Familie Ingalls zieht weiter nach Westen. Die harte Arbeit in den vergangenen Jahren war beinahe für die Katz und nach der Scharlacherkranung und der Erblindung Marys, Lauras älteren Schwester, möchten sie nur noch weg.
Da kommt das Angebot von Tante Docia gerade recht. Charles Ingalls soll gemeinsam mit einigen anderen Familienmitgliedern für die Eisenbahngesellschaft arbeiten, die eine Trasse nach Dakota legen will.
Dafür bekommt er 50 Dollar im Monat und außerdem darf er sich dann dort noch ein Stückchen Land aussuchen, auf dem die Familie siedeln darf, nachdem die Bahnarbeiter weg sind. Fröhlich brechen sie auf, nur die Mutter ist etwas beunruhigt. Sie wäre gerne in der Nähe der Stadt geblieben, damit die Mädchen eine gute Schulausbildung bekommen.
Aber schnell gewöhnen sie sich dort ein und schon bald hat Charles Ingalls ein gutes Stück Land gefunden. Dies will er im Januar auf seinem Namen eintragen lassen, damit es ihm kein anderer mehr wegschnappen kann. Als die Arbeiten beendet sind, erhalten die Ingalls für den Winter das ehemalige Haus der Inspektoren, mit allen Vorräten, dadurch können sie dort bleiben und müssen keine Angst vor dem Winter haben.
Laura Ingalls Wilder hat ihre Lebensgeschichte sehr bildhaft beschrieben, man fühlt beinahe mit dem Mädchen mit, dass lieber draußen ist als nur zu lernen. Und bereit ist einen ungeliebten Beruf auszuüben, um ihrer Schwester zu helfen.
Außerdem greift sie darin auch die Probleme auf, die für neue Siedler am wichtigsten waren. Darunter auch das Thema "Landraub", dass Leute, ohne das Gebiet je gesehen zu haben den dortigen Siedlern das Land mit allen möglichen Tricks wegschnappen und dabei auch Morde begehen.
Das einzige Blöde sind die teilweise auftretenden Rechtschreibfehler, wenn mehrmals statt "auch" immer nur "auf" steht, trübt es den Lesespaß ungmein.
Trotzdem wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen! ;-)