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Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945 Gebundene Ausgabe – 3. März 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: S. Fischer; Auflage: 2 (3. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100367219
  • ISBN-13: 978-3100367211
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,5 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.184 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wer mehr über Volkswiderstand, Hass, Moral, Menschlichkeit und proletarischen Nazismus wissen will, lese dieses Buch.«
Götz Aly, Berliner Zeitung, 15.7.2014

»Um es gleich zu sagen: dies ist ein großartiges Buch geworden. Voller sprachlicher Brillanz und mit fast schon verstörendem Witz.«
Klaus Hillenbrand, taz, 12.4.2014

Marie Jalowicz Simons atemberaubenden Bericht sollte man sich nicht entgehen lassen.«
Thomas Medicus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.3.2014

»ein sensationelles Buch«
Götz Aly, Die ZEIT - Literaturbeilage, 13.3.2014

»ein ehrlicher, tabufreier Überlebensbericht«
Channah Trzebiner, Jüdische Allgemeine, 13.3.2014

»Der Bericht einer jungen Frau, der unter die Haut geht. […] Erst jetzt ist die Zeit reif, ihre unglaubliche Geschichte zu erzählen.«
Christhard Läpple, ZDF – heute journal, 4.3.2014

»eine Sensation«
Harald Jähner, Berliner Zeitung, 6.3.2014

»Prosa voller Witz und Trauer, kühlem Verstand und verrückter Liebe«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur - Radiofeuilleton, 6.3.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marie Jalowicz, Tochter eines jüdischen Anwalts, geboren 1922 in Berlin, überlebte die Zeit des Nationalsozialismus untergetaucht mitten in Berlin. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität.
Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon die hier veröffentlichte Fassung erstellt.
Marie Jalowicz Simon starb 1998 in Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jouvancourt HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 5. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
*
Die Deutsch-Jüdin Marie Jalowitz ist beim Tode ihres Vaters 1941 gerade 19 Jahre alt geworden, lebt in der Reichshauptstadt und lehnt es nach reiflicher Überlegung ab, den Judenstern zu tragen und irgendwann in ein Lager abtransportiert zu werden. Die selbstbewusste, hübsche Frau beschließt in den Untergrund zu gehen, entzieht sich der Zwangsarbeit bei Siemens in Spandau und kommt bei den seltsamsten Menschen in Berlin unter. Sie wird an einen alten Macho verkauft, der unter Syphilis leidet, aber zu keiner Beziehung mehr fähig war, was sie sehr begrüßt hatte. Dann wollte sie unbedingt einen Chinesen heiraten oder gar über Bulgarien nach Palästina fliehen. Immer wieder überlebte sie durch die Hilfe von Künstlern oder lebte auch mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Vier furchtbare Jahre voller Angst überlebte sie versteckt im Machtzentrum des politischen Apparates und nur ihr außergewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit retten ihr das Leben. Freunde und Feinde, Vertraute und Verräter gab es um sie herum und nur ihr feines psychologisches Gespür halfen ihr, diese Menschen um sie herum zu unterscheiden und mit dem Leben davon zu kommen.

Marie wuchs in einer jüdischen Familie in Berlin auf, ihr Vater war Anwalt. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literaturgeschichte an der Humboldt-Universität. Sie starb 1998 in Berlin. Vor ihrem Tode besprach sie für ihren Sohn, der heutige Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin, 77 Tonbänder mit ihrer Lebensgeschichte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kamerakind Üffes am 10. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Schon immer hat mich die Frage bewegt, wie Menschen den Nationalsozialismus konkret erlebt haben. Die geschichtlichen Eckdaten kennen wir alle, aber wie gestaltete sich das Leben unserer Großeltern im Detail?

Dieses Buch schildert in beeindruckender Weise wie sich eine junge Frau, Jüdin noch dazu, im nationalsozialistischen Berlin behauptet und überlebt. Neben der Bewunderung für ihren Lebenswillen und die Kraft, die sie immer wieder aufgebracht hat, hat mich eins besonders gefesselt: die bizarre Mischung, einen wehrlosen untergetauchten Menschen auszubeuten, während man ihn zugleich unter Gefahr für das eigene Leben vor der Gestapo versteckt und versorgt. Zugleich überzeugter Nazi und Unterschlupfgeber für eine "illegale" Jüdin zu sein, das muss man erstmal unter einen Hut kriegen... Und die Protagonistin kämpft somit nicht nur gegen das politische System, das sie und ihresgleichen vernichtet, sondern auch mit den Marotten und Unverständlichkeiten des persönlichen Umfelds.

