Kurzbeschreibung
Arnulf Knafl: Vorwort | Mladen Vlashki: Wer denkt bei Elektra an Hamlet! Hugo von Hofmannsthal 'Elektra' im Spiegel von Shakespears 'Hamlet' | Gennady Vassilyev: von Hofmannsthals Werke in der Interpretation der russischen Literaturwissenschaftler in den 90-er Jahren des XX. Jahrhunderts | Gábor Kerekes: Unwirksame Möglichkeiten, wirksame Unmöglichkeiten. Rezeption und Stellung von Robert Musils 'Die Verwirrungen des Zöglings Törless' in Ungarn | Chiheb Mehtelli: Von der Simulation einer Innenansicht zur Auflösung einer letzten verbindlichen Erzählerposition in Thomas Bernhards 'Jauregg' | Tymofiy Havryliv: Gestaltetes Leben. Überlegungen zur „autobiographischen Pentalogie“ von Thomas Bernhard | Attila Bombitz: Noch einmal für Peter Handkes 'Die Wiederholung' | Eleonora Ringler-Pascu: „Was ein Weg ist, weiß nur wer auf dem Weg ist, oder wer ihn träumt“. Betrachtungen zu Handkes-Theatertrilogie | Renata Cornejo: Durch den Körper „sprechen“. Der anerzogene Masochismus in 'Die Klavierspielerin' von Elfriede Jelinek | Dana Pfeiferova: Eine radikale Kritik des österreichischen Unschuldsmythos: Elfriede Jelineks 'Die Kinder der Toten'
Über den Autor
Arnulf Knafl, geboren 1961 in Klagenfurt, lebt in Wien. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, Promotion 1987, Universitätslektor in Budapest (1990-93) und Wien (seit 2003), Leiter des österreichischen Auslandslektoratsprogramms für die Österreich-Kooperation. Freiberuflich als Literaturwissenschaftler tätig mit Arbeitsschwerpunkten Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts (u. a. Leo Perutz, Georg Saiko, Wolfgang Hildesheimer), Gattung Biographie, musikalische Strukturen in der Literatur (u. a. Gert Jonke). Mitarbeit am Mozart-Lexikon (2005).