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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
173 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein tolles Buch für Neueinsteiger,
Von Übersetzerin (Bernburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Unsere Nahrung, unser Schicksal (Gebundene Ausgabe)
Brukers Buch zur Ernährung finde ich für Einsteiger in diesen Themenbereich sehr gelungen und es ist ein echter Pageturner. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich mich auf dem Gebiet Ernährungswissenschaft nicht so gut auskenne. Um mir einen ersten Einblick zu verschaffen, habe ich mir auf einen Tipp hin dieses Buch zugelegt und war begeistert/erschüttert/fasziniert: Was der Autor hier zu den Ursachen der modernen Zivilisationskrankheiten zu sagen hat, ist wirklich interessant. Was den akademisch erfahrenen Leser etwas stutzig macht, ist vielleicht die fehlende Bibliografie am Ende des Buches, aber bei einer kurzen Internetrecherche wird man schnell fündig und kann mehr über die beschriebenen – und äußerst aufschlussreichen – Experimente an Katzen und Ratten erfahren. Nichtsdesotrotz würde ich bei der nächsten Auflage eine Bibliografie empfehlen.Die Hauptursachen für die Zivilisationskrankheiten sieht Bruker in Auszugsmehlen (und damit vor allem in daraus gebackenem Brot, i.e. Graubrot, Schwarzbrot), Fabrikzucker, (nicht auf mechanischem Weg gewonnene) Ölen und Säften. Seine Argumentation finde ich in jeder Hinsicht schlüssig und einleuchtend. Natürlich wusste ich auch als "Ernährungslaie", dass Vollkornbrot besser ist als Graubrot, nur der Grund ist mir durch dieses Buch richtig in Fleisch und Blut übergegangen. Seine Lösung ist der Verzehr von Vollkornprodukten (am besten aus frisch gemahlenem Vollkorn, so wie es früher normal war), frischer Milch, der Verzicht auf Zucker bzw. die massive Einschränkung von allen Fabrikzuckerprodukten und die weitestmögliche Vermeidung industriell hergestellter Nahrung. Sehr angenehm ist, dass er immer wieder betont, dass seine Empfehlungen nicht dogmatisch betrachtet werden sollten. Dass sein Ansatz funktioniert, weist er in interessanten Studien nach. Fazit: Wer sich für gesunde Ernährung interessiert, sollte dieses Buch gelesen haben. Seit der Lektüre nehme ich nur noch Vollkornprodukte zu mir, Graubrot betrachte ich fast als Gift! Für eine umfassende Urteilsbildung ist möglicherweise die Lektüre anderer Werke zu diesem Thema empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
188 von 198 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Komplizierte physiologische Zusammenhänge exzellent simplifi,
Von RR "RR" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Unsere Nahrung, unser Schicksal (Gebundene Ausgabe)
Komplizierte physiologische Zusammenhänge exzellent simplifiziertOhne den Internisten Max-Otto Bruker würde unsere Gesellschaft noch Weißbrot essen, sich Zucker in den Kaffee schütten und Margarine essen. Durch Max-Otto Bruker hat seit den 60er Jahren zumindest 1/3 der Bevölkerung seine Ernährung umgestellt: Das Weißbrot wird durch Vollkornbrot ersetzt, der Kaffee durch Tee, der Fabrikzucker durch Honig und das Fabrikfett durch ein Naturfett, wie z.B. Butter oder Olivenöl. Die Devise Brukers ist einleuchtend: Ein Nahrungsmittel hat nicht nur zu ernähren, es muß LEBENSmittel sein, d.h. selbst noch lebendig und zum Leben im Organismus beitragen. Vorgemacht hat es dem Lahnsteiner Chefarzt der Hygiene- und Ernährungsarzt Werner Kollath, der sprachlich allerdings zu Bruker so different war, daß die Bevölkerung