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Unter französischen Bauern. Eine Reportage [Gebundene Ausgabe]

August Strindberg , Thomas Steinfeld
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2009
Ein neugieriger und zugleich melancholischer Blick auf das ländliche Frankreich So ziemlich alles hätten wir von Strindberg erwartet: daß sich in einer Stockholmer Dach-kammer eine Romanfassung von Fräulein Julie fände, oder ein unterschlagenes Drama aus seinen Pariser Boh?me-Jahren, alles: nur nicht die Studie über die Lage der französischen Bauern, die Thomas Steinfeld, einer der hellhörigsten unter den Kennern der skandinavischen Kultur, wiederentdeckt hat. Im Jahre 1912 ist sie zum ersten Mal zugleich in schwedischer und deutscher Sprache erschienen. Aber was trieb Strindberg von Paris aufs Land? Was be-wegte ihn, sich für lange Wochen in einem Dorf anzusiedeln und mit den Bauern über ihre Probleme zu diskutieren? Weite Regionen per pedes apostulorum zu durchwandern und hinterher Bibliotheken über die Grundfragen der Landwirtschaft zu durchforschen? Er wurde zum Reporter, weil er wissen wollte, ob es das gibt, was wir als »Fortschritt« begreifen, er suchte das Gespräch mit Darwin und Marx und Lasalle und Haeckel. Ein Glücksfall immer-hin, daß er Frankreich als das Bauernland schlechthin entdeckte - und das es in einem Winkel seiner Seele bis heute noch immer ist, zumal am Wochenende, wenn sich Arbeiter und Bürger wie eh und je in ihr Häuschen in der Campagne zurückziehen: bei Strindberg ist es präsent, dieses ländliche Frankreich, das wir lieben.

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Unter französischen Bauern. Eine Reportage + In Pantoffeln durch den Terror: Das Revolutionstagebuch des Pariser Bürgers Célestin Guittard
Preis für beide: EUR 72,00

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege); Auflage: 1 (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821862149
  • ISBN-13: 978-3821862149
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 989.275 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war ein Maimorgen des vorigen Jahres (1885) in Paris. Ich hatte meinen Morgenspaziergang nach dem Montmartre hinauf gemacht, um auf der Galette Kaffee zu trinken und meinen "Figaro" zu lesen. Unter der Windmühle ließ ich mich an einem hinkenden Tische nieder; während ich auf den Garçon wartete, warf ich einen Blick hinunter über die cité-m're, den Mittelpunkt der Welt, den ich seit zehn Jahren nicht von dieser Höhe betrachtet hatte. Da lag das Wunder der Kultur, das moderne Babel, stets gleichermaßen schön, gleichermaßen lockend, gleichermaßen abstoßend. Die Strahlenbündel der Morgensonne brachen durch den Rauch von zweiundsiebzigtausend Gebäuden und erleuchteten deren vier Millionen Fenster. Vermutlich schlugen dreiundvierzigtausend Mägde die achtundsechzigtausend Türen der Mieter zu, um einer Million zweiundzwanzigtausend Mietern den Morgenkaffee zu servieren. (Vermutlich hatten die vierhundertfünfzigtausend Arbeiter schon vor mehreren Stunden ihren Morgenkaffee getrunken, bevor sie zur Arbeit gingen.) Die vergoldete Kuppel des Invalidendoms wurde von der glühenden Sonne in Brand gesteckt; der "Ruhm" und die "Unsterblichkeit" auf dem Opernhaus flammten durch den Rauch; der Triumphbogen öffnete sein Tor auf ein Gebäude hin, das noch nicht da ist; darüber aber schwebt im Winde eine leichte schwarze Wolke, wie wenn die Mücken am Sommerabend über den Baumwipfeln tanzen. Inmitten des Bogens steht ein Gegenstand, der sonst dort nicht zu sehen ist, ein Katafalk, auf dem ein Sarg ruht mit einer Leiche, die nicht da ist: die Leiche eines Mannes, der am Tor zu dem Hause stand, das er niemals unter Dach sehen sollte.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war ein Maimorgen des vorigen Jahres (1885) in Paris. Ich hatte meinen Morgenspaziergang nach dem Montmartre hinauf gemacht, um auf der Galette Kaffee zu trinken und meinen "Figaro" zu lesen. Unter der Windmühle ließ ich mich an einem hinkenden Tische nieder; während ich auf den Garçon wartete, warf ich einen Blick hinunter über die cité-m?re, den Mittelpunkt der Welt, den ich seit zehn Jahren nicht von dieser Höhe betrachtet hatte. Da lag das Wunder der Kultur, das moderne Babel, stets gleichermaßen schön, gleichermaßen lockend, gleichermaßen abstoßend. Die Strahlenbündel der Morgensonne brachen durch den Rauch von zweiundsiebzigtausend Gebäuden und erleuchteten deren vier Millionen Fenster. Vermutlich schlugen dreiundvierzigtausend Mägde die achtundsechzigtausend Türen der Mieter zu, um einer Million zweiundzwanzigtausend Mietern den Morgenkaffee zu servieren. (Vermutlich hatten die vierhundertfünfzigtausend Arbeiter schon vor mehreren Stunden ihren Morgenkaffee getrunken, bevor sie zur Arbeit gingen.) Die vergoldete Kuppel des Invalidendoms wurde von der glühenden Sonne in Brand gesteckt; der "Ruhm" und die "Unsterblichkeit" auf dem Opernhaus flammten durch den Rauch; der Triumphbogen öffnete sein Tor auf ein Gebäude hin, das noch nicht da ist; darüber aber schwebt im Winde eine leichte schwarze Wolke, wie wenn die Mücken am Sommerabend über den Baumwipfeln tanzen. Inmitten des Bogens steht ein Gegenstand, der sonst dort nicht zu sehen ist, ein Katafalk, auf dem ein Sarg ruht mit einer Leiche, die nicht da ist: die Leiche eines Mannes, der am Tor zu dem Hause stand, das er niemals unter Dach sehen sollte.

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5.0 von 5 Sternen Faszinierend und lesenswert 28. Juni 2010
Von Leselust TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Wer hätte das von August Strindberg gedacht, dass er das französische Landleben so interessant und spannend beschreibt. Dass er empirische Feldforschung unter französischen Bauern betrieben hat. Köstlich die Schilderung einer Hochzeit auf dem Lande. Ich habe selbst einige Zeit in Frankreich verbracht und kann nur nicken und sagen: Genau so ist es teilweise auch heute noch! Wer Frankreich liebt, sollte sich dieses Buch gönnen. Ich kann es nur empfehlen.
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