten seine Erzieher, den 14jährigen in einer Heilanstalt für Schwachsinnige und Epileptische unterbringen zu müssen. Es war der Leidensdruck dieser frühen Erfahrungen, der ihn zum Schriftsteller gemacht hat und dem auch seine späteren Werke ihre Brisanz und zeitlose Aktualität verdanken. Wie kein anderes Werk des Dichters hat dieses Buch eine genau dokumentierbare Vorgeschichte, die hier erstmals in allen überlieferten Lebenszeugnissen vorgestellt wird und ein authentisches Bild der Pädagogik vom Ende des 19. Jahrhunderts entwirft.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 168 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (19. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518458515
  • ISBN-13: 978-3518458518
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 209.753 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Foto (c) Gret Widmann / Suhrkamp Verlag


Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.     

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Herr Joseph Giebenrath, Zwischenhändler und Agent, zeichnete sich durch keinerlei Vorzüge oder Eigenheiten vor seinen Mitbürgern aus. Er besaß gleich ihnen eine breite, gesunde Figur, eine leidliche kommerzielle Begabung, verbunden mit einer aufrichtigen, herzlichen Verehrung des Geldes, ferner ein kleines Wohnhaus mit Gärtchen, ein Familiengrab auf dem Friedhof, eine etwas aufgeklärte und fadenscheinig gewordene Kirchlichkeit, angemessenen Respekt vor Gott und der Obrigkeit und blinde Unterwürfigkeit gegen die ehernen Gebote der bürgerlichen Wohlanständigkeit. Er trank manchen Schoppen, war aber niemals betrunken. Er unternahm nebenher manche nicht einwandfreie Geschäfte, aber er führte sie nie über die Grenzen des formell Erlaubten hinaus. Er schimpfte ärmere Leute Hungerleider, reichere Leute Protzen. Er war Mitglied des Bürgervereins und beteiligte sich jeden Freitag am Kegelschieben im »Adler«, ferner an jedem Backtag sowie an den Voressen und Metzelsuppen. Er rauchte zur Arbeit billige Zigarren, nach Tisch und sonntags eine feinere Sorte.

Sein inneres Leben war das des Philisters. Was er etwa an Gemüt besaß, war längst staubig geworden und bestand aus wenig mehr als einem traditionellen, barschen Familiensinn, einem Stolz auf seinen eigenen Sohn und einer gelegentlichen Schenklaune gegen Arme. Seine geistigen Fähigkeiten gingen nicht über eine angebotene, streng abgegrenzte Schlauheit und Rechenkunst hinaus. Seine Lektüre beschränkte sich auf die Zeitung, und um seinen Bedarf an Kunstgenüssen zu decken, war die jährliche Liebhaberaufführung des Bürgervereins und zwischenhinein der Besuch eines Zirkus hinreichend. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur die Wirklichkeit hat recht 26. September 2005
Format:Taschenbuch
Diese Erzählung zeigt das Schicksal eines begabten Buben, dem der Ehrgeiz seines Vaters und der Lokalpatriotismus seiner Heimatstadt eine Rolle aufnötigen, die ihm nicht entspricht, die ihn "unters Rad" drängt.
Manchmal meint man, das Buch lebt: man riecht das Laub, man fühlt das kühle Wasser des Dorfbaches in der Sommerhitze an der Stirn, man leidet mit Hans mit, man denkt an die eigene Mittelschulzeit.
Der Roman enthält ungefähr eine Anleitung für Eltern und Lehrer, wie man einen begabten jungen Menschen am zweckmäßigsten zugrunde richtet.
"Unterm Rad" ist neben "Die Verwirrung des Zöglings Törless" von Robert Musil, die nachhaltigste Anklage gegen das Erziehungsritual jener Jahre (um 1900). Auch das Buch "Der Schüler Gerber" von Friedrich Torberg behandelt fulminant die selbe Thematik.
