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Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde
 
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Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde (Broschiert)

von Jan Fleischhauer (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [270kb PDF]
  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin Verlag GmbH; Auflage: 4 (11. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498021257
  • ISBN-13: 978-3498021252
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine Erkundung der linken Lebenswelten – persönlich, boshaft und sehr unterhaltsam.

„Mit so viel Witz und scharfer Intelligenz hat sich in Deutschland noch keiner die Linke vorgenommen.“ Roger Köppel, Die Weltwoche

"Endlich! Wie lange hat man auf dieses Buch gewartet, das überfällig war." Arnulf Baring, Die Welt



Kurzbeschreibung

Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht – vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, im der seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fleischhauer und die türkische "Inländerfeindlichkeit", 23. Oktober 2009
Von Lothar W. Brenne-Wegener (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Obwohl es an dieser Stelle zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits 67 Kundenrezensionen zu Jan Fleischhauers "Unter Linken" gibt, bedarf es da noch unbedingt einer weiteren? Ich denke ja, vor allem wegen des aktuellen Bezugs:

In einem Kapitel "Türken und andere Juden - Die Linke und die Fremden" widmet sich Fleischhauer der "Inländerfeindlichkeit" (S. 268), womit er die Einstellung der Migranten gegenüber Deutschland und den Deutschen meint. Und, man ahnt es schon, mag es aber gleichwohl kaum glauben, was hier schwarz auf weiß zu lesen ist, stellt die heute immer noch aufs heftigste diskutierten Äußerungen eines Thilo Sazazins weit in den Schatten! Eine kleine Leseprobe gefällig?
Über junge Türken schreibt Fleischhauer beispielsweise:
"Sie sind gelangweilt, genervt, aggressiv, sie bilden die Eckensteher-Milieus der deutschen Innenstädte. In Ermangelung anderer Aufgaben beschäftigen sie sich mitunter sogar nahezu obsessiv mit dem Privatleben ihrer weiblichen Familienangehörigen und verstricken sich in ein stammesgesellschaftliches Wahnsystem, das um Begriffe wie Ehre" und Respekt" kreist. Gewalt gehört zum Alltag dieser Gruppen." (S. 271)
Und weiter:
"Sie verachten die deutsche Gesellschaft dafür, dass sie ihnen zusteckt, was ihnen nicht zusteht, sie halten sie für weich und feige. In der Welt, aus der sie kommen, gilt "appeasement" als Unterwerfungsgeste. ... Niemand hat für möglich gehalten, dass eine Antwort auf Großzügigkeit Hass sein könnte." (S. 269)
Mit Verwunderung stellt der Autor fest, daß die Vertreter türkischer Gruppen zunehmend eine fragwürdige Opferrolle für sich entdecken und ihr Süppchen darauf kochen. Als Vorbild dazu diene diesen offensichtlich die jüdische Opfergeschichte:
"Erstaunlich ist, wie die Wortführer des türkischen Opferkults mit ihrem Versuch durchkommen, sich die jüdische Opfergeschichte anzueignen. Man sollte meinen, dass diese Form der diskurspolitischen Erbschleicherei wenigstens ein paar kritische Stimmen auf den Plan ruft." (S. 257)
Sehr deutlich bemängelt Fleischhauer, daß der deutsche Sozialstaat darauf verzichtet, den Bezug seiner Wohltaten an Bedingungen zu knüpfen. Er kommt zu dem Schluß:
"Auf die Zukunft gesehen, geht es nicht mehr um die Integration einer Minderheit, sondern um die drohende Desintegration der Mehrheit". (S. 273)

Merkwürdig, daß die Schreihälse dieser Republik, die sich seit Wochen auf Thilo Sarazins "Kopftuchmädchen" eingeschossen haben, diese provokanten Passagen bei Fleischhauer noch nicht für sich entdeckt haben!

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201 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein hervorragendes Buch eines liberalen Aufklärers, der sich irrtümlich für einen Konservativen hält, 14. Mai 2009
Von Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Dass dieses Buch von Berufslinken nicht gemocht und nicht geschätzt werden wird, war vorauszusehen. Ein-Sterne-Rezensionen mit Schaum vor dem Mund waren demgemäß zu erwarten.

