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Unterm Birnbaum [Audiobook] [Audio CD]

Günter Eich , Theodor Fontane , Heinz Klevenow , Tilla Durieux , Siegfried Lowitz , Bruni Löbel , Agnes Fink , Wolfgang Büttner , Hans Joachim Quitschorra
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. Mai 2013
Ein Hörspieljuwel - neu entdeckt

Ein hochverschuldetes Ehepaar ermordet seinen Gläubiger - und schafft es die Polizei auf die falsche Spur zu lenken. Vorerst zumindest. Wie der Gastwirt Hradschek und seine Frau schließlich an sich selbst scheitern, das erzählt Fontane psychologisch so fein beobachtet, dass man meint, eine brandaktuelle Geschichte vor sich zu haben. Stoff genug für 70 Minuten spannende Unterhaltung, die von einem großen Sprecherensemble farbig und lebendig präsentiert wird.

(1 CD, Laufzeit: 1h 09)


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag (13. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867178062
  • ISBN-13: 978-3867178068
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 14 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 210.736 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit viel akustischer Atmosphäre und brillanten Darstellern läuft das Geschehen wie ein Film vor dem inneren Auge des Zuhörers ab. Allerfeinster Hörstoff!" (Kieler Nachrichten)

"50 Jahre alt ist dieses Hörspiel, und die Inszenierung funktioniert heute immer noch ausgezeichnet." (WDR 5)

"(...) Stoff genug für 70 Minuten spannende Unterhaltung, die von einem großen Sprecheresemble farbig und lebendig präsentiert wird." (Main-Post)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Theodor Fontanes romantische Balladen wie "Archibald Douglas", "Schön Margret" und "Die Brücke am Tai", zu denen er durch Sir Walter Scott inspiriert wurde, sind noch heute bekannt. Bis zu seinem letzten Lebenstag schrieb er Tausende von Briefen - er nannte sich einen "Briefschwärmer". Sein Biograph H.H. Reuter urteilt: "Fontane würde zur großen deutschen Literatur gehören, auch wenn von ihm nichts überliefert wäre als seine Briefe." Die "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" wurden für den Romancier später zum unerschöpflichen Reservoir für die Darstellung des märkischen Lebens, der Landschaft und der Geschichte. Die Romane, u.a. "Vor dem Sturm", "Irrungen, Wirrungen", "Frau Jenny Treibel", "Unwiederbringlich", "Die Poggenpuhls" und "Der Stechlin", zeigen ihn in der Beschreibung der Frauengestalten als einfühlsamen Beobachter. Theodor Fontane vermied Pathos und den "Lärm der Gefühle", er war ein Meister der Ironie. Was mit scheinbar leichter Feder beschrieben, angedeutet, auch verschleiert wird, ist in mühevoller Arbeit entstanden, Fontane sagte, er habe "gepusselt und gepult".

Günter Eich wurde am 01.02. 1907 in Lebus/Oder geboren. Von Beginn an war er Mitglied der Gruppe 47 und erreichte in den 50er Jahren, der Blütezeit des Hörspiels, seinen Durchbruch als Autor. Zu seinen bekanntesten Hörspielen zählen Träume, Sabeth und Die Mädchen aus Viterbo. 1953 erhielt er für Die Andere und ich den "Hörspielpreis der Kriegsblinden". Günter Eich wurde 1959 mit dem "Georg-Büchner-Preis" ausgezeichnet. Er starb am 20.12.1972 in Salzburg.

Heinz Klevenow (1908–1975) spielte immer wieder auch für Theater und Film, vor allem aber war er ein gefragter Synchron- und Hörspielsprecher. Unter Hörspielregisseur Fritz Schröder-Jahn sprach er zahlreiche Hauptrollen für Rundfunkproduktionen, z.B. 1964 im berühmten Hörspiel Das Schiff Esperanza von Fred von Hoerschelmann. Ebenfalls zu hören ist er in Paul Temple und der Fall Lawrence (1958). Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme u.a. Robert Newton in Oliver Twist, Lionel Barrymore in Ist das Leben nicht schön? und Lorne Greene in der NDR-Synchronisation von Bonanza.

