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Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945 [Gebundene Ausgabe]

Marie Jalowicz Simon
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. März 2014
Berlin 1942: Die Verhaftung durch die Gestapo steht unmittelbar bevor. Die junge Marie Jalowicz will leben und taucht unter.

Über 50 Jahre danach erzählt Marie Jalowicz Simon erstmals ihre ganze Geschichte. 77 Tonbänder entstehen – sie sind die Grundlage dieses einzigartigen Zeitdokuments.
Offen und schonungslos schildert Marie Jalowicz, was es heißt, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchzuschlagen: Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und sie braucht Menschen, die ihr helfen. Vergeblich versucht sie, durch eine Scheinheirat mit einem Chinesen zu entkommen oder über Bulgarien nach Palästina zu fliehen. Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit – der authentische Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau, deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ.

Mit einem Nachwort von Hermann Simon, Sohn von Marie Jalowicz Simon, Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

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Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945 + Die verbotene Reise: Die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht - Ein SPIEGEL-Buch
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2 (3. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100367219
  • ISBN-13: 978-3100367211
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.641 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»ein ungewöhnliches, spannendes, lesenswertes, kluges Buch«
Soeren Stache, dpa, 18.3.2014

Marie Jalowicz Simons atemberaubenden Bericht sollte man sich nicht entgehen lassen.«
Thomas Medicus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.3.2014

»ein sensationelles Buch«
Götz Aly, Die ZEIT - Literaturbeilage, 13.3.2014

»Auch wer im Prinzip weiß, dass es Juden gab, die […] sich jahrelang versteckten, kann staunen über die Erinnerungen von Marie Jalowicz Simon.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 14.3.2014

»ein ehrlicher, tabufreier Überlebensbericht«
Channah Trzebiner, Jüdische Allgemeine, 13.3.2014

»Der Bericht einer jungen Frau, der unter die Haut geht. […] Erst jetzt ist die Zeit reif, ihre unglaubliche Geschichte zu erzählen.«
Christhard Läpple, ZDF – heute journal, 4.3.2014

»eine Sensation«
Harald Jähner, Berliner Zeitung, 6.3.2014

»Prosa voller Witz und Trauer, kühlem Verstand und verrückter Liebe«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur - Radiofeuilleton, 6.3.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marie Jalowicz, Tochter eines jüdischen Anwalts, geboren 1922 in Berlin, überlebte die Zeit des Nationalsozialismus untergetaucht mitten in Berlin. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität.
Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon die hier veröffentlichte Fassung erstellt.
Marie Jalowicz Simon starb 1998 in Berlin

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es geht in diesem Buch um die Wahrheit, nur um die Wahrheit, schonungslos, so wird der Alltag einer untergetauchten Jüdin in Berlin geschildert.

Marie Jalowicz Simon erlebt durchaus anständige Kollegen in Rüstungsbetrieben, sie blickt den Menschen ins Herz und erlebt Güte überall. Aber eben auch diesen unversöhnlichen Hass allen reichen Juden gegenüber. Sie differenziert und skizziert dadurch eine gleichgeschaltete, aber doch mitfühlende Gesellschaft.

Sie macht sich im Unterrock davon aus einer Untersuchung, entgeht dadurch der Deportation, sie findet Unterschlupf bei Freunden, Feldarbeitern, Prostituierten - eher am Rande der Gesellschaft wurde es für sie hilfreich.

Sie trifft Chinesen, Bulgaren, Holländern, sie lebt mit unterschiedlichen Nationalitäten zusammen, sie ist ein starker Charakter, durchaus egoistisch, auf sich alleine fixiert, nur so kann sie überleben. Nicht zu viel Vertrauen, nur bei wenigen und gezielt.

Faschistischen Männer zupasse zu sein, es war wohl das Ekelhafteste, sie ging durch alle Tiefen und berichtet wirklich ungeschminkt von einem brutal harten Alltag, dessen gnadenlose Flexibilität und wetterwendisches Glück gelebt wurde, wie man es sich heute nicht mehr vorstellen kann.

Ich konnte mir bislang nicht vorstellen, dass man Kontakt mit Fischen aufnimmt, die Verbindung mit ihnen in der Wohnung des Gummidirektors sucht, der ihr stolz ein Hundehaar von Führers Hund präsentiert, ein Krüppel, aber umso fanatischerer Nazi, der ihr gesteht, nicht das Bett mit ihr teilen zu können, grässlich und doch war dieses Geständnis ein Himmelsruf. Wie ein 18- bis 23 jähriges Mädchen fühlt, das in einem Todesumfeld improvisieren muss, unvorstellbar für uns heute.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überleben inmitten des Feindes 6. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Berlin, 22. Juni 1942. Die Gestapo steht quasi schon „vor der Tür“, da geht der Kampf Maries ums nackte Überleben in seine gefährlichste Phase. Die damals 20ährige Jüdin taucht unter. Von nun an „illegal“. In Berlin, in der Hauptstadt des gnadenlosen Verfolgers und „Ausrotters“.
Ein halbes Jahrhundert später erzählt Simon ihre Geschichte in eigenen Worten.

