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Der Untergang der Essex
 
 

Der Untergang der Essex (Gebundene Ausgabe)

von Owen Chase (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 147 Seiten
  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt (eva) (1. August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3434525653
  • ISBN-13: 978-3434525653
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 247.640 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Wendepunkt in der Geschichte des Walfangs: Am Morgen des 20. November 1820 greift zum ersten Mal ein Wal zur Gegenwehr und rammt ein Schiff, das Jagd auf ihn macht, die Essex. Drei Tage versucht die Mannschaft, das Schiff zu halten, dann rettet sie sich in die Boote. Die Essex sinkt, und die nächste Festlandküste liegt über tausend Seemeilen entfernt ... Owen Chase, einer der wenigen Überlebenden, die Monate später gefunden werden, hat in diesem packenden Bericht davon erzählt - der Herman Melville als Vorlage zu seinem Roman 'Moby Dick' diente: "Die Lektüre dieser wundersamen Geschichte inmitten dieser landlosen See und in unmittelbarer Nähe des Längengrades hatte eine überraschende Wirkung auf mich." (Herman Melville) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Owen Chase, geboren 1798 in Nantucket, fuhr sehr früh auf den traditionellen Walfangschiffen seiner Heimat zur See. 1819 Einschiffung auf der Essex als erster Maat. Ab 1832 war er Kapitän auf verschiedenen Walfängern und starb 1869 in seiner Heimatstadt.


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schiffbruch im Pazifischen Ozean, 30. Oktober 2003
Von Nicole Franke "nicolefrnk" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Nachdem die Besatzung des amerikanischen Walfangschiffes "Essex", am 20.11.1820, drei Pottwale aus einer Walherde harpuniert hat greift der größte Wal der Herde das Schiff an und beschädigt dieses dermaßen, daß es sinkt. Der Besatzung gelingt es sich in die Beiboote zu retten. Eine monatelange Odyssee beginnt.
Owen Chase, Erster Offizier der "Essex", schildert in seinem hier vorliegendem Erlebnisbericht, verfaßt im Spätherbst 1821, vom Angriff des Wals, von der Landung auf einer kleinen kargen Insel (später "Henderson Island" getauft) und von den harten Strapazen des Segelganges in den Beibooten. Chase verzichtet auf Patos, Mythenschaffung und Heldentum, sondern beschränkt sich auf die schlichte Sachverhaltsschilderung. Dennoch wird dem Leser deutlich vor Augen geführt, welche Embärungen die Seeleute ertragen mußten. Die Unglücklichen waren am Ende sogar gezwungen, aus abgrundtiefer Not heraus, ihre verstorbenen Kameraden zu verspeisen. Dieser Bericht ist für uns, die noch nie in einer auch nur annähernd ähnlichen Situation waren, und hoffentlich auch nie kommen werden, beinahe unvorstellbar.
Der Zeitgeist der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts ist zwar spührbar, dennoch ist der Bericht auch in der heutigen Zeit eine interessante Lektüre.
Das Nachwort, verfaßt von Iola Haverstick und Betty Shephard, liefert zusätzliche Hintergrundinformationen, die sich vor allem auf das Geschehen nach der Berichtsfertigung des Owen Chase beziehen. Ein guter Anhang.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Vorlage zu Moby Dick, 28. März 2005
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Dieses Buch aus dem Jahr 1821 ist der Originalbericht von Owen Chase, dessen Walfänger am 20.11.1820 im Pazifik von einem Wal angegriffen und versenkt wurde. Doch der Untergang nimmt nur wenige Seiten in Anspruch, der Großteil berichtet von der schrecklichen Irrfahrt 3.500 Meilen Richtung Chile in kleinen Rettungsbooten. Unter extremsten Entbehrungen tranken die Schiffbrüchigen schließlich ihren eigenen Urin, aßen von den Toten. In einem Beiboot wurde gar ein Matrose per Los ausgewählt und erschossen. Von 20 Mann überlebten 8.

Dieses Erlebnis hat Herman Melville, ursprünglich ebenfalls Matrose auf einem Walfänger, 1851 zu dem Roman "Moby Dick" animiert. Die Erzählung erinnert an die "Meuterei auf der Bounty", bei der Kapitän William Bligh 4.000 Meilen in die andere Richtung fuhr. Chase schreibt im Vergleich etwas trocken und unspektakulär. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass die Boote nur etwa 150 Meilen an den Pitcairn Inseln vorbei fuhren, die damals noch nicht verzeichnet waren.

Wer sich mehr mit dem Walfang und der grausamen Schlachterei auf See beschäftigt, wird nicht ganz so viel Mitleid empfinden. Der Pottwal, der die Essex angegriffen hat, wird das Leittier gewesen sein - der Angriff erfolgte, nachdem der Großteil der Herde harpuniert war. Trotzdem gibt es nur äußerst wenige Berichte von Wal-Angriffen auf Schiffe - die Riesen sind sanft.

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