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Unterm Rad: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 19. März 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 168 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (19. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518458515
  • ISBN-13: 978-3518458518
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (105 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.037 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Foto (c) Gret Widmann / Suhrkamp Verlag


Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.     

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Herr Joseph Giebenrath, Zwischenhändler und Agent, zeichnete sich durch keinerlei Vorzüge oder Eigenheiten vor seinen Mitbürgern aus. Er besaß gleich ihnen eine breite, gesunde Figur, eine leidliche kommerzielle Begabung, verbunden mit einer aufrichtigen, herzlichen Verehrung des Geldes, ferner ein kleines Wohnhaus mit Gärtchen, ein Familiengrab auf dem Friedhof, eine etwas aufgeklärte und fadenscheinig gewordene Kirchlichkeit, angemessenen Respekt vor Gott und der Obrigkeit und blinde Unterwürfigkeit gegen die ehernen Gebote der bürgerlichen Wohlanständigkeit. Er trank manchen Schoppen, war aber niemals betrunken. Er unternahm nebenher manche nicht einwandfreie Geschäfte, aber er führte sie nie über die Grenzen des formell Erlaubten hinaus. Er schimpfte ärmere Leute Hungerleider, reichere Leute Protzen. Er war Mitglied des Bürgervereins und beteiligte sich jeden Freitag am Kegelschieben im »Adler«, ferner an jedem Backtag sowie an den Voressen und Metzelsuppen. Er rauchte zur Arbeit billige Zigarren, nach Tisch und sonntags eine feinere Sorte.