Das Buch wurde 1903 geschrieben und ist absolut aktuell.
"Ein paar Wochen ist es her, da entdeckte ich in einem Abteil der Berliner S-Bahn zwei junge Leute. Ihre Gesichter waren über dasselbe Buch gehängt, das einer der beiden in Händen hielt. Sie lasen, sie waren verzaubert, von ihrer Haltung ging eine fast greifbare Aura der Verwandlung aus, sie blickten nicht auf, sie waren vollkommen unempfindlich für die Umwelt.
Ich habe weder vorher noch danach wieder Menschen so lesen sehen. Sie lasen Hermann Hesses "Unterm Rad". Nur die Wirklichkeit hat recht.", meinte Rolf Schneider einst.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant und gut geschrieben 2. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Unterm Rad" ist das erste Buch von Hermann Hesse, das ich gelesen habe, und es hat mich ziemlich beeindruckt. Der geistige Verfall des Hans Giebenrath, verursacht zum einen Teil durch die gestohlene Kindheit, die ihm mit ständigem Lernen und dem Verbot der kindlichen Vergnügungen geraubt wird, zum anderen Teil durch den enormen Druck und die Erwartungen, die der Vater und die Lehrer in ihn setzen, bzw. der ganze Prozess, mit dem dem begabten Schüler das Leben zu Grunde gerichtet wird, ist so lebensnah beschrieben, dass man alles "am eingenen Leib" erfährt, zumal Hesse ja genau wusste, was man in solchen Situationen empfindet, da er ja selber aus dem Kloster Maulbronn geflohen ist und auch ihm eine normale Entwicklung versagt worden ist (seine Eltern haben ihn ja sogar in die Klapsmühle gesteckt ! Das waren noch Zeiten...)Wie Arthur Eloesser ganz richtig sagte, ist das Buch :"Eine Anleitung [...]wie man einen begabten jungen Menschen zweckmässig zugrunde richtet." Die Geschichte bringt einen auch zum Nachdenken über : Wo sind die Grenzen zwischen Arbeit und Vergnügen ? Wieso ist es wichtig, dass Arbeit und Spass immer im Gleichgewicht zueinander stehen ? usw. Der langen Rede kurzer Schluss: Kurz : Ein Buch, das man lesen muss !
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeichen der Zeit 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Giebenrath ist einer der klügsten Schüler der Stadt, der Stolz seiner Lehrer, die ihn für das theologische Seminar drillen. So stehlen sie ihm seine Jugend. Seine Kaninchen werden ihm genommen, er darf nicht mehr basteln, angeln, schwimmen gehen, er muß lateinische und griechische Vokabeln pauken. Auch auf dem Seminar ist er bald einer der Besten. Doch allmählich läßt seine Leistung nach, und als man ihm gar die Freundschaft mit einem aufsässigen, genialisch-eigenwilligen Schüler verbietet, fällt er ganz ab. "Nur nicht matt werden", ermahnt ihn der Schulleiter, "sonst kommt man unters Rad." Aber der Junge ist längst "unterm Rad" einer reaktionären Pädagogik, die eine Sorge um den Menschen nicht kennt, und wird zugrunde gerichtet. Hermann Hesse gestaltet hier realistisch und mit konsequenter Logik den verfall der bürgerlichen Pädagogik der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, wie er ihn selbst als Schüler erfahren hat. Der genialische Außenseiter Hermann Heilner ist ein jugendliches Selbstporträt des Dichters. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf heute noch übertragbar 26. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn das Buch schon ein paar Jährchen alt ist, hat es dennoch nicht an Aktualität einbüßen müssen. Es erzählt die Geschichte des begabten Jungen Hans, der den Erwartungen der Erwachsenen gerecht werden muss und schließlich unter dem Druck "zerbricht". Eine eindringliche Geschichte und manchmal musste ich dabei an die heutige Schulzeit denken... wie viele Kinder von ihren Eltern unter Druck gesetzt werden. Das Buch sollte zu denken geben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musterschüler auf Abwegen 12. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ob sich das Schicksal des jungen Hans Giebenrath wirklich verallgemeinern läßt und die beißende Kritik Hesses am Bildungswesen seiner Zeit somit wirklich in der dargestellten Intensität angezeigt ist, will ich dahingestellt lassen. Möglicherweise spielt auch Hesses durch seine Lehrer verletzte eigene Eitelkeit eine gewisse Rolle bei seiner Sicht der Dinge. Vieles in der Erzählung ist ja bekanntlich autobiographisch.
