Mit dem unerwarteten Erfolg von "Don't Let's Go To The Dogs Tonight" (die amerikanische Originalausgabe) vor zwei Jahren hat sich Alexandra Fuller als bedeutende Schriftstellerin und Inbegriff einer Raconteuse, einer Erzählerin, etabliert. Ihre außergewöhnliche Biographie einer verarmten Familie im ländlichen Simbabwe der 70er und 80er Jahre, inmitten eines um sie herum wütenden Bürgerkriegs, ist erschütternd, bezaubernd, schaurig—und unvergeßlich. Deutsche Leser haben endlich das Glück, Fullers Werk in einer ausgezeichneten Übersetzung von Sabine Roth ("Unter afrikanischer Sonne: Meine Kindheit in Simbabewe") zur Verfüng zu haben. Leider entschloß sich der deutsche Verleger, zeitgenössische Schwarzweißaufnahmen der Autorin, die Fullers lyrische Erzählung illustrieren und ergänzen, auszulassen. In der amerikanischen Ausgabe (ebenfalls vom Goldmann-Verlag weggelassen) ist eine Karte von Ostafrika, die dem Leser als Orientierungshilfe dient, während sich Fullers Odyssee von einem Ort zum anderen bewegt. Angesichts dieser Auslassungen wären Beherrscher der englischen Sprache gut beraten, die Originalausgabe auf Englisch, "Don't Let's Go To The Dogs Tonight", zu lesen.