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Unsichtbare Spuren: Kriminalroman
 
 
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Unsichtbare Spuren: Kriminalroman [Taschenbuch]

Andreas Franz
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 462 Seiten
  • Verlag: Knaur (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426635070
  • ISBN-13: 978-3426635070
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Franz
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

1999 in Norddeutschland. Eine junge Anhalterin wird ermordet aufgefunden. Vier Monate später wird Georg Nissen wegen dieser Tat zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Kurz nach der Urteilsverkündung erhängt er sich in seiner Zelle. In einem Abschiedsbrief beteuert er seine Unschuld. Fünf Jahre danach wird erneut die Leiche einer jungen Anhalterin aufgefunden. Mehrere Spuren am Fundort weisen auf denselben Täter hin.

Hauptkommissar Sören Henning, der damals für die Ermittlungen und anschließende Verhaftung von Georg Nissen zuständig war, übernimmt zuerst widerstrebend die Leitung der Soko „Phantom“. Von Schuldgefühlen wegen der möglicherweise falschen Verurteilung Nissens geplagt, hatte er sich in den vergangenen Jahren in den Innendienst zurückgezogen. Von seinen Kollegen unbemerkt trug er die Daten sämtlicher ungelöster Mordfälle der letzten Jahrzehnte zusammen. Seiner Meinung nach gibt es zum aktuellen Mord täterrelevante Übereinstimmungen in mehr als 50 nicht aufgeklärten Fällen der jüngeren Vergangenheit.

Bei Unsichtbare Spuren handelt es sich bereits um den vierzehnten Roman des Frankfurter Autors Andreas Franz. Auch in diesem Werk versucht er dem Leser die menschlichen Abgründe, diesmal in Gestalt eines Serienmörders noch nie gekannten Ausmaßes, näher zu bringen. In der gleichmäßig exakten aber auch feinfühligen Darstellung jeder Handlungsfigur, ob eines der zahllosen Opfer oder aber auch des Täters, liegt sicherlich das Auffällige dieses Romans. Mit der durch Polizeiermittlungen nicht erklärbaren Fähigkeit des Täters, seine Opfer unbemerkt von jeglichen Zeugen auszuwählen und auch zu töten, erzeugt Unsichtbare Spuren einen „Thrill“, der bis zum spektakulären Finale erhalten bleibt.

Die Fans der bisherigen Romane von Andreas Franz werden begeistert sein. Kaum merklich fallen da die leichten Fragwürdigkeiten hinsichtlich polizeilicher Ermittlungsarbeit in die Waagschale. Unsichtbare Spuren wird beim Leser deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Und zwar in Form von dunklen Augenringen, die von einer durchgelesenen Nacht zeugen! --Robert Schmidt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ein Täter, der nach dem Zufallsprinzip mordet? 1999 – tiefster Winter in Norddeutschland. Am Straßenrand steht die siebzehnjährige Sabine. Ein Wagen hält an. Kurz darauf ist das Mädchen tot … Fünf Jahre später. Wieder wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Hauptkommissar Sören Henning wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt und macht im Zuge seiner Ermittlungen eine beklemmende Entdeckung: Anscheinend greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus. Da passiert ein weiterer Mord – und Henning erhält eine Nachricht, die offenbar vom Täter stammt …