Was ich bis jetzt zu lesen bekommen habe, weckt allerdings in mir den Verdacht, dass einige Leute sich mit dem Lesen des Buchtitels begnügt haben. Formulierungen wie "Geistlos und ohne den Anspruch auf Wahrheit geschrieben" sind anders wohl kaum zu erklären. Wer solches schreibt (selbstverständlich unter einem Pseudonym, schließlich leben wir - in der Sicht der Linken - in einer rechtskonservativen = neoliberalen = post- oder präfaschistischen Diktatur, in der die Wahrheit nur unter höchstem Risiko ausgesprochen werden kann!), sollte sich schon die Mühe machen, Behauptungen dieser Art zumindest ansatzweise zu belegen. Sogar Rechtskonservative und (Neo-)Liberale lesen gelegentlich. Sie lesen sogar Ein-Sterne-Rezensionen und sind durchaus dankbar, wenn ihnen Gelegenheit gegeben wird, etwas dazuzulernen, falls ihnen robuste Daten, interessante Hypothesen oder gültige Argumente präsentiert werden.

Ich habe dieses Buch zweimal gelesen. Und mein Urteil ist eindeutig. Das Buch hat viel Esprit (= Geist) und die Kapitel "Wider die Herrschaft der Vernunft - die Linke und das Bildungssystem", "Die Eroberung des Sozialstaats - die Linke macht Karriere", "Wir Kleinbürger - die Linke und das Volk" und "Opferneid - die Linke und der Antisemitismus", um nur vier von zwölf zu nennen - treten sehr wohl und deutlich genug mit einem ernsthaften Wahrheitsanspruch auf.

Wer - wie ich - eine dezidiert linke Vergangenheit und gelegentlich das (zweifelhafte) Vergnügen hat, linke Externalisate über sogenannte "Spießer" zu lesen oder zu hören, wird die folgende Darstellung der linken Sicht auf diese Subpopulation sofort wiedererkennen:

"Wir hatten ziemlich genaue Vorstellungen vom Spießer, auch wenn wir mit ihm, gottlob, kaum in Berührung kamen. Klein, eng, verstellt war seine Welt. Spießer verließen morgens in aller Herrgottsfrühe das Haus und kamen abends pünktlich um 17 Uhr heim zu Frau und Kind. Sie mähten am Wochenende den Rasen, wuschen ihr Auto; ihre Schäferhunde oder Dackel hießen 'Max', 'Sammy' und 'Arko'. Spießer waren im ADAC, sie nahmen keine Drogen, schenkten Schnittblumen zum Muttertag und schoben Bierfilz unter Biergläser. Vor der Haustüre hatten sie Fußabtretematten mit der Aufschrift 'Salve' liege, und im Büro wartete ein Kaffeebecher mit Namen und lustigem Aufdruck auf sie. Kurz, sie lebten und benahmen sich wie die Mehrheit der Deutschen. Deshalb waren sie auch zur Verachtung freigegeben." (S. 179)

"Wenn die Linke ihrer Wut und Enttäuschung Luft machen will, redet sie vom Spießer - oder, um klassenspezifisch zu werden, vom Kleinbürger. Es ist völlig gefahrlos, sich über ihn zu erheben; er konstituiert die einzige Schicht in Deutschland, auf die alle herabsehen dürfen, von unten nach oben." (S. 180)

"Die Pathologisierung einer ganzen Gesellschaftsschicht fügt sich nahtlos in eine Vorurteilsstruktur, nach der selbst der lebensbedrohende Übergriff auf einen kleinbürgerlich um Rücksicht Bittenden nur als Notwehrakt gedeutet werden kann: Als im Januar vergangenen Jahres ein pensionierter Schulrektor in der Münchner U-Bahn von zwei Jugendlichen zu spätabendlicher Stunde zusammengetreten wurde, weil er sie gebeten hatte, das Rauchen einzustellen, erklärte der 'Zeit'-Feuilletonchef Jens Jessen die Tat in einem Video-Blog mit der 'unendlichen Masse von Gängelungen, blöden Ermahnungen, Anquatschungen, die der Ausländer und namentlich der Jugendliche' ständig in Deutschland zu erleiden habe. 'Und nicht nur der Ausländer', wie er nach einer Besinnungspause hinzufügte: 'Letztlich zeigt doch der deutsche Spießer, um das böse Wort mal zu benutzen, doch überall sein fürchterliches Gesicht.'" (S. 182 f.)

