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Unter Wölfen

Jochen Kolenda , Sebastian Sommerfeld    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,93 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jochen Kolenda, Sebastian Sommerfeld, Kathrin Hildebrandt
  • Komponist: Daniel Hedfeld, René Sydow
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Epix Media AG
  • Erscheinungstermin: 30. November 2006
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 82 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000KF0VRW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.433 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ein harmloser Jagdausflug nach Tschechien unter Arbeitskollegen wird zum Drama auf Leben und Tod, als der Chef der Firma erschossen aufgefunden wird. Die anfängliche Vermutung, es könnte sich um einen Jagdunfall handeln, löst sich auf in einem Sumpf aus gegenseitigen Schuldzuweisungen, Lügen, Intrigen, Unterdrückung und Gewalt. In der aufkommenden Panik werden Beweise untergeschoben und nach Motiven für die Tat gesucht, wobei die Suche nach der Wahrheit zweitrangig ist. Und mit jeder Stunde der Verzweiflung erwacht mehr und mehr der Wolf im Menschen...

VideoMarkt

Sebastian und Iris fahren übers Wochenende auf die Jagd nach Tschechien. Eingeladen hat der Chef, mit von der Partie sind zwei weitere verdiente Mitarbeiter, der erwachsene Sohn vom Chef sowie der ehemalige Firmenmitbegründer und heutige Geschäftsführer Ernst. Schon bald nach der Ankunft des Paares brechen interne Konflikte auf, fliegen am Abend vor der Jagd am Lagervorwürfe Vorwürfe und Beleidigungen. Als am nächsten Tag prompt der Chef erschossen auf der Lichtung liegt, ist guter Rat teuer.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Traue niemandem! 24. Februar 2007
Von tor7ten
Format:DVD
Bei "Unter Wölfen" handelt es sich um den Diplomfilm der Studenten Daniel Hedfeld & René Sydow, den die beiden zum Abschluss ihres Studiums der Film- und Fernsehwirtschaft an der Werbe- und Medienakademie Dortmund realisierten. An dieser Stelle muss ich fairerweise erwähnen, dass es sich um die Akademie handelt, in der auch ich meinen Abschluss gemacht habe. Ich werde mich aber bemühen, diese Tatsache bei meiner Rezension nicht allzu sehr einfließen zu lassen. Die beiden Regisseure inszenierten mit ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm einen durchaus spannenden, kammerspielartigen Thriller, dem man das extrem geringe Budget (12.000 Euro) und die teilweise improvisierten Bedingungen zwar manchmal ansieht, der aber insgesamt einen recht guten Eindruck hinterlässt.

Einige Worte zur Story des Films, die in ihren Grundzügen schnell erzält ist: Einer Einladung ihres Firmenchefs Stromberg (Jochen Kalenda) folgend, treffen sich einige seiner Mitarbeiter in Tschechien zu einem Jagdausflug. Als der Chef erschossen aufgefunden wird, kommt es innerhalb der Gruppe zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, Lügen, Intrigen und Gewalt. Jeder versucht Strombergs Tod aus den unterschiedlichsten Beweggründen einem anderen unterzuschieben. Die Situation läuft schließlich völlig aus dem Ruder, als ein tschechischer Förster, der dann als Geisel genommen wird, die Leiche entdeckt.

Nach einem gut gefilmten und geschnittenen Intro und den Opening Titles sowie der Einführung der Charaktere beim Eintreffen der Arbeitskollegen am Haus des Chefs im Wald kommt es bereits bei der ersten Jagd der Arbeitskollegen zu dem tödlichen Zwischenfall. Entdeckt wird die Leiche von Ernst (Ernst Konarek), dem einzigen Nicht-Jäger unter den Kollegen, der sich statt dessen dem Angeln widmete. Er hört den Schuss, schaut auf und sieht den Toten auf dem Waldboden liegen sowie eine weitere Person, die er aber nicht klar erkennen kann, da er kurz vorher bei einem Sturz seine Brille verloren hatte, neben der Leiche knien und anschließend wegrennen. Nachdem er den anderen die Nachricht vom Tod des Chefs überbracht hat, herrscht schnell Einigkeit in der Gruppe vor, dass man die Polizei nicht über den Zwischenfall informieren wird.

