Kurzbeschreibung
Frederic Vester, der »Vater des vernetzten Denkens«, gibt uns mit diesem Buch einen faszinierenden Einblick in das, »was die Welt zusammenhält«
Die technische und wirtschaftliche Entwicklung hat zu immer größerer Spezialisierung und zu immer größerer Komplexität von Technik und Wirtschaft - und damit auch von deren Wechselwirkung mit der Gesellschaft -geführt. Darüber haben wir mehr und mehr aus dem Auge verloren, wie sich diese Systeme zueinander, zum Menschen, zu unserer Kultur und zur Natur verhalten. Die Gesetzmäßigkeiten in der Natur - ein vorbildliches, sich durch Selbstregulierung erhaltendes System - müssen wieder Ausgangspunkt unseres Planens und Handelns werden.
Frederic Vester erläutert anhand vieler anschaulicher Beispiele die Steuerung von Systemen in der Natur und durch den Menschen. Auf der Grundlage seiner Forschungsarbeit über Systemzusammenhänge und über die Entwicklung biokybernetischer Strategien auf den verschiedensten Gebieten gewährt er Einblick in einen faszinierenden Bereich: Wie wir die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten von Systemen in ihren Abhängigkeiten und Wechselwirkungen verstehen, beurteilen und zur Lösung von Problemen einsetzen können.
Über den Autor
Frederic Vester, geboren 1925, Biochemiker und Fachmann für Umweltfragen, ist Gründer und Leiter der Studiengruppe für Biologie und Umwelt GmbH in München. Von 1982 bis 1988 war er Inhaber des Lehrstuhls für »Interdependenz von technischem und sozialem Wandel« an der Universität der Bundeswehr in München, bis 1992 ständiger Gastprofessor für Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen. Wissenschaftliche Fernsehreihen verschafften dem Bestsellerautor einen hohen Bekanntheitsgrad. Zahlreiche Auszeichnungen.