Auf einer Party des Schriftstellers Wolf, der gerade mit dem Buch "Unterland" große Erfolge feiert, und die Verfilmung ankündigt, erscheinen ein paar ungebetene Gäste, und sie sind weder freundlich noch menschlich.
Rückblende:
Während einer Klassenfahrt zu den Wiener Katakomben lernt der Schüler Michael Wolf kennen, der hier nach Inspiration sucht. Wolf zeigt Michael ein paar geheime Abschnitte, unter anderem die Pestgrube, wo man früher kranke Menschen entsorgte. Weil das Geländer morsch ist und für einen Moment eine bizarre Gestalt aus dem Knochenberg auftaucht, fallen Michael und Wolf hinein, brechen durch den Boden noch eine Etage tiefer und finden sich wieder in einem Labyrinth, das sich laufend verändert, so daß kein Zurück möglich ist. Irgendwann landen sie in "Unterland" einem unterirdischen Königreich. Doch wie kommt man hier wieder weg?
Wie Michael überdies feststellen muß, spielt Wolf ein falsches Spiel.
Nein, mehr verrate ich nicht.
Verdammt, dieses Buch ist nicht gut, es ist sehr gut!!! An Tempo, Spannung und Wendungen kaum zu überbieten. Das ist Fantasy, wie ich sie liebe. Gäbe es 6 Sterne, ich würde sie verleihen. Definitiv eins von Hohlbeins besseren - wenn nicht gar besten - Werken und eines der ganz ganz wenigen Bücher, die ich zweimal gelesen habe.
"Unterland" erinnerte mich übrigens streckenweise an "Das blaue Portal" von Peter Lancester: Auch darin gibt es ein unterirdisches Reich, deren Bewohner nichts von unserer Welt wissen und umgekehrt.