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch ist von Anfang bis Ende so spannend und fesselnd, wie ich es selten erlebt habe. Vor allem die Abschnitte aus Sicht des Serienmörders (etwa 40% des Buches) sind sehr athmosphärisch und großartig.
Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sehr glaubhaft. Das Motiv der hyper-dominanten Mutter ist zwar nicht grade neu (doch es entspricht bei fast allen wirklichen Serienmördern der Wirklichkeit) geht aber aufgrund der Intensität trotzdem sehr unter die Haut. Mich hat das Buch sehr eingenommen, mußte bei jeder Gelegenheit sofort weiterlesen. Es hat mich auch viel zum Nachdenken und Miträtseln angeregt. Was mir sehr gefallen hat, ist, daß der Mörder vom Autor nicht einfach nur als "Bestie" sondern vielschichtiger dargestellt wurde.
Nur das Ende fand ich etwas lieblos. In einer Art Epilog erfährt man zwar, wie es mit den Polizisten weitergeht, aber leider gar nichts mehr über den Mörder und seine Familie.
Trotzdem: Ich fand es sehr schade, als ich das Buch durchgelesen hatte, so gerne habe ich es gelesen.
Mein erster Andreas Franz, aber nicht mein letzter. Wollte eigentlich als nächstes ein vielversprechendes Buch von Ken Follet lesen, daraus wird nun aber nichts... : )
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der letzte Franz, den ich gelesen habe, war "Tödliches Lachen", den ich ziemlich schlecht fand. "Unsichtbare Spuren" ist wieder ein besserer Franz: guter Plot, spannend und fesselnd geschrieben. Die Dinge, die ich an diesem Buch kritisiere, habe ich auch an den anderen Büchern von Franz kritisiert: Sehr einfache Schreibweise ohne Raffinesse (wahrscheinlich lassen sich die Bücher von Andreas Franz deshalb so schnell weglesen), Dialoge, die profaner nicht sein können, genaues Beschreiben der Tätigkeiten in banalen Situationen, wie z. B. "Sie aß eine Banane bevor sie unter die Dusche ging...." oder "Sie bereiteten sich ein Essen, das aus Steaks, Salat und Brot bestand...", die Personen in den Büchern sind entweder wunderschön, haben einen tollen Körper (insbesondere die Frauen) oder sind hässlich, fett und lassen sich gehen. Bei Franz gibt es kein Zwischending. Jedes Klischee wird gefüttert und bedient. Ich habe einige Bücher von Franz gelesen und er verfällt immer wieder in die vorherbeschriebenen Muster, wodurch das Lesevergnügen und vor allen Dingen die gut recherchierten Storys von Franz wirklich geschmälert und die Seitenzahlen m. E. unnötig erhöht werden. Das finde ich sehr schade, zumal Andreas Franz in meinen Augen mehr Potenzial hätte.

In "Unsichtbare Spuren" gibt es außerdem noch ein neues Ermittlerteam: Sören Henning und Lisa Santos, die ich beide sehr angenehm fand, wobei Franz auch hier nicht gelingt, den beiden Charakteren richtiges Leben einzuhauchen. Zu hölzern sind die Dialoge und Situationen. Eine Abwechslung zu Frau Durant sind sie in jedem Fall.

Alles in allem möchte ich "Unsichtbare Spuren" jedem Franz-Fan empfehlen. Ich war zu jeder Zeit angetan von dem Buch und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ein typischer Franz eben.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Menschliche Abgründe 26. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Die Einlassung des GAJOKO, das Buch hätte ca. 100 Seiten weniger haben müssen, wird dem Buch nicht gerecht. Möglicherweise wurde das Buch als reines Lesebuch verstanden, wobei der Inhalt und die Quintessenz des Ganzen auf der Strecke blieb. Andreas Franz schrieb schon immer Bücher, die unendlich spannend, teils auch erotisch (gilt aber nicht für obigen Titel) sind, die man keineswegs wieder aus der Hand legen möchte.

Unbeschadet davon allerdings hat der Autor mit jedem einzelnen Buch über menschliche Abgründe erzählt, allerdings wohl nie mehr und nie schlimmer als in "Unsichtbare Spuren". Wer dann also dargibt, dass die Handlungsweise des Täter zu oft wiederholt würde, scheint mir das Buch (leider) nicht verstanden zu haben.

Nur die stetige Wiederholung zeigt die sich steigernde Gefahr, die vom Mörder ausgeht, auf, sein Denken und Handeln -- auch seine Verwirrung, als er sich plötzlich verliebt. Zudem ist dem Thema "Zufall" eine starke, nicht nur indizielle Bedeutung zugekommen. Wohl kaum konnte Franz mithin 100 Seiten und / oder drei, vier Taten weglassen.

Franz selbst legt auf seiner Homepage dar, dass der Roman auf der Geschichte eines Serienkillers beruht, der immer scheinbar zufällig auf seine Opfer gestoßen ist. Es gab, und das überrascht m. E. nicht weiter, da es sich aus dem Buch schlicht aufdrängt, eine Person, die ihm zur Vorlage diente. Die Taten selber spielen eine eher untergeordnete Rolle, es ist das Wie und Warum sich Täter und Opfer begegnet sind.

Das Böse, das Verbrechen, war schon immer da, es ist so alt wie die Menschheit. Doch: Mord ist schrecklich - und Mord ist faszinierend. Einschaltquoten von Krimis und Verkaufszahlen von Romanen beweisen es. Aber gerade die schlimmsten Verbrechen stoßen uns nicht nur ab, sondern sie ziehen uns an. Ein einfacher Diebstahl? Man nimmt ihn kaum zur Kenntnis. Aber hat ein grausamer Serienkiller wieder zugeschlagen, da horchen wir alle auf: Serienmörder.

Franz' Figur tötet aus Perversion, Hass, Wahnsinn. Seine Verbrechen sind unvorstellbar grausam.