Auch ein erster Verdächtiger ist schnell gefunden: Der jahrelange Mitarbeiter und ehemaliger Mitinhaber des Unternehmens Heiner (Wolfgang Krassnitzer) hatte sich am Vorabend der Jagd einen heftigen Streit mit dem Toten geliefert, über dessen wahren Grund der Zuschauer lange im Unklaren gelassen wird. Erst eine Rückblende wird den Graben zwischen ihm und dem Chef erklären. Im weiteren Verlauf des Films kommen mehr und mehr Details zu Tage, die jeden der Anwesenden zum Verdächtigen machen können: Ein versehentlicher Mord könnte es bei Sebastian (Sebastian Sommerfeld) sein, Mord aus Neid oder Hass bei Heiner oder im Falle von Klaus (Martin Brauer) Karrieregier.

Im folgenden Part des Films wird die Zeichnung der unterschiedlichen Charaktere und deren egoistisches Handeln sehr effektiv inszeniert. Jeder stellt sich die Frage: "Wie komme ich hier am besten raus?". Getragen vom mit eingen Finten ausgestatteten Drehbuch und abwechslungsreichen Parallel-Montagen verdächtigen sich die Anwesenden untereinander, Stromberg getötet zu haben. Jeder in der Gruppe verfolgt seine eigenen Interessen, versucht etwas zu vertuschen, aufzudecken oder seinen Nutzen aus der Situation zu ziehen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch manche Schwäche. Schwächen, die teilweise technischer Natur (es wurde oft mit Kamera-Ton und fast ausschließlich mit natürlichem Licht gearbeitet), manchmal aber auch in der Darstellung liegen. Die Darstellung des tschechischen Försters kommt etwas sehr hölzern vor. Seine Figur gibt zwar entscheidende Impulse für den Showdown, wirkt aber nicht überzeugend und unpassend (das mag rein oberflächlich gesehen auch am Aussehen und den Bewegungen des Darstellers liegen). Abgesehen davon sind die Leistungen der Darsteller durchweg gut und glaubwürdig gespielt. Ein Kritikpunkt ist allerdings der erwähnte Showdown, der zwar die Erlösung aus der aufgebauten Spannung darstellt, dem Thema und den vorhergehenden Ereignissen aber nicht angemessen ist. Die Hollywood-like blutige Effekthascherei will sich für mich nicht recht in den Film einfügen, der ansonsten authentisch und real daher kommt und die meisten Klischees vermeidet. Die abschließende Schlusspointe ist sicher Ansichts- und Geschmackssache (wie bei den meisten Twists) - ich finde sie gut gesetzt.

Alles in allem hat mich der Film gut unterhalten. Sicher ist das Mini-DV Bild und die daraus entstehende ganz eigene Anmutung gewöhnungsbedürftig, auch die Tatsache, dass einem Autos mit Dortmunder Kennzeichen begegnen, wirkt irgendwie seltsam. Dem Film ist aber zugute zu halten, dass die technischen Einschränkungen angesichts der Geschichte, der Darsteller und der Inszenierung relativ schnell in den Hintergrund treten. Die beiden Studenten bringen einige interessante Einstellungen ein und montieren teilweise sehr gut. Ich kann hier nur noch mal empfehlen, den Film auch mit Audio-Kommentar anzuschauen. Die ehrlichen und selbstironischen Aussagen der beiden Studenten bringen einige interessante Hintergrundinfos zum oftmals schwierigen Entstehen des Films. Einge kleinere technische Patzer (Beleuchtung, Continuity-Fehler, Unschärfen) seien ihnen also verziehen, nur das Filmblut sieht einfach schrecklich künstlich aus.

Unter dem Strich ist Daniel Hedfeld und René Sydow mit ihrem Diplomfilm ein unterhaltsamer und passabler Thriller gelungen. Mal schauen, wie den beiden der nächste Film - dann hoffentlich mit etwas mehr Budget und Zeit - gelingt! (tor7ten - http://torsten-husemann.de/blog/unter-wolfen/)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ok 12. Februar 2009
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Recht spannend gemacht, aber ich glaub nicht, dass ich den Film noch mehrere Male anschauen werde.
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