Tilla Durieux (Witwe Jeschke) (1880–1971) besuchte die Schauspielschule in Wien und debütierte 1902 in Olmütz/Mähren. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten spielte sie an verschiedenen Berliner Bühnen u. a. unter Regie von Max Reinhardt und Erwin Piscator. 1933 übersiedelte sie zunächst in die Schweiz, 1937 nach Jugoslawien. Nach Kriegsende veröffentlichte sie 1952 ihre Autobiografie "Eine Tür steht offen". Noch bis kurz vor ihrem Tod spielte sie zahlreiche Theaterrollen, sowie in Kino- und Fernsehfilmen und sprach in Hörspielen mit. Tilla Durieux war bis 1906 mit dem Maler Eugene Spiro verheiratet, 1910 wurde sie die Frau des Verlegers und Galeristen Paul Cassirer und nach dessen Tod heiratete sie den Industriellen Ludwig Katzenellenbogen.

Heinz Klevenow (Abel Hradschek) (1908–1975) spielte immer wieder auch für Theater und Film, vor allem aber war er ein gefragter Synchron- und Hörspielsprecher. Unter Hörspielregisseur Fritz Schröder-Jahn sprach er zahlreiche Hauptrollen für Rundfunkproduktionen, z.B. 1964 im berühmten Hörspiel Das Schiff Esperanza von Fred von Hoerschelmann. Ebenfalls zu hören ist er in Paul Temple und der Fall Lawrence (1958). Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme u.a. Robert Newton in Oliver Twist, Lionel Barrymore in Ist das Leben nicht schön? und Lorne Greene in der NDR-Synchronisation von Bonanza.

Siegfried Lowitz (Szulski) (1914–1999) war sicher einder der bekanntesten Fernseh-Komissare der Nachkreigszeit. Er ermittelte in zahlreichen Edgar Wallace-Krimis und von 1977 bis 1985 in hundert Folgen als "Der Alte". Lowitz startete seine Schauspielkarriere an den Theatern in Frankfurt am Main und Konstanz. Ab den späten 50er Jahren konnte der Charakterdarsteller als freischaffender Schauspieler für Film und Theater arbeiten. So war er neben Horst Tappert in der Serie "Die Gentlemen bitten zur Kasse" (1966), in der Verfilmung von Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter" (1967) oder in Falladas "Der Trinker" (1967) zu sehen, für den er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Lowitz schrieb bis zu seinem Tod an seinen Erinnerungen "Was für ein Leben", deren Veröffentlichung er 2000 leider nicht mehr erlebte.

Bruni Löbel (Editha) (1920–2006) wurde in Chemitz geboren. Schon mit 15 Jahren trat sie zum ersten Mal dem Theater auf. 1937 zog sie nach München. Ihr Filmdebüt hatte sie 1939 in der Operette "Heimatland". Sie spielte während der Kriegsjahre in zahlreichen erfolgreichen Kinofilmen wie "Wenn die Sonne wieder scheint", "Liebesbriefe" oder im Propagandafilm "Quax in Afrika". Nach Kriegsende arbeitete sie verstärkt für das Theater, dem sie bis ins hohe Alter verbunden bleibt. Ab Mitte der sechziger Jahre sieht man Bruni Löbel häufig in Fernsehserien wie "Der Kommissar" oder "Derrick", in erfolgreichen Miniserien wie "Timm Thaler" und "Ich heirate eine Familie" und lange Zeit in "Forsthaus Falkenau".

Siegfried Lowitz (1914–1999) war sicher einer der bekanntesten Fernseh-Komissare der Nachkreigszeit. Er ermittelte in zahlreichen Edgar Wallace-Krimis und von 1977 bis 1985 in hundert Folgen als "Der Alte". Lowitz startete seine Schauspielkarriere an den Theatern in Frankfurt am Main und Konstanz. Ab den späten 50er Jahren konnte der Charakterdarsteller als freischaffender Schauspieler für Film und Theater arbeiten. So war er neben Horst Tappert in der Serie "Die Gentlemen bitten zur Kasse" (1966), in der Verfilmung von Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter" (1967) oder in Falladas "Der Trinker" (1967) zu sehen, für den er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Lowitz schrieb bis zu seinem Tod an seinen Erinnerungen "Was für ein Leben", deren Veröffentlichung er 2000 leider nicht mehr erlebte.