Um herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht, befragte das FBI Ende der siebziger Jahre 36 Serientäter. Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Ihr Sexualleben wäre seitdem gestört. Eine befriedigende Beziehung zu Frauen wäre ihnen nie möglich gewesen. Die meisten Serienmörder gaben sich bereits in der Kindheit sadistischen Phantasien hin und lebten sie zumindest teilweise aus, misshandelten andere Kinder, quälten Tiere. Der Serienmörder ist zum Zeitpunkt seines ersten Verbrechens ein junger Mann von ungefähr 27 Jahren. 71% der Serienmörder begehen ihr erstes Verbrechen vor dem 30 Lebensjahr. Im Gegensatz zur Gesamtheit aller Mörder ist er Weißer (zu 83 %) und greift, sofern er heterosexuell ist, vorwiegend Frauen an. Er ist in der Regel sehr intelligent. Nach den neusten Studien des FBI bewegt sich sein Intelligenzquotient um die 110, der der Serienvergewaltiger liegt mit 120 noch höher. Der Durchschnitt der nichtkriminellen Bevölkerung liegt bei etwa 100. Das Verbrechen wird von dem Mörder als eine Art Ritual gesehen. Diese Menschen haben Angst vor ihrer Sexualität und können nur zum Höhepunkt gelangen, wenn ihre Opfer vollkommen machtlos, ohnmächtig oder tot sind. Die meisten Serienmörder sind laut Psychiatern weder schizophren, verspinnen sich nicht in Wahnwelten, verlieren nie den Kontakt zur Wirklichkeit, noch geraten sie außer Kontrolle. Sie sind äußerst sadistisch und behandeln ihre Opfer mit äußerster Brutalität. Allen Serienmördern ist gemein: Mit ihrem ersten Mord begeben sie sich auf eine verhängnisvolle Talfahrt, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die Tat hinkt immer hinter den Phantasien her, die die Täter umtreiben. So viel sie auch quälen und morden - sie kommen nie zu dem erträumten und erhofften Genuss. Und darum töten sie wieder und wieder...

Der wahre Grund, warum Serienmörder sich immer wieder dem grausigen Nervenkitzel eines schauerlichen Mordes hingeben, scheint in ihrer Unfähigkeit zu liegen, Gefühle zu haben. Erst eine so entsetzliche Tat wie ein eigenhändig verübter Lustmord gibt ihnen das Empfinden, dass sie leben. Dafür müssen ihre Opfer sterben. Serienmörder können auf keine Art und Weise geheilt werden, weder durch Psychiater noch sonst irgendwie. Die Rückfälligkeit dieser Personen ist nach deren Entlassung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewiss.

Diese traurige Realität bringt der Autor überwältigend gut an.

Das Buch ist mehr als nur eine kurzweilige, den Abend füllende Lektür, wie es hier leider schon ausgesagt wurde.

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Ein unsympathischer Ermittler und ein schlechter Schreibstil
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Vor 1 Monat von Anett Posner veröffentlicht
Spannend von Anfang bis Ende!
...ich mach's kurz und knapp: Dieses Buch hat ganz klar 5 Sterne verdient! Es war von Anfang bis Ende spannend, man möchte es am liebsten an einem Tag komplett durchlesen und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lesemaus veröffentlicht
schablonenhaft
Kommissar Henning hat einen Mann wegen Mordes und Vergewaltigung verhaftet, der unschuldig in der U-Haft Selbstmord begeht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina_Sch veröffentlicht
Spannung von Anfang bis Ende!
Das Buch lässt einen nicht los! Keine Atempause zwischendurch. Gut erzählt aus der Sicht der Kripo und des Serienkillers - man fühlt sich mittendrin. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von A. Grommisch veröffentlicht
Unsichtbare Spuren
Unsichtbare Spuren: KriminalromanVon Andreas Franz habe ich alle Krimis gelesen. Sie sind immer wieder spannend und erzeugen Gänsehaut. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Maria Matthes veröffentlicht
Spannend, fesselnd ...
Ein Buch, das so spannend und fesselnd aufgebaut ist, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Story ist nicht neu. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von satelite01 veröffentlicht
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Vor 9 Monaten von Rettig, Jörg veröffentlicht
Unsichtbare Spuren
Hallo und guten Tag,

auch mit diesem Buch war alles in Ordnung, Zustand gut und Lieferzeit auch akzeptabel.

Freundliche Grüße
Inge Kraus
Vor 11 Monaten von inge kraus veröffentlicht
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Andreas Franz,Unsichtbare Spuren
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