Wenn aber die Geschichte nicht mit Interpretationsversuchen überfrachtet wird, zeigt sich - ganz schlicht - ein sehr interessant und einfühlsam gezeichnetes Bild eines begabten Schülers, dessen Berufung es ist, die Erwartungen zu erfüllen, die alle möglichen Leute in ihn setzen. Und der sich in dieser Rolle gefällt! Daß ihm die Kindheit geraubt wird, merkt er nicht.
Erst in seiner Pubertät beginnt er an seinem bisherigen Lebensinhalt zu zweifeln, gänzlich überfordert durch den Leistungsdruck, den seine "Förderer" erzeugen. Plötzlich entdeckt er romantische Gefühle, wagt es schließlich sogar, offen zu seiner Freundschaft zu dem bei den Lehrern als Quertreiber verhaßten Schöngeist Herman Heilner zu stehen. Hiermit nimmt seine Geschichte einen Wendepunkt, er wird von seinen Lehrern fallengelassen...
Die Geschichte des Hans Giebenrath ist immer wieder ergreifend zu lesen. Man merkt, daß Hesse beim Schreiben mit ganzer Seele bei der Sache war. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen ein Klassiker
Gut gemachtes Paperback, da gibt es nicht viel mehr zu kommentieren. Außer das noch 9 Wörter für die Rezension fehlten!
Vor 2 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Man kann es lesen
Da wir es für die Schule damals brauchten kann ich nicht mehr viel zu sagen, gelesen, verkauft und vergessen. Für die Schule geeignet
Vor 2 Monaten von frahm veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht schlecht aber es gibt deutlich Besseres von Hesse.
Ich selbst finde als Schüler das Buch sehr langatmig und langweilig. Es ist für Schüler meiner Meinung nach nicht sonderbar geeignet da es eindeutig nicht in unserer... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Darth Vader veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr interessant zu lesen
Ich musste dieses Buch für die Schule lesen und ich komme zu dem Entschluss, dass es sehr lesenswert ist. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Helmut Weber veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zuerst langweilig aber dann doch recht gut
Hallo! Ich musste diese Buch gezwungener Maßen im Deutschunterricht lesen. Als ich mir den Klappentext durch gelesen hab, hätte ich das buch am liebst wieder... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Hoock Claudia veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Meinung einer Schülerin
Ich habe das Buch in der Schule gelesen und finde, dass es sehr gut auf die heutige Zeit übertragbar ist. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Nicole, Reske veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer noch aktuell
Kaum zu glauben, dass dieses Buch schon so alt ist und doch oder wieder so aktuell ist, vielleicht mit einer der besten Erziehungsratgeber.
E.Greif
Vor 8 Monaten von Eckhard Greif veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen für die Schule
War für meinen Sohn für den Schulunterricht gekauft worden. Eine sicherlich gute und sinnvolle Lektüre für den Deutschunterricht auf dem Gymnasium
Vor 10 Monaten von Sven veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewertung
Sehr geehrte Damen und Herren,

dieser Artikel gefiehl mir sehr gut und würde ihn jederzeit weiterempfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Ursula Pallasch veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Lektüre für Eltern und Schüler
Hermann Hesse beschreibt deutlich den Leistungsdruck und wie unglücklich der macht und geradewegs in die Katastrophe führt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Miriam Heaven veröffentlicht
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