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Unsere Umgangsformen. Die Welt der guten Sitten von A- Z.
 
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Unsere Umgangsformen. Die Welt der guten Sitten von A- Z. [Gebundene Ausgabe]

Gloria Fürstin von Thurn und Taxis , Alessandra Borghese
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 193 Seiten
  • Verlag: Falken (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806875790
  • ISBN-13: 978-3806875799
  • Größe und/oder Gewicht: 26,2 x 20,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 330.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

War es mal wieder an der Zeit, die Menschen daran zu erinnern, wie man sich zu benehmen hat? Rief nicht der mediale Exhibitionismus geradezu nach einem aktualisierten Knigge, einem Guide durch die Welt der gesellschaftlichen Fallstricke? Gloria von Thurn und Taxis sowie die römische Patrizier-Nachfahrin Donna Alessandra Prinzessin Borghese waren dieser Meinung und haben mit ihrem Buch Unsere Umgangsformen die Welt der guten Sitten von A-Z zusammengefasst.

Auch wenn das Titelbild Schlimmstes erahnen lässt und die grafische wie fotografische Ausgestaltung des 197-seitigen Bandes zwischen unterirdisch und gerade noch akzeptabel erscheint -- inhaltlich gesehen findet jeder Leser auf Anhieb Menschen in seinem Umfeld, denen man liebend gerne die Lektüre dieses Buchs wärmstens ans Herz legen möchte. Wer hat sich nicht schon über Männer in Badehosen mit Tanga-Ausführung echauffiert, bemängelt fehlende Höflichkeit im Umgang mit Damen, mokiert sich über schlechte Zahlungsmoral von Gläubigern oder hasst Geschwätzigkeit? Eben. Die beiden Autorinnen wandeln zwar auf dem Grat der Selbstverständlichkeit und strecken bisweilen einen Zeh ins allzu Traditionelle, Konservative, vielleicht auch Überholte, doch in ihrer Grundtendenz liegen sie völlig richtig: Man möge sich besinnen auf bestimmte Werte, bevor alles der McDonaldisierung preisgegeben wird.

Angereichert ist das Buch mit vielen persönlichen Anekdoten der beiden Damen, die durchaus auch vermitteln, dass man den Benimm nicht immer in die Wiege gelegt bekommt, sondern sich erarbeiten und erfahren muss. Der Standesdünkel schimmert gottlob nur selten durch, weshalb man Unsere Umgangsformen bedenkenlos an Proletariat und Bourgeoisie gleichermassen weiterempfehlen kann. --Matthias F. Mangold

