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Die beiden Binnenschiffer Hendrik und Willy besitzen zu gleichen Teilen einen Schleppkahn. Eines Abends treffen sie auf Anna, die von einer Brücke einen Geldschein ins Wasser wirft. Beide verlieben sich in sie, doch Anna verlässt in Berlin das Schiff. Hendrik und Willy treffen ein Abkommen: Wer Anna für sich gewinnt, muss das Schiff verlassen und seinen Anteil aufgeben.
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In den letzten Kriegsmonaten unter hohem Risiko an Schauplätzen in Berlin und Umgebung gedreht, kam der Film erst 1950 in die Kinos. Trotz der eher simplen Liebesgeschichte gelang Regisseur Käutner eine schnörkellose Inszenierung, die umso bemerkenswerter ist, wenn man die Produktionsumstände bedenkt. In einer Nebenrolle ist die junge Hildegard Knef zu sehen, die unmittelbar am Anfang ihrer Filmkarriere stand.
Stern
Berlin 1944: Fast täglich fallen Bomben auf die Reichshauptstadt. Dass in dieser Zeit überhaupt Kinofilme gedreht wurden, ist ein kleines Wunder. Dass dabei eine so federleichte Romanze wie "Unter den Brücken" entstand, das viel größere. Die Geschichte: Zwei Schleppkahnbesitzer verlieben sich in dasselbe verzweifelte Mädchen, die junge Hildegard Knef hat einen Kurzauftritt. Die Murnau-Stiftung hat den deutschen Klassiker nun sorgfältig digital restauriert. Als Bonus der DVD gibt es eine 60-minütige Knef-Dokumentation. Matthias Schmidt
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bekannter Käutner-Film, der unter schwierigsten Bedingungen in den letzten Kriegsmonaten entstand.
Kurzbeschreibung
Hendrik und Willy sind Besitzer und gleichzeitig Mannschaft eines Schleppkahns. Sie fahren auf der Havel, haben hier und da eine Freundin und träumen von "was Festem". Eines Abends beobachten sie ein Mädchen, das sich offenbar von einer Brücke ins Wasser stürzen will. Beide eilen zu Hilfe und müssen zu ihrer Enttäuschung feststellen, dass Anna nur ihren Zehnmarkschein in den Fluss geworfen hat, um eine unangenehme Erinnerung loszuwerden. Aber immerhin lässt sich Anna überreden, als "Passagier" mit nach Berlin zu fahren, und beide Freunde verlieben sich alsbald in sie. Als Anna, durch eine ungeschickte Bemerkung Willys gekränkt, das Schiff verlässt, schließen die beiden Männer ein Abkommen: Wer Anna gewinnt, muss auf seinen Anteil am Kahn verzichten. Siegesgewiss geht Willy an Land und kümmert sich rührend um Anna. Doch bald spürt er, dass sie in Hendrik verliebt ist. Er ist ehrlich genug, Hendrik das zu sagen. Und letzten Endes mag er Hendrick auch viel zu gern, um auf der Erfüllung des Abkommens zu bestehen. So werden Anna, Hendrik und Willy künftig gemeinsam auf dem Kahn fahren.
Produktbeschreibungen
Hendrik und Willy sind Besitzer und gleichzeitig Mannschaft eines Schleppkahns. Sie fahren auf der Havel, haben hier und da eine Freundin und träumen von "was Festem". Eines Abends beobachten sie ein Mädchen, das sich offenbar von einer Brücke ins Wasser stürzen will. Beide eilen zu Hilfe und müssen zu ihrer Enttäuschung feststellen, daß Anna nur ihren Zehnmarkschein in den Fluß geworfen hat, um eine unangenehme Erinnerung loszuwerden. Aber immerhin läßt sich Anna überreden, als "Passagier" mit nach Berlin zu fahren, und beide Freunde verlieben sich alsbald in sie. Als Anna, durch eine ungeschickte Bemerkung Willys gekränkt, das Schiff verläßt, schließen die beiden Männer ein Abkommen: Wer Anna gewinnt, muß auf seinen Anteil am Kahn verzichten. Siegesgewiß geht Willy an Land und kümmert sich rührend um Anna. Doch bald spürt er, daß sie in Hendrik verliebt ist. Er ist ehrlich genug, Hendrik das zu sagen. Und letzten Endes mag er Hendrik auch viel zu gern, um auf der Erfüllung des Abkommens zu bestehen. So werden Anna, Hendrik und Willy künftig gemeinsam auf dem