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Unter dem Tagmond. Roman [Unbekannter Einband]

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verwirrend, verstörend, hoffnungsvoll, faszinierend 28. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Keri Hulme macht es ihren Lesern nicht leicht, in die Welt ihres Romans einzutauchen.
Unkonventionell, ja exzentrisch ihre Erzählweise; eigenwillig, von herb-poetischen Satz- und Wortschöpfungen geprägt ihr Stil. Das Ende am Anfang erschließt sich nur dem, der sich einlässt auf die faszinierende Reise durch die raue Schönheit der neuseeländischen Landschaft ins Innere der Charaktere und in die Mythen der Maoris.
Die drei Protagonisten - eine Malerin, ein Maori, ein stummes Kind - sind traumatisierte Seelen, die vom Zufall zusammengeführt werden. Es sind Menschen von unbändiger Eigenständigkeit, die einander brauchen. Und doch, so sehr sie sich bemühen, einander zu lieben, zu helfen und zu heilen, entkommen sie nicht der Hölle ihrer eigenen Verletzungen. So entsteht ein explosives Gemisch, das sich in verstörender Gewalt entlädt. Erst als alles verloren scheint und jeder für sich alleine seinen eigenen Heilungsprozess durchlaufen hat, finden sie zusammen zu einer neuen, starken Einheit.
Keri Hulme macht nicht den Fehler, alle Fragen zu beantworten und alle Geheimnisse zu lüften - und auch deshalb lässt einen dieses Buch nicht mehr los!
Leider geht in der deutschen Übersetzung viel von der linguistischen Kreativität und dem Wortwitz verloren. Wer kann, sollte das Buch im Original lesen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Gehe sonst lieber in fremde Welten, lese philosophisches oder märchenhaftes. Doch ich habe diese Buch von meinem Lieblingsbuchverkäufer empfohlen bekommen.Ich hätte es selbst nie gekauft, weil der Klappentext völlig unspektakulär ist.Aber dieses Buch ist bis heute eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Das Buch verstört, geht unter die Haut und trotz aller Grausamkeit hat man Verständnis für jeden dieser einsamen, isolierten Charaktere, die so verletzlich und verletzend sind. Eine Wahnsinnscharakterstudie eines Dreigestirns, das sich zerstört, aber ohne einander verloren wäre.Herausragender Erzählstil, eine , in der heutigen Zeit schon fast "gewöhnliche"Beziehungsgeschichte, ungewöhnlich erzählt.Beschreibt verstörend , die immer größer werdende Isolation des Einzelnen in der Gesellschaft.Ich liebe es.Aber genug:Muss man haben
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein einfaches Buch, doch eines das nicht losläßt 18. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Freude, Schmerz, Gewalt, Liebe, Hoffnung und Verzweiflung liegen eng beieinander in diesem Roman. Die Beziehung zwischen einer Frau, einem Mann und einem Kind, Kerewin, Joe und Simon, stehen im Mittelpunkt. Die innere Zerissenheit der drei Hauptpersonen, ihr Kampf mit den an sie gestellten Erwartungen werden in unkonventionellem Stil gezeigt, ein Stil welcher die beiden Kulturen - Maori und Pakeha (westliche Kultur) - vereint. Wir folgen in die Tiefen ihrer Seelen, versuchen zu verstehen, was den stummen Simon vom Sprechen fernhält, was geschehen ist in seiner dunklen, mysteriösen Vergangenheit, und was Kerewin in die Einsamkeit ihres Turmes treibt. Joes alptraumhafter innerer Reise zu folgen wird manch LeserIn an Grenzen stoßen: die Darstellung von Kindesmißbrauch ist ein schockierender und provokanter Teil des Buches. Keri Hulme's Stellungnahme dazu wäre interessant. Mythologie und Symbolik sind eingewebt in die verschiedenen Handlungsstränge und erschließen sich oft erst beim erneuten Lesen des Buches, welches sich selbst dann kaum aus der Hand legen läßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein berührendes, aufwühlendes Buch! 23. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Unter dem Tagmond" von Keri Hulme erzählt die Geschichte dreier Menschen, die alle an ihrer Vergangenheit leiden und alle aufgrund ihrer Vergangenheit ihre Gefühle nicht mehr mitteilen können. Eine Malerin, die nicht mehr malen kann, ein Maori-Mann, der den Zugang zu seiner Kultur verloren hat und ein stummer Junge unbekannter Herkunft: Ihre Lebenswege kreuzen sich, sie finden zusammen, ahnen ihr gegenseitiges Leid und können es dennoch nicht aushalten. Es kommt zur Eskalation: Gewalt, Schmerz, Krankheit wirft die drei in Einsamkeit auf sich selbst zurück. Nur indem sie das wiederfinden, was ihnen hilft, sich und ihre Gefühle auszudrücken, gelangen sie zur Heilung.