Bruni Löbel (1920–2006) wurde in Chemitz geboren. Schon mit 15 Jahren trat sie zum ersten Mal dem Theater auf. 1937 zog sie nach München. Ihr Filmdebüt hatte sie 1939 in der Operette "Heimatland". Sie spielte während der Kriegsjahre in zahlreichen erfolgreichen Kinofilmen wie "Wenn die Sonne wieder scheint", "Liebesbriefe" oder im Propagandafilm "Quax in Afrika". Nach Kriegsende arbeitete sie verstärkt für das Theater, dem sie bis ins hohe Alter verbunden bleibt. Ab Mitte der sechziger Jahre sieht man Bruni Löbel häufig in Fernsehserien wie "Der Kommissar" oder "Derrick", in erfolgreichen Miniserien wie "Timm Thaler" und "Ich heirate eine Familie" und lange Zeit in "Forsthaus Falkenau".

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dorfleben 16. September 2008
Von Polar
Format:Broschiert
Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der geschieht früh in der Geschichte und im Verlauf handelt Unter dem Birnbaum vor allem von der Gerechtigkeit. Kommt ein Mörder mit seiner Tat davon? Schafft man es, indem man sich verstellt, dass alle einen für unschuldig erklären? Fontane besaß den Blick und die Sprache, um mit spitzer Feder von dem Geschehen um Abel Hradschek und seine Frau zu berichten. Er besaß auch jenen feinen Humor, der sich am Ende zeigt, wenn es darum geht, wo man den Mörder begräbt, und man sich einig ist, dass die Seele der Kirche gehört, aber man den Menschen nicht verwehren kann, dass Kreuz mit dem Namen umzuwerfen, um eine späte Genugtuung zu erringen. Lug und Trug, ein Franzos, statt eines Polen unter einem Birnbaum, ein Freispruch und eine späte Gerechtigkeit, Theodor Fontane beschreibt seinen Kriminalfall variantenreich. Nicht von außen, indem er über das Dorf schreibt, vielmehr von innen, indem er die Bewohner zu Wort kommen läßt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fontane - vorgelesen: ein Genuss. 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Hörkassette
Fontanes Sprache und detaillierte Schilderungen sind ohnehin ein Genuss. Vorgelesen lässt sich das besonders angenehm aufnehmen. Ernst Bloch nannte ihn einen "halben Detektivroman" - Theodor Fontanes "Unterm Birnbaum". Akribische Milieuschilderungen, eine detailgetreue Psychologie, der unentschiedene Kampf zwischen Aberglauben, Religion und Aufklärung sowie eben der spannende kriminalistische Handlungsablauf - das sind die Hauptelemente und literarischen Vorzüge des Buches. Nicht vergessen sollte werden, dass Fontane auch ein Kindheitstrauma, den von einem Ehepaar geplanten Raubmord, mit in diese Geschichte integriert hat. Trotz all der genannten Vorzüge ist die Geschichte von der Literaturkritik seiner Zeit mehr getadelt als gelobt worden. Man war der Gattung Kriminalroman gegenüber allgemein kritisch eingestellt. Unstrittig ist, dass das Buch kein Hauptwerk Fontanes ist - wenn es auch zu seinen bekanntesten Schriften gehört. Wie so viele seiner Erzählungen, so beruht auch "Unterm Birnbaum", die Geschichte vom verscharrten Soldaten auf einer wahren Begebenheit, die T.F. ca. 12 Jahre vorher auf einer Reise, die er zusammen mit seiner Schwester unternommen hatte. Zunächst erschien die Geschichte - wie üblich - in der "Gartenlaube" vom Herbst 1885. Es erfuhr zahlreiche Bearbeitungen für Film und Hörspiel und gehört zum klassischen Kanon der Schullektüre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Krimianlroman !!! 6. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie der Titel dieser Rezension schon expliziert darf man den Roman "Unterm Birnbaum" nicht einfach als Kriminalroman klassifizieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht Fontanes Absicht war "einfach" einen Kriminalroman zu schreiben, der den Leser oder Zuhörer überwältigen und fesseln sollte (obwohl er es tut, denn für Spannung ist gesorgt).
Vielmehr handelt es sich (auch) um ein sozialkritisches Werk, dass die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht nur darstellt, sondern mit einer leichten Ironie analysiert "...er war über seinen Stand hinaus nett...".
Fontane beleuchtet aber nicht nur die soziologischen Gegebenheiten, sondern auch die Einstellungen der Menschen zu Religion, Krieg und Aberglaube(Hexerei) und dies aus den unterschiedlichsten sozialen Positionen.
Zwei so unterschiedlicher Literaturgattungen (Kriminalroman + sozialkritischer Roman) in einem kleinen Büchlein kombiniert machen dieses Buch nicht nur spannend sondern auch historisch interessant.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Armut ist das Schlimmste, schlimmer als der Tod" 13. Oktober 2013
Von M. Thomas
Format:Taschenbuch
Der Titel von Theodor Fontanes Novelle ‚Unterm Birnbaum’ lässt den Leser nicht erahnen, dass es sich um eine mit Lokalkolorit und Mundart gewürzte Kriminalgeschichte handelt, die auch Platz lässt für Spukgeschichten und ländlichen Aberglauben.