nicht immer gleich verstehen konnte, was sie umzusetzen hat. Der frühe Dr. Bruker und der späte Professor Bruker (Lehrstuhl an der Universität Kiew) schaffte es, ganze Generationen aufzuklären und sie zum Umdenken zu bewegen. Professor Kollaths ebenso spannende Theorien und Studien blieben einem kleinen Kreis vorenthalten. Zu diesem elitären Kreis gehörte der junge Stabsarzt Dr. Bruker, der Kollath mit Homöopathie und anderen klugen Wissenschaften ergänzte. In Erinnerung bleibt immer: Unsere Nahrung - unser Schicksal, ein 400 Seiten-Werk, das früher einmal „Schicksal aus der Küche hieß". Max-Otto Bruker erklärt jedem, warum denaturierte Nahrung krank macht, die Überschriften besagen schon viel: „Weißmehl tötet Ratten" - Der Mangel an Vitalstoffen läßt aus dem ehemaligen Lebensmittel nur noch ein „Nahrungsmittel" werden, das den Körper mehr belastet, als ihm hilft. Dem vollen Korn wird der Keim und die Schale entzogen (also das Vitamin-E , die B-Vitamine, die Enzyme, das gesunde Naturöl etc.) und wir essen im Grau- und Weißbrot nur noch den krankmachen Rest: das isolierte Kohlenhydrat. Ebenso ist es beim Zucker. Traubenzucker und Fruchtzucker sind die Kohlenhydratkonzentrate, es fehlt das, was normalerweise vorhanden ist, die Stoffe, die normalerweise vorhanden sind. Man schaue sich nur den Apfel, die Banane oder die Zuckerrübe an: Alle Vitalstoffe werden entfernt, das Konzentrat bekommen wir als Nahrung. Und zwar als „Fabriknahrung". So läüfts auch mit den Fetten: Die industriell veränderte Pflanzenmargarine entspricht nicht dem ehemals gesunden Sonnenblumenöl IN der Sonnenblume bzw. den Samen, das heiß herausgezogenen Olivenöl, nicht mehr dem Öl in der Olive, es sei denn, man preßt es kalt und das Tofu nicht mehr dem Eiweiß in der Pflanze, es sei denn, man ißt Soja so, wie es vorgesehen war. Das Resultat einer denaturierten, fabrikatorischen Ernährung: Je nach Individuum entsteht schleichend nach 20-40 Jahren die chronische Krankheit, die sich in verschiedener Form äußert: Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma, Gebissverfall, Nervenerkrankungen, Allergien etc. und der Mensch fragt sich, was er falsch gemacht hat. Er erkennt nicht gleich, dass sein Frühstück oder Mittagessen schuld daran sei und schiebt es auf die Gene oder die Umwelt. Die wahren Ursachen erklärt uns nur einer: der Internist, Psychotherapeut, Chefarzt, Professor, Autor und wie er sich am liebsten selber sah: der Arzt im besten Sinne des Wortes und nicht Mediziner: Max-Otto Bruker, der selbst das beste Beispiel seiner Lebensweise war. Dr,. Bruker starb ohne eine Zivilisationskrankheit im stolzen Alter von 91 Jahren und hinterließ der Nachwelt mit „Unsere Nahrung - unser Schicksal" ein sehr klar verständliches fast radikales Werk der neuen Ernährungslehre, nach dem zu richten sich wohl zu lohnen scheint.Ramin Rowghani Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
118 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unerreichte Nr.1 zum Thema gesundes Essen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Unsere Nahrung, unser Schicksal (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch gibt es seit über zwei Jahrzehnten und die schon damals nicht neuen Erkenntnisse und Empfehlungen haben weiterhin uneingeschränkte Gültigkeit. Die Schlussfolgerungen sind so einfach wie logisch. Die nachvollziehbaren Kernaussagen sind von Dr. Bruker in jahrzehntelanger Klinikpraxis tausendfach bewiesen - im Gegensatz zu den meisten Ernährungstheorien der Schreibtischwissenschaftler und selbsternannten