Kurzbeschreibung

Angeben, beleidigen, lügen, sich über andere lustig machen ... Schlechtes Benehmen ist in unseren Tagen leider fast zur Normalität geworden. Dagegen wenden sich die beiden Autorinnen, zwei Repräsentantinnen des Hochadels, die aus Erfahrung wissen, wie man sich in Gesellschaft und Privatleben korrekt benimmt, entschieden, denn jeder Mensch hat das Recht, höflich und freundlich behandelt zu werden. Sie möchten bestimmte Umgangsformen wieder populär machen, möchten zeigen, dass ein zivilisiertes Miteinander weder Job, Karriere noch Ehrgeiz im Wege steht und dass echte Freundschaften nur jemand pflegen kann, der rücksichts- und respektvoll auf andere zugeht.Gloria Fürstin von Thurn und Taxis wurde 1960 in Stuttgart als Gräfin von Schönburg zu Glauchau und Waldenburg geboren. Fast noch ein Teenager, lernte sie in München den 34 Jahre älteren Fürsten Johannes von Thurn und Taxis kennen, den sie 1980 in Regenburg heiratete. Das Paar bekam zwei Töchter und einen Sohn. Nach dem Tod des Fürsten 1990 wurde Sohn Prinz Albert Alleinerbe. Fürstin Gloria verabschiedete sich von Partyleben und wildem Styling und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, um sich ganz der Aufgabe als Verwalterin des Erbes bis zu Alberts Volljährigkeit widmen zu können. Aufsehen erregte sie nun eher durch ihre unkonventionellen Methoden bei der Sanierung des familieneigenen Firmenimperiums. So schenkte sie dem Bayerischen Staat Schmuck, Silber und Kunstgegenstände im Wert von ca. 45 Mio Mark, um Steuerschulden auszugleichen. Die Fürstin lebt heute in Rom und Regensburg.Donna Alessandra Prinzessin Borghese
geboren 1963 in Rom, stammt aus einer der bedeutendsten römischen Patrizierfamilien, die über Jahrhunderte die Geschichte und Kunstgeschichte der ewigen Stadt geprägt hat und zu deren prominentesten Vertretern Papst Paul V. und Kardinal Scipione zählen. Ganz im Sinne der Familientradition des kulturellen Mäzenatentums hat sich die Prinzessin in den letzten Jahren bei der Umsetzung großer Ausstellungen und Kulturevents in Rom und Neapel verdient gemacht. Prinzessin Alessandra lebt in Rom.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einblick 29. November 2006
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Der Titel "UNSERE Umgangsformen" sagt deutlich, daß die Umgangsformen der Schicht gemeint sind, aus der die beiden AUtorinnen stammen.
Das Ganze ist also ein Einblick in die Sitten europäischer Adliger, und
Otto Normalverbraucher kann selbst entscheiden, ob er sich dafür interessiert, er etwas davon übernehmen will oder nicht (die Autorinnen schreiben ausdrücklich, daß sie allerhöchstens beraten wollen, mehr nicht).

Vieles ist für einen Durchschnittsmenschen gar nicht machbar, da er sich
kein Hauspersonal leisten kann und es sehr unwahrscheinlich ist, daß er dem Papst oder anderen prominenten Zeitgenossen jemals begegnet.
Und ob der Durchschnittsbürger es sich finanziell leisten kann, defekte Ware nicht zu reklamieren, sondern anstandslos zu bezahlen, ist eine Frage des Geldbeutels.

Aber das ist nicht die Schuld der beiden Autorinnen - sie schildern halt das Leben in IHRER Welt, in der Begegnungen mit Prominenten zum Alltag gehören und man ein kaputtes Auto unter "PEanuts" verbuchen kann. Ab und zu finde ist es auch mal ganz nett, über das Leben der Reichen und Schönen zu lesen.:)

Ich kritisiere also ausdrücklich NICHT die Herkunft der beiden Damen, die kann man ihnen nicht vorwerfen - und wenn man sich freiwillig ein Buch kauft, in dem es ausdrücklich um die Sitten des Adels geht, sollte man sich Sticheleien gegen diese Schicht fairerweise verkneifen.

Ob allerdings Gloria von Thurn und Taxis mit ihren dummen Sprüchen über "schnackselnde" Afrikaner immer den richtigen Ton trifft, wage ich zu bezweifeln - und wie Alessandra Borghese ihren glühenden Katholizismus mit ihrer Scheidung vereinbart, leuchtet mir auch nicht ganz ein... Aber wie zitieren die beiden so treffend: "Quod licet Jovi, non licet Bovi", und ungerecht finden sie diese "Regel" auch nicht. Tja, ob gerecht oder ungerecht - es ist auf jeden Fall eine Realität und eine Binsenweisheit
- der Chef darf zu spät kommen, der kleine ANgestellte nicht - so ist das Leben, gewisse Leute sind eben "gleicher", und man erspart sich eine Menge Streß, wenn man das akzeptiert und sich nicht darüber aufregt.
Und auch der Papst scheint beim Hochadel gern ein Auge zuzudrücken, wie könnte er sonst eine geschiedene Frau empfangen?!

Leider gibt es an dem Buch trotzdem eine ganze Menge zu kritisieren.

Zu den Dingen, die man nach Meinung der Autorinnen bis zum 30. Geburtstag ruhig mal ausprobieren darf, gehört z. B. Rauschgift! Das kann ja wohl nicht ihr Ernst sein - Drogen sollte man auch mit unter 30 nicht nehmen, und wenn man Wert auf Kindererziehung legt (was die beiden Autorinnen ja ausdrücklich tun), gehört die Aufklärung über die Gefahr von Drogen unbedingt dazu (wieviel Warnungen letztlich bewirken, steht natürlich auf einem anderen Blatt).

