Um eines gleich vorwegzunehmen: Ohne Elvira Klöppelschuh hätte dieses Buch niemals den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden. Was ja nun aber auch mal gar nichts aussagt. Denn obwohl es schon so eine Art Fortsetzung der Erlebnisse von Elvira darstellen soll, ist es in sich eine komplett eigenständige Erzählung. Nur hin und wieder tauchen Verbindungen zu ihr auf.
Den Leser erwarten in erster Linie die Urlaubserlebnisse vierer schwuler Männer auf Gran Canaria. Diese sind mit Humor und Spannung erzählt. Hilfreich und noch eine Spur unterhaltsamer ist es, wenn man selbst schon einmal im Süden der Insel Urlaub gemacht hat, und so die Orte und Gepflogenheiten (wiederer-)kennt. Die zartbesaiteten Leser, welche dieses Buch vielleicht als Anregung für eigene Urlaubsplanungen nutzen wollen, sollten sich jedoch nicht abschrecken lassen. Jeder Urlaub verläuft anders und vieles ist in Wirklichkeit gar nicht so schlimm, wie es vielleicht im Buch dargestellt wurde.
Der Schreibstil ist der Geschichte angemessen, so dass es spaß macht, das Buch zur Hand zu nehmen. Nur in den "hilfreichen" Sprachführer sollte man nicht allzuviele Erwartungen stecken. Damit handelt man sich am Ende wer weiss was ein.
Ich glaube, Elvira Klöppelschuh würde es mögen. Schon alleine wegen den Sanddünen...