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Unter Pinguinen entführt den Leser in die Welt der unterkühlten Pinguine, in der alles seine Ordnung hat und exotische Vögel es schwer haben. Die Autoren kritisieren starre, unflexible, stark hierarchische Systeme. Allerdings auf die sanfte Tour, die nicht verletzt. Arbeitnehmer, die unter dem Zwang zur Konformität leiden, könnten ihren Vorgesetzten dieses Buch schenken. Wem das zu riskant ist, nimmt die Ratschläge im hinteren Teil des Bandes an und verwertet sie für sich. Denn bei aller Komik über die Gleichmacherei der Pinguine, auch in jedem Paradiesvogel steckt ein klitzekleiner Pinguin. Insofern wird nicht polarisiert -- der Pinguin ist schlecht, der Pfau gut --, sondern realistisch nach Fehlern beider Parteien und deren Konditionierung gesucht. So werden beide Seiten -- Pinguinpartei und bunte Vogelfraktion -- sich angesprochen fühlen.
Auch wer immer am selben Platz sitzt und ähnliche Wiederholungen vornimmt, hat bereits ein Pinguin-Element verinnerlicht. Jeder Leser kann mithilfe eines Fragenkatalogs überprüfen, ob er Gefahr läuft, sich zu einem ganzen Pinguin zu entwickeln. Denn zu viel Konformismus behindert die Innovationsfreundlichkeit eines Unternehmens. Veränderungen sind zwar oft schwierig und unwägbar und sorgen für Verunsicherung, bergen aber auch große Chancen. Insofern ist das Buch vor allem ein Plädoyer für mehr Offenheit, Vielfalt, Freiheit, Akzeptanz und Kreativität am Arbeitsplatz. --Corinna S. Heyn
Nach dem ersten Schock muss man zugeben: Das Buch ist nett. Es hat Charme und gelegentlich hintergründigen Witz. Und natürlich eine Botschaft. Es erzählt von der Spannung zwischen Individualität und Konformität in rigiden Unternehmensstrukturen.
Die Story: Perry der Pfau, in seinem eigenen Land ein höchst erfolgreiches Tier, beginnt im Pinguinland zu arbeiten. Dort herrschen strenge Sitten, und jeder, der sich nicht benimmt wie Pinguine es tun und schon immer getan haben, hat schlechte Karten. Und natürlich ist es auch kein Vorteil, nicht wie ein Pinguin auszusehen. Perry bekommt also Probleme. Er erregt Anstoß, und seine Leistungen werden nicht mehr wirklich geschätzt. Offiziell sind neue Ideen zwar willkommen, aber im Grunde sind sie unbequem und unerwünscht. Der arme Pfau versucht sich anzupassen. Aber er stößt schnell an die Grenzen, denn er will noch er selbst bleiben. Schließlich gibt er auf und verlässt die ungastlichen Gefilde. Eine traurige Geschichte, und scharfe Kritik an der Unternehmenskultur vieler großer Unternehmen.
Gallagher und Schmidt belassen es aber nicht bei der Fabel. Denn aus ihr kann man noch keine Anhaltspunkte ziehen, wie man es besser machen könnte, sondern höchstens ein Stück Selbsterkenntnis - das ist vielleicht die Hauptfunktion des Textes. Dennoch ist es gut, dass die Autoren im Nachwort unter dem Titel "Erste Hilfe für gefiederte Freunde" noch ein paar konkrete Hilfestellungen nachliefern. Denn das Leben im Pinguinland muss ganz und gar nicht frostig sein. Effektive Zusammenarbeit in der Vielfalt - das ist das Zauberwort. Neben der spielerischen Selbsterkenntnis hat Unter Pinguinen natürlich auch einen anderen Vorteil: Sein Titel ist so neutral formuliert, dass man es Mitarbeitern oder Chefs zwecks Lerneffekt in die Hand drücken kann, ohne dass denen gleich der Hals anschwillt. Sie werden höchstens beim ersten Blick ins Buch die Augenbrauen hochziehen. Aber wie gesagt: nur beim ersten Blick.
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Leider erinnert die Aufmachung eher an ein Kinderbuch als an ein Buch für Erwachsene. Beim ersten aufschlagen ist man etwas enttäuscht von dem wenigen Inhalt. Pro Seite steht meist nicht mehr als ein oder zweit Sätze und dazu eine Zeichnung. Doch getreu dem Motto "Don't judge a book by it's cover" .... auf den Inhalt kommt es an ! Die Beispiele sind gut gewählt und werden erfrischend umgesetzt. Manchmal fehlt dem Buch allerdings der nötige Pfiff, etwas worüber man so richtig herzhaft lachen kann. Der Anspruch auf ein Sachbuch können leider auch die Fragenbögen zur Selbsteinschätzung und die gut gemeinten Ratschläge nicht wirklich erfüllen.
Ein Buch zum lesen, sich selbst erkennen ... und hoffentlich besser machen !
Einziger Makel: Das Buch ist zweigeteilt. Der erste Teil ist die schöne parabel, die von den Pinguinen und dem schönen Pfau handelt. Dieser Teil ist klasse. Der zweite Teil jedoch ist eine Anleitung, was man machen kann, wenn man ein "Pinguin" oder ein "Pfau" ist. Dies bezieht sich darauf, wie man sich im Arbeitsleben gibt und mit welchen Handlungsweisen man am Weitesten kommt. Diesen Teil hätte man sich wirklich sparen können.
Nun ja, das Buch ist (bis auf den zweiten Teil) schön geschrieben und erinnert sehr an "Fish!", welches aber bei weitem Schöner und Genialer ist, als dieses Buch.
Ist der Einleitungssatz für eine fabelhafte und humorvolle Tiergeschichte über Team-Management und Unternehmen. Im Land der Pinguinen herrscht Ordnung, Disziplin und viele der Mitarbeiter sind von festen Strukturen und Handlungsweisen gefesselt.
Ideenreichtum und Innovation kommen allerdings von Vögeln mit bunteren Federn...
Bunt, Laut, mit vielen farbenprächtigen Federn und brillanten Einfällen könnte der Pinguität eine Vielfalt von Kreativität im Unternehmen bringen. Wer jedoch im Unternehmen aufsteigen will, legt man ihm nahe, sich anzupassen: kürzere Schritte zu machen, den Pinguingang zu lernen und einen Pinguinanzug zu tragen.
Dieses Buch zeigt dem Leser die Wirtschaftswelt mit ihren Tücken. Gleichzeitig motiviert es den Betriebszugehörigen an ihre Persönlichkeit an die persönlichen Werte des einzelnen festzuhalten. Denn das Erfolg des Unternehmen kommt von der Einzigartigkeit und der Vielfalt verschiedene Charakter. "E Pluribus Maximum" - Greatness from many
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