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Unter Wasser stirbt man nicht!
 
 
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Unter Wasser stirbt man nicht! [Taschenbuch]

Ross Macdonald , Hubert Deymann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, Januar 2008 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 223 Seiten
  • Verlag: Diogenes (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257237103
  • ISBN-13: 978-3257237108
  • Originaltitel: The Drowning Pool
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ross Macdonald
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anfangs machen fast alle Aufträge an Lew Archer einen relativ simplen Eindruck. So scheint auch diesmal Routine angesagt, abgesehen davon, dass sich der Privatdetektiv über das Verbot, die zentrale Person zu kontaktieren, hinwegsetzen muss. Nach dem ersten Mord läuft dann der Fall gänzlich aus dem Ruder.
"Die intelligente Konstruktion, die Kunst der Charakterisierung und die verbale Treffsicherheit sorgen immer wieder dafür, dass man Lew Archer treu bleibt." (Die Zeit)
Ross Macdonald hat erreicht, was Chandler vorschwebte: die Vollendung des Detektivromans. Die Menschen, von denen er berichtet, sind vielschichtige Charaktere, deren Lebensechtheit zuweilen fast beängstigend ist. Die Schilderung ihrer gierigen, gewalttätigen, resignierten, verzweifelten Versuche, sich einen möglichst großen Fetzen vom angenehmen Leben und vom überquellenden Reichtum der kalifornischen Gesellschaft abzuschneiden, gehört zum Spannendsten und Erregendsten, was die zeitgenössische Literatur zu bieten hat." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Unter Wasser stirbt man nicht!

Anfangs machen fast alle Aufträge an Lew Archer einen relativ simplen Eindruck. So scheint auch diesmal Routine angesagt, abgesehen davon, daß sich der Privatdetektiv über das Verbot, die zentrale Person zu kontaktieren, hinwegsetzen muß. Nach dem ersten Mord läuft dann der Fall gänzlich aus dem Ruder.

»Ross Macdonald hat erreicht, was Chandler vorschwebte: die Vollendung des Detektivromans. Die Menschen, von denen er berichtet, sind vielschichtigen Charaktere, deren Lebensechtheit zuweilen fast beängstigend ist. Die Schilderung ihrer gierigen, gewalttätigen, resignierten, verzweifelten Versuche, sich einen möglichst großen Fetzen vom angenehmen Leben und vom überquellenden Reichtum der kalifornischen Gesellschaft abzuschneiden, gehört zum Spannendsten und Erregendsten, was die zeitgenössische Literatur zu bieten hat.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

1975 von Stuart Rosenberg mit Paul Newman als Lew Archer verfilmt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
I'm loving it! 8. Juli 2009
Von nrschmid TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Fast 60 Jahre ist dieser Thriller bereits alt, aber das Buch wirkt wie eben erst geschrieben. Bei anderen Autoren merkt man sonst an Details wie Autos oder Telefonen das Alter von Geschichten. Aber Autor Ross MacDonald konzentriert sich auf seine Figuren und auf seine Geschichte - und so ist sein Thriller frisch und jung geblieben, auch die Sprache!

Im Mittelpunkt steht der Privatdetektiv Lew Archer. Er wird engagiert, einen anonymen Briefschreiber zu entlarven. Während seiner Ermittlungen wird er immer mehr in eine Geschichte hineingezogen, die weit in die Vergangenheit reicht. Der Vergleich mit einem Eisberg fällt einem ein, bei dem der größte Teil zunächst unsichtbar unter Wasser liegt. So ist es mit dieser Story: die ganzen Ausmaße werden aus der Sicht Lew Archers erzählt - und erst nach und nach sichtbar.

Ross MacDonald erspart seinen Figuren kaum etwas, vor allem seine Hauptfigur, Detektiv Lew Archer, muss bei seinen Ermittlungen eine Menge Schmerzen aushalten. Es gibt unzählige überraschende, aber glaubwürdige (!) Wendungen, durch die man die Geschichte gespannt verfolgt. Dazu kommen so gut skizzierte Beschreibungen seiner Figuren, dass man von jeder Figur ein Bild im Kopf hat: z.B. "winzige Fingernägel schimmerten wie Glimmersplitter an den Spitzen seiner weißen, dicken Finger. Die Finger krochen durch seine rötlichen Locken".
Genial und teilweise witzig sind auch die Dialoge. Der Gegner hat Archer in seiner Gewalt. Archer hört ihm zu und sagt schließlich: "Ihre Erinnerungen faszinieren mich. Darf ich mir Notizen machen?"

1975 ist dieser Thriller mit Paul Newman in der Hauptfigur verfilmt worden (Unter Wasser stirbt man nicht). Neben einem weiteren Spielfilm ('Harper') und einer 6-teiligen Miniserie sind das (seltsamerweise) die einzigen Verfilmungen von Werken MacDonalds.

Am Ehesten ist dieser Thriller vergleichbar mit den Travis McGee-Büchern von John D. MacDonald (u.a. Rotbuch Taschenbücher, Leidenschaft in Rot, Abschied in Dunkelblau. oder Alptraum in Pink.. Um eine Verwechslung mit John D. MacDonald zu vermeiden, hatte Ross MacDonald sein Pseudonym gewechselt: von Kenneth Millar, wie er eigentlich hieß, zu John MacDonald und eben zu Ross MacDonald.
Dashiell Hammett und Raymond Chandler sind zwei weitere Autoren, deren Werke Ähnlichkeit mit dem Stil Ross MacDonalds haben. James Ellroy nennt ihn eines seiner Vorbilder.

Ich werde jedenfalls auch die anderen Lew Archer-Romane kaufen, so lange sie noch lieferbar sind!
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Chandler 8. April 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
RossMacdonald schreibt wie Chandler. Ich habe das Buch mit Freude gelesen, weil ich diesen Stil liebe und weitere des Schriftstellers gekauft.
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