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Unsere Mütter, unsere Väter [2 DVDs]

Volker Bruch , Tom Schilling , Philipp Kadelbach    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Unsere Mütter, unsere Väter [2 DVDs] + Drei Tage im April (Große Geschichten 79) + Nacht über Berlin (Historisches TV-Drama)
Preis für alle drei: EUR 46,97

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Produktinformation

  • Darsteller: Volker Bruch, Tom Schilling, Ludwig Trepte, Katharina Schüttler, Miriam Stein
  • Regisseur(e): Philipp Kadelbach
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Studio Hamburg Enterprises (AL!VE)
  • Erscheinungstermin: 21. März 2013
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 270 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00B1UAK8A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Eine epische Geschichte über Freundschaft und Erwachsenwerden in der dunkelsten Epoche unseres Landes.

Fünf Freunde und die Verabredung auf ein Wiedersehen. Fünf Menschen am Ende ihrer Jugend und mitten im Krieg. Und ohne eine Vorstellung von dem, was dieser Krieg mit ihnen und der Welt machen wird… Juni 1941, einige Tage vor dem Überfall auf die Sowjetunion: In Berlin treffen sich fünf Jugendfreunde, um Abschied zu nehmen: Wilhelm (Volker Bruch), überzeugter Soldat der Wehrmacht, Friedhelm (Tom Schilling), sein weniger überzeugter Bruder, die lebenslustige Greta (Katharina Schüttler), die Nazis für Spießer hält und davon träumt, ein UFA-Star zu werden, die ernste Charlotte (Miriam Stein), die fest an den Nationalsozialismus glaubt und sich zur Krankenschwester ausbilden lässt, um Volk und Führer zu dienen, und schließlich der Jude Viktor (Ludwig Trepte), der verzweifelt seine Eltern zu überzeugen versucht, Deutschland endlich zu verlassen. Sie verleben noch ein paar ausgelassene Stunden, bevor das Schicksal sie auseinander treibt.

Bonus: ZDF-History Dokumentationen zum Dreiteiler (2x 45 Min.), Audiokommentar mit Regisseur, Drehbuchautor, Dramaturgin, Redakteur und Produzent

Disc 1
Unsere Mütter, Unsere Väter - Eine andere Zeit (Teil 1)
Unsere Mütter, Unsere Väter - Ein anderer Krieg (Teil 2)

Disc 2
Unsere Mütter, Unsere Väter - Ein anderes Land (Teil 3)
ZDF-History Dokumentationen zum Dreiteiler

Unsere Mütter, unsere Väter
Unsere Mütter, unsere Väter
Unsere Mütter, unsere Väter
Unsere Mütter, unsere Väter
Unsere Mütter, unsere Väter
Unsere Mütter, unsere Väter
















Pressestimmen:


„Epos der Superlative" Süddeutsche.de

„Eine Zeitenwende für das deutsche Fernsehen.“ SPIEGEL online

„Der wichtigste TV-Film des Jahres.“ BILD.de

„Fantastisch besetzt, bewegend.“ Brigitte

„Sprengt Dimensionen“ TV Movie

„Schonungslos, toll gespielt, absolut sehenswert!“ TV Spielfilm

„Geht unter die Haut“ Freundin

VideoMarkt

Berlin im Sommer 1941, kurz vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion: Fünf junge Berliner verabschieden sich voneinander, denn drei von ihnen müssen als Soldaten an die Ostfront. Wie fast alle Deutschen gehen auch Wilhelm, Charlotte, Friedhelm, Greta und Viktor jedoch fest davon aus, dass der Krieg bald zu Ende sein und Deutschland den Sieg davon tragen wird. Wie sehr sich die Freunde irren, ist Geschichte. Der Film zeigt die Schicksale der fünf Berliner um die 30, die unversehens in die Wirren eines grausamen Krieges geraten, nach dem nichts mehr so ist wie davor. Dabei stehen ihre Geschichten stellvertretend für das, was eine ganze Generation so tief geprägt hat und zum Teil noch ihre Kinder und Enkel bis heute bewegt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
124 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wie mein Opa erzählte 19. März 2013
Format:DVD
Um es kurz zu sagen: der Film deckt sich im Kern in unglaublich vielerlei Hinsicht mit den Erzählungen meines Großvaters, der den Russlandfeldzug von Anfang bis zum Ende als Wehrmachtssoldat mitgemacht hat und mir davon berichtet hat, als ich ein Kind war. Es ist alles zu sehen, was ich aus seinen Erzählungen kannte: der Hurrapatriotismus, die wachsende Grausamkeit von allen Seiten, die menschliche Verzweiflung, die Selbstverständlichkeit mit der die meisten die Judenverfolgung hinnahmen, die Kameradschaft im Feld, die Angst davor zu sterben, die heimlich wachsende Erkenntnis der Sinnlosigkeit und Aussichtslosigkeit des Krieges und der Versuch, an Lügen zu glauben um der Wahrheit nicht in's Gesicht sehen zu müssen.

