Die Parabel „Unterbrich mich nicht, Gott" von Mary E. Pearson handelt von einem Jugendlichen, der bei einem Autounfall schwer verletzt wird und die Schwelle zum Tod überschreitet. Unter seinen anderen sterbenden Freunden fühlt er sich falsch am Platz und überlegt, wie er es schaffen kann, wieder auf die Erde der Sterblichen zurückkommen kann. An Gott hernazukommen erweist sich als nicht besonders leicht und so entscheidet sich David eine Debatte gegen Gott zu führen. Während seine Freunde mit Gott surfen gehen bereitet sich David auf die große Debatte vor. Da er selbst aber nur dazu in der Lage ist über andere herzuziehen oder anderen Streiche zu spielen, hilft ihm Marie bei den Vorbereitungen. Denn genau die Person, über die sich David auf Erden am meisten lustig gemacht hat und die sich in allen Punkten von ihm unterscheidet, teilt Davids Traum zurückzukehren. Auf der Suche nach Argumenten, die Gott schlagen könnten, erleben beide Charakter eine große Veränderung. David wird klar, dass die einzige Möglichkeit Gott zu schlagen darin liegt, ihn müde zu machen. Am Tag der Debatte erfindet David Argument um Argument, die alle von Gott erwidert werden können. Erst das für David bloßstellenden Argument, dass es das wichtigste im Leben ist, sich um alle Mitmenschen zu kümmern und niemanden aufzugeben. Gott erkennt, dass David etwas gut zu machen hat und lässt ihn die Debatte gewinnen und mit Marie zur Erde zurückkehren.
Positive Kritik am Buch:
- sehr locker und interessant geschrieben
- die Vorstellung des Himmels und die Vorstellung von Gott, die jeder einzelne Mensch hat, werden mit viel Komik auf den Kopf gestellt. Es wird gezeigt, dass der Himmel auch ganz anders sein könnte...
- mit allem, was man von der Kirche oder aus der Bibel kennt wird ganz anderes umgegangen. Die Sichtweise ist die von Jugendlichen, die eigentlich keinen Bock auf „Kirche" haben
- das Buch ist absolut logisch aufgebaut und es bleiben keine Ungreimtheiten
Negative Kritik am Buch:
- es ist ein bisschen schade, dass das neue Leben von David und Marie auf der Erde nicht weitererzählt wird