Herrn Jessen wird man wohl fragen müssen, ob er nicht bisweilen - wie so viele Linke - in systematischer Weise Opfer und Täter verwechselt: Wer als pensionierter Schulrektor Jugendliche darum b i t t e t , das Rauchen einzustellen, ist in der Sicht der Linken der Täter. Die Jugendlichen, die ihn krankenhausreif treten, sind - wiederum in dieser Sicht - die Opfer, die sich nur, selbstverständlich legitimerweise, zur Wehr setzen. Wer zur Gewalt greift, muss schließlich seine Gründe haben.

Am grauenhaftesten waren wohl die Spießer in der Adenauerzeit (1949 - 1963). Der sich als zuverlässiger Zeitzeuge missverstehende Günter Grass weiß darüber zu berichten: "'Die damals propagierte Gesellschaft war durch eine Art von Spießigkeit geprägt, die es nicht einmal bei den Nazis gegeben hatte.'" (S. 184)

Der Chronist H. W. Boger (* 1947) erinnert sich: Für fünfzehnjährige Jungen hatten die Väter im Wesentlichen nur drei Imperative parat: "Sitz aufrecht! Geh mal wieder zum Friseur! Mach die Negermusik leiser!" Dennoch wurden die Wirbelsäulen nicht hart wie Kruppstahl, dennoch wurden die Haare von Jahr zu Jahr länger, und die 'Negermusik' wollte keineswegs verstummen, sondern wurde eher lauter. So war das mit der "Spießigkeit [...], die es nicht einmal bei den Nazis gegeben hatte".

Werfen wir einige Blicke in das Kapitel "Opferneid - die Linke und der Antisemitismus":

"Aus Sicht der Kritiker [des Staates Israel; HWB] haben sich die Juden in ihrem Staat einfach zu viel herausgenommen. Sie haben nacheinander vier Kriege gewonnen und dann das Land nicht wieder geräumt, wie es die Verlierer verlangten." (S. 194) Mehr noch: Die Juden in Israel "benehmen sich, als wären sie in Israel zu Hause. Sie gründen Familien, gehen ihrer Arbeit nach und plagen sich mit den normalen Alltagssorgen, ohne sich ständig Gedanken über die Palästinser zu machen, die davon phantasieren, wie schön das Dasein sein könnte, wenn man die Israelis erst einmal los wäre: Kurz gesagt, sie führen zum ersten Mal seit nahezu 2000 Jahren wieder ein selbstbestimmtes Leben in einem eigenen, souveränen Staat, der ihnen Schutz vor Verfolgung und Diskrminierung bietet. Es ist übrigens auch der einzige Staat in der ganzen Region, der seinen Bürgern alle westlichen Freiheitsrechte garantiert, inklusive Frauen, Homosexuellen und politisch Andersdenkenden, ein Novum im Nahen Osten." (S. 199)

Dem - linken! - Schriftsteller Wolfgang Pohrt verdanken wir die famose Idee vom "Täter als Bewährungshelfer", der sich darum bemüht, dass "seine Opfer nicht rückfällig werden". (ebd.) Die deutschen Täter, so sie noch leben, und ihre antifaschistischen (aber auch neofaschistischen!) Nachkommen, blicken unentwegt auf Israel und sind tief enttäuscht, dass die dort lebenden Juden die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Auschwitz nicht als "friedenspolitische Erziehungsanstalten", als "eine Art dritte[n] Bildungsweg in Sachen Pazifismus" in Erinnerung haben. (S. 212) Stattdessen sind die Israelis "zu amerikafreundlich, zu militant, zu kapitalistisch - sie vereinen, mit einem Wort, was man auf der Linken aus tiefstem Herzen abzulehnen gelernt hat." (S. 214)

Warum, so muss man fragen, interessieren sich linke (und rechte!) Deutsche so sehr für Israel und seine Nachbarn, warum gilt ihre Aufmerksamkeit nicht dem indisch-pakistanischen Dauerkonflikt? Oder warum blicken sie nicht mit Sorge (und Abscheu) auf den Iran oder Nordkorea?

