14 Jahre im Leben vom Lodrik, dem Herrscher über Ulldart, lässt der Autor im vierten Band ans uns vorüberstreichen. Die Dunkle Zeit, deren Ausbruch man eingentlich erwartet hat, ist immer noch nicht hereingebrochen. Doch alles deutet darauf hin, dass das Böse hier nur auf Zeit spielt. Lodrik ist Mittel zum Zweck und merkt dies nicht einmal. Die Ideen, die ihm Norina vor vielen Jahren in den Kopf gesetzt hat wirken immer noch nach; er tut viel für die Armen und plant tatsächlich, so etwas wie Demokratie einzuführen. Das alles passt nicht zu einem "Dunklen Herrn" und mehr und mehr deutet sich an, dass wohl einer seiner Söhne der wirklich "Böse" ist.
Geschickt werden mehrere Erzählstränge miteinander verwoben und es tauchen (zum Glück) fast alle Personen wieder auf, die man schon aus den ersten drei Bänden kennt. Vor allem der Oppostioion, die sich werhaft Lodrik entgegenstellt, wird in dem Roman viel Platz gegeben und der Leser ist mehr als erfreut darüber, dass auch das Böse 'mal ordentlich eins auf die Mütze bekommt...