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schabenhalter ??? 16. April 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Kind möchte eine Krebsschere als Andenken vom Strand mit nach Hause nehmen. Die Frau kichert und sagt, das Ding sei ein wunderbarer "roach holder" (so im englischen Text). Der Vater wirft bestürzt ein, dass es schon reiche, dass sein Kind Alkohol trinke und Zigaretten rauche. Der Übersetzer kommt auf die Idee, "roach holder" mit "Schabenhalter" zu übersetzen. Das macht nicht nur keinen Sinn, sondern ist schlicht falsch: "roach" heißt nicht nur "Schabe", sondern auch "Joint-Stummel". - Man könnte dem Übersetzer zugute halten, das er sich mit den Drogen nicht so gut auskennt, was ja auch löblich ist. Leider wimmelt es in der deutschen Ausgabe aber nur so von ähnlich abenteuerlichen Übersetzungen; weiteres Beispiel: "He was an only child" - "Er war ein enziges Kind" (Hinweis: das Deutsche kennt den griffigen Ausdruck "Einzelkind"...). Auch werden dem deutschen Leser Informationen vorenthalten, wie zum Beispiel, dass Kerewin "Hobbits mochte" - unverständlich, wenn man bedenkt, dass "Der Hobbit" einer der zentralen Intertexte des Romans darstellt... Also: Die Übersetzungzu lesen ist zwar besser als gar nichts, aber wenn irgend möglich, doch lieber zum englischen Original greifen!!! (Die Sterne beziehen sich daher auf die Originalausgabe)
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Initial etwas schwer zu lesen, aber je mehr man sich hinein findet, desto weniger lässt es einen wieder los! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von helen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig und bewegend
Immer wieder ist es eine Freude, unkonventionelle Bücher von erstaunlicher Intensität wie „Unter dem Tagmond“ zu entdecken. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Apendix3000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
Buch wie beschrieben, alles bestens, gerne wieder

noch 12 Wörter fallen mir aber dazu nicht ein. xx xxx xx xx
Vor 22 Monaten von Stephanie Maurer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Traumreise zu den Wurzeln
In Neuseeland ist die Amtssprache Englisch, Te Rao Maori und - als einziges Land der Erde - die neuseeländische Gebärdensprache. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2011 von Ralf Reitze
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant, spannend, aber schwierig zu lesen
Für das Buch habe ich ein paar Anläufe gebraucht, um es fertig zu lesen, aber nicht fertig gelesen weglegen konnte ich es nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2009 von Margarete Frank
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und fremd
Inhaltsangaben werden dem Inhalt dieses Buches nicht gerecht. Es ist fremd, es ist fesselnd, gleichzeitig verstörend, dann wieder liebevoll und vielschichtig wie das wirkliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Berlinerin
5.0 von 5 Sternen Nur scheinbar grausam
"Was für ein grausames Buch lese ich da eigentlich?" fragte ich mich nach ca. 400 Seiten... Und tatsächlich: Ein kleiner Junge, der mehrmals von seinem Ziehvater... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2007 von Marta Wojciechowski
2.0 von 5 Sternen schwierig zu lesen
Dieses Buch wurde mir als "Muss"-Lektüre für jeden Neuseeland Urlaub vorgestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2004 von Heiner Tappe
5.0 von 5 Sternen auf düstere Art ein packender Roman
Ein Buch das man einfach lesen muss! Ich hab es schon 4 x getan, und immer wieder neue Ebenen der Charakteren entdeckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2002 von "witchcrafts"
5.0 von 5 Sternen Das schönste Buch.
Ich habe noch nie ein so geniales Buch gelesen. Keri Hulme gehört in den Olymp der Stilisten.
Am 26. Januar 2000 veröffentlicht
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