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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild solide, aber nicht vollends perfekt, der Sound hingegen schon.
Bild: Extrem kontrastreich liefert die Disc freundliche Bildwerte mit durchweg soliden Gutwerten. Die Schärfe ist nett, aber nicht stechend, was auch an den leichten Konturenschatten liegt (00.04.38, Gesicht). Leichte Mattscheibeneffekte können auf Schwenks liegen, ansonsten rucklerfreie Kamerabewegungen. Bei sehr gesund gesättigten Farben, die nur nicht komplett formtreu sind (Schatten), eine erfreuliche Disc.
Ton: Die Kulisse ist sehr fein gezeichnet und auch die Musik klingt transparent und weiträumig. In der Ambienz hört man etwa das leise Surren einer Klimaanlage sanft aus allen Kanälen (00.05.31) und eine Partyszene wird mit lebensechten Sounds serviert (00.01.19), so daß man jedes Gabelklirren auf den Tellern orten kann und die jazzige Beschallung hautnah herüberkommt.
Extras: Der Audiokommentar schwärmt von Italienern und Landschaften, weiß aber auch von der Charakterzeichnung zu berichten. Das Making Of liefert italienische Impressionen und die zusätzlichen Szenen hätten eigentlich auch im Film bleiben können, denn sie haben den gleichen Plätscher-Charakter. Aber: Warum ist der Trailer nicht enthalten? --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Regisseurin und Drehbuchautorin Audrey Wells, die ihr Regiedebüt mit 'Guinevere' gab und die Skripts für 'Der Gigant aus dem All' und 'George der aus dem Dschungel kam' mitverfasste, nahm sich einige Freiheiten bei ihrer Adaption des mit lokalen Kochrezepten gespickten autobiografischen Romans. Dieser dient letztlich nur als Anregung und Vorlage für das Kulturkolorit. So ist die Film-Frances dabei, eine deprimierende Scheidung zu verdauen, als ihr zwei lesbische Freundinnen eine 'Gay and Away'-Reise in die Toskana abtreten. In Cortona sieht sie eine wunderschöne, reparaturbedürftige Villa namens Bramasole und kauft sie impulsiv. Frances heuert eine Crew von polnischen Arbeitern an, die die Renovierungsarbeiten erledigen, und versucht sich in ihre neue Umgebung einzugewöhnen. Zunächst hat sie mit allerlei amüsanten Komfortproblemen, aber auch Einsamkeit zu kämpfen. Allmählich bilden sich neue Freundschaften, wie beispielsweise mit der freigeistigen ehemaligen Schauspielerin Katherine (Lindsay Duncan originell als verblühende Anita-Ekberg-Kopie), die konstant Fellini zitiert und Frances zu mehr Spontaneität anhält. Diesen Rat nimmt sie sich zu Herzen, als sie den gut aussehenden Marcello (Raoul Bova als Abziehbild eines Herzensbrechers) kennen lernt und mit ihm der Dolce Vita frönt. Doch ihre kurzlebige Beziehung scheitert an Kleinigkeiten - dieser romantische Aspekt bewegt nur bedingt. Ein weiterer romantischer Subplot dreht sich um einen der jungen Bauarbeiter, der schließlich mit Frances' Hilfe eines der Nachbarmädchen heiratet. Ansonsten bekocht Frances ihre Bauarbeiter mit Gourmet-Essen und gibt die Hoffnung nicht auf, die wahre Liebe zu finden.
Der Plot dieses klassischen Frauenfilms mag ein wenig mager ausfallen, doch verleiht die hervorragende schauspielerische Leistung Lanes der in Wechselbädern der Gefühle schwelgenden Komödie den Anschein von mehr Tiefe. Lane brilliert mit ihrer Fähigkeit, große Gefühle mit kleinen Gesten und Mimik aus zu drücken. Ausgezeichnet sind sämtliche visuellen Aspekte wie die Kameraarbeit, welche die Landschaft in ihren schönsten Farben zeichnet, und das perfekte Produktionsdesign, das das stilvolle Ambiente der Villa vermittelt. Bei seiner Zielgruppe sollte die putzige Romantikkomödie wie bereits in den US-Charts ihren Platz an der Sonne finden. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Ein Entschluss, der ihr Leben völlig umkrempeln wird. Sie entdeckt die Vorzüge des Lebens in dem kleinen Ort und widmet sich hingebungsvoll der Renovierung ihres neuen Heims. Dabei kommt sie den Menschen ihrer Umgebung näher und entdeckt langsam wieder die Freude am Lachen, an Freundschaft und an Romantik. Während sie sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt, wird ihr eines klar: Das Leben bietet Dir tausend Chancen... Du musst sie