Es ist ein ganz wertvolles Buch mit interessanten Erkenntnissen, die ich so anderswo noch nie gefunden haben. Ich konnte nicht auf hören zu lesen und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vampyress "Coffee and Books" TOP 500 REZENSENT am 14. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Marie Jalowicz Simon (1922-1998) wurde als Tochter eines jüdischen Anwalts in Berlin geboren. Auf der Flucht vor der Gestapo war sie gezwungen, unterzutauchen. Als eine von 1.500 Berliner Juden (von insgesamt 160.000) konnte sie sich vor der Deportation retten und überlebte. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität. Kurz vor ihrem Tod gab sie der Bitte ihres Sohnes Hermann Simon, Historiker, nach und sprach die Geschichte ihres Überlebens auf 77 Kassetten, die für dieses Buch transkribiert wurden.

Meine Meinung:

Was für eine ungewöhnliche, mutige, ehrliche, ungeschönte Geschichte! Ich habe Marie Jalowicz’ Erinnerungen mit Staunen, Faszination und immer unterschwelligem Grauen vor der Zeit, in der sie untertauchen musste, gelesen. In ihrem Buch gibt sie auch Einblicke in ihre Kindheit inmitten einer großen jüdischen Familie im Berliner Stadtzentrum, von ersten überstürzten Auswanderungen vieler Verwandter und Bekannter und ihre Zeit als Zwangsarbeiterin bei Siemens, bis sie schließlich keinen anderen Ausweg mehr sieht als die Flucht in den Untergrund.

Ihrem unerschütterlichen Überlebenswillen, ihrem Mut, ihrer Findigkeit und Anpassungsfähigkeit ist es ebenso wie der Hilfe zahlreicher Personen zu verdanken, dass sie das Nazi-Regime überleben konnte. Und nicht zuletzt einer großen Portion Glück, das vielen anderen untergetauchten Juden nicht beschieden war.

Fazit:

Jeder weiß, dass es versteckt lebende Juden gab, wer aber wissen will, wie das Leben der jüdischen Untergetauchten, genannt “U-Boote”, wirklich aussah, sollte Marie Jalowicz Simons’ Erinnerungen lesen. Ein eindrückliches, spannendes, erschreckendes Zeitdokument.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 6. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Berlin, 22. Juni 1942. Die Gestapo steht quasi schon „vor der Tür“, da geht der Kampf Maries ums nackte Überleben in seine gefährlichste Phase. Die damals 20ährige Jüdin taucht unter. Von nun an „illegal“. In Berlin, in der Hauptstadt des gnadenlosen Verfolgers und „Ausrotters“.
Ein halbes Jahrhundert später erzählt Simon ihre Geschichte in eigenen Worten.

„Was Felicitas mit ihm besprach, konnte ich nicht hören. Aber nachträglich wurde mir klar, dass sie mich für 15 Mark an ihn verkauft hatte“.

Wobei jener „Gummidirektor“, dem Felicitas eine wilde Geschichte auftischte, damit Marie bei ihm zunächst unterkommen konnte, ein fanatischer Nazi war. Vielleicht aber gar keine dumme Idee, zunächst „in der Höhle des Löwen“ sich zu verstecken. Denn dort würden die Häscher wohl nicht als allererstes nach ihr suchen.

Eine Strategie, die Simon nicht das letzte Mal anwenden wird, unter anderem wird sie versuchen, in einer Polizeikaserne Unterschlupf zu finden. Ein durchaus gewagter Versuch, der aber wieder einige Zeit an Ruhe bringen könnte, anders, als bei den Artisten, die an sich bereits unter kritischer Beobachtung standen.

Egal was und wie, Marie sucht ihren Weg, denn nur eines ist ihr im Kopf: „Ich muss es einfach nur überleben“. Und das wird sie, das ist dem Leser natürlich klar. Und sogar späterhin ihren Schulfreund wiedertreffen und diesen heiraten!

In ganz einfacher Sprache, in keiner Form literarisch bearbeitet, in den Worten, wie sie ihr kamen, weiß Marie Jalowicz Simon von diesen drei Jahren dicht und spannend zu erzählen.
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