Fontane führt den Leser an den Oderbruch, genauer gesagt in das „große und reiche Oderbruchdorf Tschechin“. Hier macht ihn der Autor mit dem Besitzer des „Gasthaus und Materialwarengeschäfts“ Abel Hradscheck und seiner Frau Ursel bekannt. Wir schreiben den Spätsommer 1831 und der Gastwirt spaziert nachdenklich durch seinen Garten, in dessen Mitte ein alter Birnbaum mit reifen Früchten, Malvesierbirnen, steht, „… als er, am Ende des Gartens angekommen, sich umsah und nun die Rückseite seines Hauses vor sich hatte. Da lag es, sauber und freundlich … Der kaum vom Wind bewegte Rauch stieg sonnenbeschienen auf und gab ein Bild von Glück und Frieden. Und das war alles sein! Aber wie lange noch?“.

Das Bild ist trügerisch, denn den Gastwirt belasten finanzielle Sorgen. Seiner Frau gesteht er: „Ich weiß nicht aus noch ein und habe Sorgen über Sorgen“. Ursel, eine vornehme, hochmütige, aber auch sehr gläubige Frau, fürchtet sich nur vor einem: „Armut ist das Schlimmste, schlimmer als der Tod, schlimmer als …“. Damals, als Ursel allein gelassen mit einem Kind, vom Vater nicht aufgenommen wurde, rettete sie Abel aus der misslichen Notlage: „… weil ich Mitleid mit dir hatte … weil ich dich liebte …“. Eine Parallele zu Fontanes Werk ‚Frau Jenny Treibel’ ist erkennbar: Beide Frauen stammen aus einfachen Verhältnissen und haben Angst vor dem Rückfall (“Ich bin jetzt aus dem Jammer heraus, Gott sei dank, und ich will nicht wieder hinein“) bzw.
Lesen Sie weiter... ›
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4.0 von 5 Sternen Ein "Krimi" aus preußischen Landen
Wär hätte aus Fontanes Feder einen waschechten "Krimi" erwartet?
Natürlich hat er erzählerisch und dramaturgisch Fontane'sches Niveau. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Helmut Lissmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fontane mal spannend!
Wenn man Fontane liest, sollte man so viele Bücher wie möglich lesen und sich nicht auf Effi oder Stechlin beschränken. Der "Birnbaum" z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ellerus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - wenn auch nicht der beste von Fontane
"Unterm Birnbaum" gilt als eines der schwächeren Werke Fontanes, eignet sich aber wegen der Kürze hervorragend für den Deutschunterricht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von T. Christophersen veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Provinzposse
Mein erstes Buch von Theodor Fontane. Von diesem wohlklingenden Namen hätte ich mehr erwartet. Zum Gähnen langweilig, es hat mich viel Mühe gekostet, bis um Ende... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sophia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterm Birnbaum
Das Hörbuch " Unterm Birnbaum" von Günter Eich kam schnell und ich habe es mit Gewinn gehört. Mehr ist nicht zu sagen.
Vor 6 Monaten von Etta Fennekohl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterm Birnbaum (Hörspiel)
Erster Eindruck: Klassische Literatur in klassischer Umsetzung

Das Ehepaar Abel und Ursel Hradschek besitzt einen Kramladen mit angeschlossenem Gasthaus, ist aber... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Poldis Hörspielseite veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ick wet joa: de Giebelstuw'...
Es beginnt so, wie gediegene Kriminalromane zu beginnen pflegen: Zum nicht allzu vorbildlichen Ehepaar Abel und Ursel Hradscheck, Besitzer eines hoffnungslos überschuldeten... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von weiser111 veröffentlicht
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