Sein inneres Leben war das des Philisters. Was er etwa an Gemüt besaß, war längst staubig geworden und bestand aus wenig mehr als einem traditionellen, barschen Familiensinn, einem Stolz auf seinen eigenen Sohn und einer gelegentlichen Schenklaune gegen Arme. Seine geistigen Fähigkeiten gingen nicht über eine angebotene, streng abgegrenzte Schlauheit und Rechenkunst hinaus. Seine Lektüre beschränkte sich auf die Zeitung, und um seinen Bedarf an Kunstgenüssen zu decken, war die jährliche Liebhaberaufführung des Bürgervereins und zwischenhinein der Besuch eines Zirkus hinreichend. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franz Waditzer am 26. September 2005
Format: Taschenbuch
Diese Erzählung zeigt das Schicksal eines begabten Buben, dem der Ehrgeiz seines Vaters und der Lokalpatriotismus seiner Heimatstadt eine Rolle aufnötigen, die ihm nicht entspricht, die ihn "unters Rad" drängt.
Manchmal meint man, das Buch lebt: man riecht das Laub, man fühlt das kühle Wasser des Dorfbaches in der Sommerhitze an der Stirn, man leidet mit Hans mit, man denkt an die eigene Mittelschulzeit.
Der Roman enthält ungefähr eine Anleitung für Eltern und Lehrer, wie man einen begabten jungen Menschen am zweckmäßigsten zugrunde richtet.
"Unterm Rad" ist neben "Die Verwirrung des Zöglings Törless" von Robert Musil, die nachhaltigste Anklage gegen das Erziehungsritual jener Jahre (um 1900). Auch das Buch "Der Schüler Gerber" von Friedrich Torberg behandelt fulminant die selbe Thematik.
Das Buch wurde 1903 geschrieben und ist absolut aktuell.
"Ein paar Wochen ist es her, da entdeckte ich in einem Abteil der Berliner S-Bahn zwei junge Leute. Ihre Gesichter waren über dasselbe Buch gehängt, das einer der beiden in Händen hielt. Sie lasen, sie waren verzaubert, von ihrer Haltung ging eine fast greifbare Aura der Verwandlung aus, sie blickten nicht auf, sie waren vollkommen unempfindlich für die Umwelt.
Ich habe weder vorher noch danach wieder Menschen so lesen sehen. Sie lasen Hermann Hesses "Unterm Rad". Nur die Wirklichkeit hat recht.", meinte Rolf Schneider einst.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. Juli 2001
Format: Gebundene Ausgabe
"Unterm Rad" ist das erste Buch von Hermann Hesse, das ich gelesen habe, und es hat mich ziemlich beeindruckt. Der geistige Verfall des Hans Giebenrath, verursacht zum einen Teil durch die gestohlene Kindheit, die ihm mit ständigem Lernen und dem Verbot der kindlichen Vergnügungen geraubt wird, zum anderen Teil durch den enormen Druck und die Erwartungen, die der Vater und die Lehrer in ihn setzen, bzw. der ganze Prozess, mit dem dem begabten Schüler das Leben zu Grunde gerichtet wird, ist so lebensnah beschrieben, dass man alles "am eingenen Leib" erfährt, zumal Hesse ja genau wusste, was man in solchen Situationen empfindet, da er ja selber aus dem Kloster Maulbronn geflohen ist und auch ihm eine normale Entwicklung versagt worden ist (seine Eltern haben ihn ja sogar in die Klapsmühle gesteckt ! Das waren noch Zeiten...)Wie Arthur Eloesser ganz richtig sagte, ist das Buch :"Eine Anleitung [...]wie man einen begabten jungen Menschen zweckmässig zugrunde richtet." Die Geschichte bringt einen auch zum Nachdenken über : Wo sind die Grenzen zwischen Arbeit und Vergnügen ? Wieso ist es wichtig, dass Arbeit und Spass immer im Gleichgewicht zueinander stehen ? usw. Der langen Rede kurzer Schluss: Kurz : Ein Buch, das man lesen muss !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hoock Claudia am 8. März 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Hallo! Ich musste diese Buch gezwungener Maßen im Deutschunterricht lesen. Als ich mir den Klappentext durch gelesen hab, hätte ich das buch am liebst wieder zurück geschickt. Nach dem ersten Lesen war ich immer noch nicht sehr beeindruckt, weil das alles sehr kompliziert geschrieben ist und eine Weile braucht bis sich das alles "gesetzt" hat.
Aber jetzt, wo ich mich mit dem Inhalt auseinander gesetzt hab, Sachen interpretiert habe und mich über den Autor besser informiert habe, scheint es mir, als wäre es einfach eine Pflicht für jeden, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht nur ein Junge, der mit den Erwartungen nicht zurecht kommt, ich finde da steckt mehr dahinter, denn es ist so etwas wie eine kleine Autobiografie von Hermann Hesse mit allen Einzelheiten aus seiner Zeit, als er zur Schule ging.
Es ist auf alle Fälle wert dieses Buch zu lesen.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Hans Giebenrath ist einer der klügsten Schüler der Stadt, der Stolz seiner Lehrer, die ihn für das theologische Seminar drillen. So stehlen sie ihm seine Jugend. Seine Kaninchen werden ihm genommen, er darf nicht mehr basteln, angeln, schwimmen gehen, er muß lateinische und griechische Vokabeln pauken. Auch auf dem Seminar ist er bald einer der Besten. Doch allmählich läßt seine Leistung nach, und als man ihm gar die Freundschaft mit einem aufsässigen, genialisch-eigenwilligen Schüler verbietet, fällt er ganz ab. "Nur nicht matt werden", ermahnt ihn der Schulleiter, "sonst kommt man unters Rad." Aber der Junge ist längst "unterm Rad" einer reaktionären Pädagogik, die eine Sorge um den Menschen nicht kennt, und wird zugrunde gerichtet. Hermann Hesse gestaltet hier realistisch und mit konsequenter Logik den verfall der bürgerlichen Pädagogik der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, wie er ihn selbst als Schüler erfahren hat. Der genialische Außenseiter Hermann Heilner ist ein jugendliches Selbstporträt des Dichters. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. November 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Auch wenn das Buch schon ein paar Jährchen alt ist, hat es dennoch nicht an Aktualität einbüßen müssen. Es erzählt die Geschichte des begabten Jungen Hans, der den Erwartungen der Erwachsenen gerecht werden muss und schließlich unter dem Druck "zerbricht". Eine eindringliche Geschichte und manchmal musste ich dabei an die heutige Schulzeit denken... wie viele Kinder von ihren Eltern unter Druck gesetzt werden. Das Buch sollte zu denken geben.
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