Interessant war das Buch schon zu lesen, allerdings frage ich mich immernoch, was ich da genau gelesen habe.
Der Autor schreibt über magische Praktiken der "Zigeuner" in Verbindung mit passenden Anekdoten aus seinem Leben in dieser Kultur.
Für eine Biografie des Autors ist die Handlung zu unchronologisch und lückenhaft. Für ein Buch über Magie sind die Beschreibungen der einzelnen Aspekte zu abstrakt und vage. Für ein Buch über die Kultur fehlt zu viel Hintergrundinfo.
Teilweise finde ich die Handlung etwas zu fantastisch, um sie als Tatsachenbericht zu akzeptieren.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als wolle der Autor dem Leser gar keinen Einblick in die Welt der "Zigeuner" verschaffen, sondern ihn nur mit mysteriösen Anekdoten neugierig machen, um ihm dann wirkliches Insider-Wissen vorzuenthalten. So nach dem Motto: Das wäre dem 0/8/15-Mensch ja eh zu hoch.
Soll keine Unterstellung sein, aber so habe ich mich als Leser gefühlt.