Ein Nachteil sind die potthäßlichen, unfreiwillig komischen Schwarzweißfotos - Fürstin Gloria in unvorteilhafter Pose mit aufgesperrtem Mund (zum Glück nur von der Seite), die beiden Autorinnen mit albernen Sonnenbrillen und peinliche Familienbilder aus irgendeinem vergangenen Jahrzehnt. Reichlich entlarvend fand ich das Foto eines Priesters, der sich mit gelangweilter Miene eine Beichte anhört, während weitere reuige Sünder schon Schlange stehen. Es drängt sich der Eindruck auf, daß Gläubige abgefertigt werden wie am Fließband - welchen Wert haben Beichte und Absolution da noch?

Das eigentliche Ärgernis, das das Niveau des Buches nach unten zieht, sind aber die vielen Platitüden, die das Buch enthält, wie z. B.: "Liebe ist ein ehrliches und tiefempfundenes Gefühl, das aus dem Herzen kommt. (...) Unglücklich ist, wessen Liebe nicht erwidert wird. Hier entstehen Leere, Trauer und Einsamkeit (...)." Na so was, das wußte ich ja vorher noch gar nicht! Oder: "Wer nicht ißt, bis ihm das Essen bis zum Hals steht (...), wer weitgehend auf fettes Essen verzichtet, viel Obst und Gemüse statt Brot, Nudeln und Wurst ißt, der braucht keine Diäten." Dieser Hinweis ist nicht nur platt, sondern obendrein falsch - jedenfalls in dieser vereinfachten Form.

Aber viele der Ratschläge sind wirklich gut, z. B. der, auf einer Party nicht über Politik oder Religion zu reden, weil es dabei unweigerlich Krach gibt, oder die Frage "Wie geht's?" als das zu sehen, was sie ist - eine völlig nichtssagende Floskel, die man mit einem ebenso nichtssagenden "Danke, gut" beantworten sollte, statt einen Monolog über die eigenen Wehwehchen zu beginnen. Sehr angebracht fand ich auch die Kritik am Schlechtmachen und der Gewohnheit mancher Leute, auf alles, was ihnen jemand erzählt, eine negative Bemerkung zu machen: "Viele Leute verwechseln diese Marotte (...) mit Lässigkeit oder gar Charme." Wie wahr, davon kenne ich auch jede Menge. Auch die Tips zum "Understatement" finde ich sympathisch - "Haus" zu sagen, wenn man in einem Schloß wohnt, "Erkältung" statt Lungenentzündung usw.