Ernährungsspezialisten. Dr. Bruker bringt es da auf den Punkt, wo andere diplomatisch relativieren. Getreideprodukte nur aus Vollkorn, viel Gemüse und Rohkost, wenig Fleisch, naturbelassene Fette/Oele und kein Zucker. Die einfachen Regeln sind klar und unmissverständlich. Dass die Durchführbarkeit aus bequemlichkeitsgründen oftmals angezweifelt wird ändert nichts an der Richtigkeit der Erkenntnisse. Er nimmt seine Aufgabe als Arzt ernst und zeigt die Ursachen vieler bekannter Krankheiten auf und wie einfach man sich davor schützen kann. Jetzt kann jeder selbst einschätzen, welchen Preis er für seine liebgewonnenen Bequemlichkeiten möglicherweise zu zahlen bereit ist. Inzwischen haben die in Ernährungsfragen grundsätzlich mangelhaft ausgebildeten Schulmediziner schon mitbekommen, dass die ernährungbedingten Zivilisationskrankheiten epidemische Ausmasse angenommen haben und nicht mehr zu bezahlen sind. Die Ernährungsorschläge von offizieller Seite gehen auch schon langsam in Richtung Vollwert. Dass es den Empfehlungen auch weiterhin an der letzten Konsequenz mangeln wird ist verständlich wenn man weiss, wer diese Organe finanziert. Man muss sich weder in Dr. Brukers Schreibstil verlieben noch sich an den möglichen Wiederholungen stören. Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden. Vollwerternährung schützt vor den meisten Zivilisationskrankheiten und würde die Kassen um Milliarden entlasten. Wie gesagt, diese Erkenntnisse wurden schon vor über zwanzig Jahren publiziert. Wieviele Studien sollen noch geführt werden, um zu zeigen, dass Ernährung bei vielen Krankheiten wie Infektionen, Diabetis, Karies, Osteoporose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Allergien, Nierensteine, Krebs..... die ausschlaggebende Rolle spielt? Davon ist in den unzähligen Ratgebern der Ernährungspsychologen und Lebensmittelchemiker nichts zu lesen, die nicht müde werden, ihre Eintagestheorien dem Wind entsprechend unters Volk zu streuen. Sparen wir uns die Milliarden für Kalorienzählen, Diäten, Abnehmpulver, Nahrungsergänzungsmittel, künstliche Vitamine, Lightprodukte, Wellnessfood, Abführmittel, Fettabsaugen, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker... und viele Arztbesuche. Vollwertkost ist wesentlich billiger. Wem Dr. Brukers Vorschläge zu viel, zu unpraktisch und zu unbequem erscheinen, den könnte man heutzutage vielleicht sogar verstehen. Vom Unterschied zwischen Erkenntnis und Umsetzung können uns die Raucher ein Lied singen. Eltern, deren allergiekrankes Kind 6 Monate nach der Nahrungsumstellung beschwerdefrei ist (nach 2 Jahren Kortison) fällt es natürlich leichter. Es funktioniert übrigens sehr gut mit Familie und kleinen Kindern, wenn man will. Und es ist ein Märchen, dass man Kinder nicht zuckerfrei ernähren kann. Wenn Sie den Geschmackssinn der Kleinen nicht schon im Windelalter mit Schoko und Eistee versaut haben, beginnt erst gar nicht das Gejammer nach Süssem und der Zahnarzt findet nichts als weisse Zähne. Trotzdem Bequemlichkeit um jeden Preis? Schauen Sie im Kindergarten in die Frühstücksboxen der Kinder und Sie wissen, was ich meine. Deswegen kann ich manchmal den frommen Nr. 1 Wunsch, nach dem die Gesundheit an erster Stelle steht, nicht ganz ernst nehmen.Wie auch immer man entscheidet: Gesundheit ist zu wichtig, als dass man die Verantwortung dafür nur anderen überlässt. Das Buch liefert die notwendigen Denkanstöße zum Thema gesundes Essen. Einfach ausprobieren - es funktioniert! Der Klassiker der Ernährungslehre schlechthin.
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