Und was würden linke (und rechte!) Deutsche davon halten, wenn z. B. Mexikaner in Leitartikeln "leidenschaftlich die Vor- und Nachteile der deutschen Einheit diskutierten [...] und Podiumsdiskussionen abhielten"? (S. 198) Offenbar haben linke (und rechte!) Deutsche ein erhebliches Israelproblem. Bei Alt- und Neonazis ist dies noch zu verstehen, aber warum Linke, die doch meinen und sagen, Linkssein und Judenfeindschaft schlössen sich gegenseitig kategorisch aus, genau dasselbe Problem haben, erschließt sich dem Beobachter nicht so leicht.

Dieses Buch zu lesen ist ein Genuss. Es holt weit aus, präsentiert auch wertvolle Details (z. B. zum Bildungsnotstand in Deutschland und seinen Ursachen und zur Ausweitung und Eroberung des Sozialstaats durch die Linken) und ist gut geschrieben. Man muss den Verfasser und den Verlag herzlich beglückwünschen.

Freilich unterlaufen Fleischhauer auch einige sachliche Fehler: Thomas Hobbes war definitiv kein Schotte, und Jurist - jedenfalls im engeren Sinne - war er auch nicht, wie auf S. 62 f. zu lesen ist. Auch die Diskussion um John Rawls und Peter Singer (S. 151 ff.) hätte etwas sorgfältiger ausfallen dürfen, wobei diesen beiden Linken durchaus Liberale wie Friedrich August von Hayek oder Robert Nozick hätten gegenübergestellt werden sollen. Obwohl der Autor - jedenfalls in m e i n e r Sicht - eher ein Liberaler denn ein Konservativer ist, kommt der Liberalismus, wenn er ihn explizit behandelt (z. B. auf S. 334) eher schlecht weg. Das will mir nicht so recht einleuchten.

Und eine Formulierung wie "Tatsächlich ist die schwankende Klasse [gemeint sind die Kleinbürger] nicht nur ohne soziologischen Grund" (S. 186) habe ich mit einem gewissen Missfallen gelesen, da doch offensichtlich "soziologischer Grund" gar nicht gemeint ist, sondern "sozialer Grund" oder, noch besser, "soziale Verankerung". "Soziologisch" ist nun mal nicht synonym mit "sozial". Und "Sprache des Neusprech" (S. 82) will mir recht pleonastisch vorkommen.

Aber das sind angesichts des Buches, das immerhin 350 Seiten stark ist, Petitessen. Sie werden, wie mir der Autor freundlicherweise zugesagt hat, in der dritten Auflage korrigiert werden. Die zweite Auflage ist schon gedruckt.

Man muss kein Hellseher sein, um diesem Buch einen - redlich verdienten! - Bestsellerstatus zu prognostizieren.
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47 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen geschmunzelt, 16. Mai 2009
Von L. Michael "Historienfreak" (Frankfurt/M) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
ich habe das Buch gelesen und fand es zumindest amüsant. Es ist nicht unbedingt das Buch, auf das die Welt gewartet hat und es wird auch nicht eine konservative Revolution auslösen.
Der Autor wirft auch nicht alles "Linke" seines bisherigen Lebens über den Haufen, er hinterfragt es. Er stellt Fragen, die man in Deutschland kaum noch zu fragen wagt. Er stellt fest, dass es in diesem Land Probleme gibt die nicht angesprochen werden, da sie nicht in die herrschende Ideologie passen.
Meinungen werden von der -oftmals als solche empfundenen- Diktatur des (gutversorgten und oftmals verbeamteten) Proletariat einfach niedergebügelt. An den Reaktionen der Gutmenschen merkt man, dass er den Nerv getroffen hat.

Fazit: ein zumindest stilistisch gutes Buch, an dem die - meistens schweigende Mehrheit - seinen Spass haben wird. Als Urlaubslektüre sehr geeignet - gerade zur Selbstreflektion in der Toscana.
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