Das Buch "Under the volcano" von Malcolm Lowry - es spielt am 1. November 1938, Allerheiligen, Day of the dead, wichtigster Feiertag in Mexico - ist so schmerzhaft und so gewalttätig und so schön wie das Land Mexico; so schön wie insbesondere die Gegend unter dem Doppel-Vulkan Popocatapetl und Ixtacihuatl; und es ist so eigenartig wie der Geschmack von Mezcal, mit dem sich Geoffrey Pirmin (Albert Finney spielt ihn nicht, er ist Pirmin: ein Wunder) zugrunde richtet, weil er liebt (Frauen, Tiere, die Mexikaner, das Leben), aber seine Empfindsamkeit nicht ertragen kann. Dem gleichnamigen Film von John Huston merkt man die Zuneigung des Regisseurs zu Land und Leuten und zu dem Buch, das sie beschreibt, an, wenn auch der Film unsentimental und brutal ist - auch in den Passagen im hellsten Sonnenschein, wo es gar nicht um Gewalt geht, sondern um das tragische Liebespaar: Dass er Finney und Bisset die Hauptrollen spielen ließ, ist ein großes Glück. Jacqueline Bisset ist sagenhaft schön und für Albert Finneys Verkörperung von Geoffrey Pirmin finde ich nicht die angemessenen Worte ... Film anschauen und Buch lesen oder umgekehrt - vollkommen gleichgültig. Nach Mexico!
Und man wird es seinen Lebtag nicht mehr los.
Was will man mehr ...
M aus S