'Solange wir uns ständig selbst untergraben, werden wir uns nie auf den Weg begeben. Die Achtung vor dem Ganzen beginnt deshalb mit der Achtung der eigenen Person. Wir werden mit all den Wundern des Lebens in Berührung kommen. Gott will gelebt, nicht verehrt werden. Alles was ist, ist Erscheinung Gottes. Es liegt in unserer Natur, dass wir uns dem Transzendenten zuwenden. Die Essenz jeder Offenbarung des Göttlichen ist der Ruf, zur Einheit zu erwachen. Was, wenn wir realisieren würden, dass wir wirklich eins sind? Es ist bemerkenswert, dass suchende Menschen auf dieser Welt die stillen Zugänge entdecken. Die Erfahrung des Urgrundes ist etwas ganz wichtiges. Menschen, die tiefe Erfahrungen teilen, entwickeln einen starken Gemeinsinn. Es gibt nicht immer nur Erleuchtungen und Berührungen des Heiligen, sondern es gibt genauso Durststrecken und Leidenszeiten. Solange wir keine Klarheit über unsere Bedürfnisse und unsere Gier haben, rennen wir Illusionen hinterher. Die grösste Entfernung im Leben eines Menschen ist die von seinem Gehirn zu seinem Herzen. Wir brauchen ein Ineinandergreifen von Geheimnis und Gebot, von Mystik und Ethik. Ohne die Erfahrung der Ohnmacht kann man nicht verantwortlich mit Macht umgehen, und wer nicht mehr die Spiele der Macht spielt, ist in der Lage zu lieben. Globale Spiritualität erstreckt sich von Sein zu Handeln, ohne zu viel Zeit mit Worten zu verlieren.'
Wer das sagt? Diese 17 hier einzeln aneinander gereihten Sätze stammen aus ebenso vielen Interviews mit Weisheitslehrern und 'lehrerinnen, die Christoph Quarch mit viel Gespür und ebenso viel Können geführt hat. Willigis Jäger, Thich Nhat Hanh, Angaagaq, Grof, Naranjo, Freeman sind nur einige der grossen Namen in dieser bunten Palette. Einheit und Vielfalt ' wie die Klänge einer Symphonie. Ein Buch, das sich ganz einfach lohnt!