Ich empfinde den Film als längst überfälliges Werk, das die menschlichen Regungen, den Alltag, die Sternstunden und die Abgründe einer deutschen Generation zeigt, die in der Niederlage erkennen musste, dass ihr Patriotismus von den Nazis ausgenutzt worden war. Mein Großvater sagte mir, während des Krieges hätten die meisten seiner Kameraden immer geglaubt auf der Seite der Guten zu stehen.
Als dann nach dem Krieg laut ausgesprochen wurde, was in den KZ's geschehen war, wie in Russland, Polen und woanders gemordet worden war, als Deutschland in Trümmern lag und deutlich wurde wie viel Glauben und Hoffnung missbraucht worden war, begann man sich für sein Mitmachen insgeheim zu schämen. Mein Großvater sagte, er sei für Deutschland ausgezogen, hatte auf Hitler schwören müssen und hatte mit dem Hakenkreuz an der Brust gekämpft, obwohl er für die Nazis wenig übrig hatte. Und mit jedem glänzenden Sieg am Anfang, sagte er, hatten alle nur an Deutschland gedacht, aber eigentlich nur den Nazis geholfen. Jetzt, am Ende, lag alles offen. Wo war der Spiegel, in den man da nach dem Krieg noch genau schauen wollte ?

Oder um es aus der Erinnerung mit den Worten meines Großvaters zu sagen : "Bei uns gab es auch Helden, da haben sich auch viele aufgeopfert und viele sind gefallen. Aber Junge, für wen ? Nit für Deutschland ! Für Verbrecher ! Und aus uns Soldaten ham sie dann am Schluss auch Verbrecher gemacht !"

Diese Tragik dieser Generation darzustellen, ist die große Leistung des Films

Von daher : sehr verdiente fünf Sterne !
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Fünf Freunde feiern im Juni 1941 ihren letzten Abend gemeinsam in Berlin, ehe es für sie in verschiedene Himmelsrichtungen geht. Die beiden Brüder Wilhelm (Volker Bruch) und Friedhelm (Tom Schilling) werden mit der Wehrmacht in Russland einmarschieren. Charlotte (Miriam Stein) wird ihnen in einem Feldlazarett weit hinter der Front folgen, denn sie hat sich freiwillig als Krankenschwester gemeldet. Die lebenslustige Greta (Katharina Schüttler) träumt davon ein UFA-Star zu werden, während ihr Freund Viktor (Ludwig Trepte) als Jude versucht seine Eltern von einer Flucht aus Berlin und aus Deutschland zu überzeugen. Nach diesem Abend trennen sich die Wege dieser fünf Freunde, mit dem Versprechen sich an Weihnachten wiederzusehen...

"Unsere Mütter, unsere Väter" gehört, wie sicherlich auch schon vielfach geschrieben, definitiv zu den besseren Weltkriegsaufarbeitungsfilmen. Ich persönlich würde ihn durchaus auf einer Ebene mit Filmen wie "Stalingrad", "Der Untergang" oder auch "Steiner - Das eiserne Kreuz" sehen, wobei Letzterer sicherlich mehr Action als Schauspielkunst zu bieten hatte. In einer Sache sind sich aber beide Filme sehr ähnlich, als Ein- und Überleitungen wurden historische Filmaufnahmen genutzt. Die vor allem auch bei "Steiner - Das eiserne Kreuz" seinerzeit zu einer Kontroverse geführt haben, weil die Originalvideos deutlich das ganze Leid dieses Krieges zeigten, was man seinerzeit wohl so noch nicht erwartet hatte.
Hat man in den vergangenen Produktionen noch auf überwiegend namenhafte Schauspieler gesetzt, so treten sie in "Unsere Mütter, unsere Väter" nur in Nebenrollen auf. Der Fokus des Ensembles liegt hierbei auf fünf, eher unverbrauchten Schauspielern, von denen ich persönlich nur Tom Schilling aus dem Film "Napola" kannte bzw. wahrgenommen hatte. Das hatte den angenehmen Vorteil, dass man als Zuschauer schon einmal völlig unvoreingenommen gegenüber den Protagonisten war und man wurde nicht enttäuscht. Alle fünf Hauptdarsteller liefern ein beeindruckendes Schauspiel ab.