Der Grundtenor des Buches ist: Zurückhaltung, Bescheidenheit, Unaufdringlichkeit, nach oben und nach unten, und da ich diese Forderung richtig finde, gebe ich nach langer Überlegung gerade noch drei Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Auf knapp zweihundert Seiten geben die Hoheiten Benimm-Tipps. Die Brauchbarkeit dieses Werkes dürfte in der Praxis jedoch sehr eingeschränkt sein. Ein großer Teil besteht aus sehr trivialen Aussagen wie "ein Auto sollte sauber aussehen" oder "Sport ist gut für die Gesundheit". Außerdem ist das ganze sehr "adelslastig". Die Damen lassen sich sehr ausführlich darüber aus, wie man mit Hoheiten und Durchlauchten umzugehen hat und wie man sicher verhält, wenn ein König oder der Papst mit am Tisch sitzt. Für den normalen Bürger dürfte dieses Buch jedenfalls kaum etwas bringen, sinnvolle Ratschläge wie beispielsweise Tischmanieren werden allenfalls tangiert. Abgesehen davon ist der Preis zu hoch.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alphabetisch sortiert findet man hier Ratschläge und hilfreiche Tips, zu allen Umgangsformen, von A wie Aberglaube, bis Z wie Zigarre. Darüberhinaus gewähren uns die Autorinnen einen Einblick in die Bennimregeln des europäischen Adels. Viele mögen dies nun als überflüssig abtun und genau darauf ihre Kritik aufbauen. Jenen sei gesagt, daß ein Blick auf den Einband vor dem Kauf Abhilfe geschaffen hätte, da dort in großen Buchstaben „Unsere Umgangsformen" geschrieben steht, sich auf die Umgangsformen von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Donna Alessandra Principessa Borghese beziehend. Dies sollte jedem klar sein, der mit dem Gedanken spielt dieses Buch zu erwerben. Besteht für jenes Thema kein Interesse, sollte man sich besser für ein anderes entscheiden. Für diejenigen aber, die gerne mehr als nur einen Blick in die Quelle der guten Manieren erhaschen wollen, wird sich dieser Kauf lohnen. So ist dieses Buch nicht nur für den alltäglichen Gebrauch guter Manieren und Umgangsformen geeignet, sondern beleuchtet, eben noch ein wenig mehr als ein "gewöhnlicher" Knigge, die Umgangsformen, welche dem "normal Sterblichen" zumeist verborgen bleiben. Solche Einblicke haben ihren Preis, doch darüber, so werden Sie selbst lesen, spricht man nicht. Ein interessantes Buch also; frech und ausdrucksvoll geschrieben, entbehrt es doch nie der nötigen Würde, bezieht sich stets auf das Wichtige und verliert nie das zu vermittelnde Ziel aus den Augen, welches es dem Leser stets verständlich erläutert. Der Buch eigene Witz bietet dabei einen besonderen, zusätzlichen Leckerbissen, der diesen abnormen "Knigge" noch außergewöhnlicher werden läßt. Photos und persönliche Anmerkungen der Autorinnen, verleihen ihm die individuelle Note. Wie gesagt, kein Buch für jedermann, doch genau das soll es wohl auch nicht sein. Das letzte Wort überlasse ich dem Grafen Alexander von Schönburg, welcher das Vorwort zu dem hier viel gerühmten Buch schrieb: „In so einer Zeit war es überfällig, dieses Buch zu schreiben und allein schon für den Versuch gebührt den Autorinnen Anerkennung", - bravo.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Umgangsformen???
"Der Schwarze schnackselt gern...." (Zitat Gloria von Thurn und Taxis).
Jetzt kann mir Jeder an den Hals springen, weil ich vermutlich die Sitten und den Anstand der... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von S. Schulze veröffentlicht
Ihre Durchlaucht meint es zu wissen...
Aufgeklärte Menschen, welche die Errungenschaften der französischen Revolution schätzen und sich nicht durch bornierte Anstandsdünkel vermeintlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2007 von palindrom
Nachhilfe
Meine eigene Erziehung war ziemlich locker. Man hat bei mir Zuhause vor dem Fernseher gegessen und auch sonst keinen großen Wert auf gutes Benehmen gelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2003 von S. Kühn
Eben doch ein Buch nicht für jedermann...
Dieses Buch verdeutlicht präzise die Traditionen, Pflichten und schlicht gesagt, die Erziehung der Adelshäuser Europas. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2002 von Edward of Cork Orrery
Finger weg.
Finger weg - d.h. nicht unbedingt. Wenn die Frau des örtlichen Mercedes-Vertragshändlers Ihre Bekannten beim Sektempfang mit klugen Worten überraschen will, ist es... Lesen Sie weiter...
Am 29. Januar 2001 veröffentlicht
Interessant, jedoch etw.oberflaechlich -zu teuer
Das Buch gibt dem Normalbuerger eine interessante Einsicht in Adelskreise. Es zeigt gute und brauchbare Tipps in Bezug auf 'Benimm' , teilweise aber leider auch sehr... Lesen Sie weiter...
Am 21. Januar 2001 veröffentlicht
Hervorragendes Buch!
Die beiden Autorinnen schaffen es, auf lockere, oft humorvolle und nicht bevormundende Weise zu zeigen, was sich gehört, und was nicht. Lesen Sie weiter...
Am 16. Dezember 2000 veröffentlicht
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