„Was Felicitas mit ihm besprach, konnte ich nicht hören. Aber nachträglich wurde mir klar, dass sie mich für 15 Mark an ihn verkauft hatte“.

Wobei jener „Gummidirektor“, dem Felicitas eine wilde Geschichte auftischte, damit Marie bei ihm zunächst unterkommen konnte, ein fanatischer Nazi war. Vielleicht aber gar keine dumme Idee, zunächst „in der Höhle des Löwen“ sich zu verstecken. Denn dort würden die Häscher wohl nicht als allererstes nach ihr suchen.

Eine Strategie, die Simon nicht das letzte Mal anwenden wird, unter anderem wird sie versuchen, in einer Polizeikaserne Unterschlupf zu finden. Ein durchaus gewagter Versuch, der aber wieder einige Zeit an Ruhe bringen könnte, anders, als bei den Artisten, die an sich bereits unter kritischer Beobachtung standen.

Egal was und wie, Marie sucht ihren Weg, denn nur eines ist ihr im Kopf: „Ich muss es einfach nur überleben“. Und das wird sie, das ist dem Leser natürlich klar. Und sogar späterhin ihren Schulfreund wiedertreffen und diesen heiraten!

In ganz einfacher Sprache, in keiner Form literarisch bearbeitet, in den Worten, wie sie ihr kamen, weiß Marie Jalowicz Simon von diesen drei Jahren dicht und spannend zu erzählen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges, sehr lebensnahes Buch! 13. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein unglaubliches Buch, sehr nah an der Realität. Sehr emotionslos gleichzeitig. Man merkt, wieviel Schmerz, wieviel Verarbeitung in dem Buch steht. Das Vor- und Nachwort begleiten diese Zeit sehr eng und sind wichtig für das Verständnis. Für uns eine ganz neue Herangehensweise an die Nazizeit: was war wichtig für das Überleben? Welche Dinge mussten ausgeblendet werden? Wie war das Leben danach und das Leben mit denjenigen, die nicht nur selbstlos geholfen haben? .... Sehr bewegend. Unbedingt empfehlenswert. Insbesondere für Berliner ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert 10. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Schon immer hat mich die Frage bewegt, wie Menschen den Nationalsozialismus konkret erlebt haben. Die geschichtlichen Eckdaten kennen wir alle, aber wie gestaltete sich das Leben unserer Großeltern im Detail?

Dieses Buch schildert in beeindruckender Weise wie sich eine junge Frau, Jüdin noch dazu, im nationalsozialistischen Berlin behauptet und überlebt. Neben der Bewunderung für ihren Lebenswillen und die Kraft, die sie immer wieder aufgebracht hat, hat mich eins besonders gefesselt: die bizarre Mischung, einen wehrlosen untergetauchten Menschen auszubeuten, während man ihn zugleich unter Gefahr für das eigene Leben vor der Gestapo versteckt und versorgt. Zugleich überzeugter Nazi und Unterschlupfgeber für eine "illegale" Jüdin zu sein, das muss man erstmal unter einen Hut kriegen... Und die Protagonistin kämpft somit nicht nur gegen das politische System, das sie und ihresgleichen vernichtet, sondern auch mit den Marotten und Unverständlichkeiten des persönlichen Umfelds.

Es ist ein ganz wertvolles Buch mit interessanten Erkenntnissen, die ich so anderswo noch nie gefunden haben. Ich konnte nicht auf hören zu lesen und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Untergetaucht
"Untergetauccgt: eine junge Fau übberlebt in Berlin" Preis - Lieferung und Inhalt entsprechen den Erwartungen
Alles in allem zufriedenstellend Baron von Koskull
Vor 16 Stunden von Von Koskull veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der ungebrochene Lebenswille einer mutigen Frau in schwerster Zeit
Nachdem erfreulicherweise das Buch schon kurz nach seiner Veröffentlichung unter seiner Leserschaft eine bedeutsame Resonanz gefunden hat, möchte ich keine „Eulen nach... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Wilhelm Kaiser veröffentlicht
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