Da ist Wilhelm, der die Blitzkriege gegen Frankreich und Polen miterlebt hat, quasi als Soldat der ersten Stunde und dementsprechend von der Stärke der Wehrmacht überzeugt ist und auch in seiner Familie daher ein entsprechendes Ansehen genießt, besonders gegenüber seinem Vater. Der im Laufe des Krieges allerdings jeglichen Illusionen beraubt wird. Sein Bruder Friedhelm ist hier anfangs mehr der Träumer und der einzige, der eine Ahnung davon entwickelt, was Krieg wirklich bedeutet. So ist er auch derjenige, der von allen Protagonisten die größte Entwicklung in allen drei Filmteilen nimmt und er vielleicht am Ende für diejenigen steht, die bis zur letzten Patrone kämpfen mussten, weil sie es einfach anders nicht mehr konnten oder wollten, denn dafür haben sie einfach zu viel Leid gesehen und es selber gebracht.
Charlotte nimmt eine ähnliche Entwicklung, allerdings in die andere Richtung. Als überzeugte Nationalsozialistin scheut sie auch vor Denunziationen nicht zurück. Aber spätestens als die Front immer näher rückt und Verwundeten immer mehr und immer schlechter versorgt werden, beginnt sich ihr Weltbild zu wandeln und alles woran sie geglaubt hat, gerät ins Wanken. Greta träumt von der großen Karriere und ihre Affäre mit einem verheirateten Gestapo-Mann bringt sie fast ans Ziel ihrer Träume - ehe sie von allen vielleicht den brutalsten Absturz erlebt. Viktor als Jude hat vielleicht von allen die schlechtesten Karten, schon von Anfang an - wie sollte es auch anders sein. Seine Entwicklung kann man im Grunde auf den blanken Wunsch einfach zu überleben herunterdividieren, denn das ist die einzige Chance die er wirklich hat. Denn dieser Film zeigt deutlich, dass die Juden auch in Osteuropa verhasst waren und dort als Übel für den Krieg gesehen wurden. Ein kleiner aber nachhaltiger Versuch der Macher, dieses Gut-Böse oder Schwarz-Weiß-Bildnis, dass sich immer wieder aufbaut zu untergraben, um damit dann zu zeigen, dass dieser Krieg nicht zwischen Gut und Böse unterschieden, sondern nur bei Leben und Tod einen Unterschied gemacht hat. Gleiches gilt übrigens auch in der späteren Inthronisierung von Ex-Nazis in den Verwaltungsapparat des Nachkriegsdeutschlands - auch ein Thema, dass so noch nicht im TV behandelt wurde.

Gewollt war es von den Machern, dass sich alle Protagonisten in den verschiedenen Entwicklungsstadien immer mal wieder begegneten. Das wirkt phasenweise vielleicht etwas konstruiert, liefert aber eine nicht zu verachtene emotionale Komponente mit. Bemerkenswert fand ich es auch, dass der gesamte Krieg gegen Russland (1941 - 1945) in diesem Dreiteiler aufbereitet wurde. Angefangen mit dem Vorstoß der Wehrmacht kurz vor Moskau, über die Panzerschlacht bei Kursk bis hin zum jähen Ende irgendwo zwischen Berlin und der polnischen Grenze. Es wird gezeigt wie die Wehrmacht und Sonderkommandos immer brutaler gegen die Zivilbevölkerung vorgingen. Ganz nach dem Motto "Wir töten Sie, bevor sie uns töten" und daraus sich ein brutaler Partisanenkrieg entwickelte. Die Macher des Films zeigen ziemlich eindrucksvoll, wie sich hier eine Mördertruppe entwickelt hat.

Die Effekte in dieser TV-Produktion kann man definitiv als gelungen werten. Der Einsatz von Handkameras und einer schnellen Schnittfolge kennt man sonst nur aus Hollywood- oder internationalen TV/Serien-Produktionen. Der Zuschauer bekommt nicht den Eindruck "nur" zuzuschauen, sondern er ist förmlich mitten drin, wenn die Soldaten versuchen eine völlig sinnlose Telegrafenstation zurückzuerobern.
Was ich allerdings ein wenig vermisst habe, waren stellenweise die Aufnahmen aus Berlin, vor allem der obligatorische Fliegeralarm fehlte im Sinne der Authentizität. Auch die häufigen Standortwechsel waren als Zuschauer etwas verwirrend, spätestens dann, wenn mal Schnee lag und dann wieder nicht. So blieb bei mir leider auch der Eindruck haften, dass die Story vor allem zum Ende hin sehr gerafft wirkte. So fällt für mich vor allem der dritte Teil im Vergleich zu den ersten beiden Folgen hier etwas ab. Ob es hier noch die Option auf einen Directors Cut gibt, kann man bei einer TV-Produktion allerdings nicht zwingend erwarten.

Unterm Strich haben die ersten beiden Teile locker die 5-Sterne-Hürde genommen, der dritte Teil fällt aufgrund des Eindrucks, dass hier versucht wurde die Story zu raffen etwas ab, was bei fünf Handlungssträngen vielleicht auch einer zu viel war. Insgesamt ist "Unsere Mütter, unsere Väter" aber ein beklemmender, spannender und unerwartet authentischer Film. Vor allem nach den ersten beiden Teilen, war ein beklemmendes Gefühl bei mir definitiv vorhanden. Das ZDF scheint dies schon nach dem ersten Teil geahnt zu haben, so dass es bei der TV-Ausstrahlung direkt im Anschluss die obligatorische Aufklärungs- und Erklärungsdoku gab. Ich fand sie persönlich unnötig und man hätte sich dies fürs Ende des dritten Teils aufsparen können, denn somit wurde die bedrückende Story wieder verklärt und der Zuschauer fand sich doch wieder im Knoppschen-Augenzeugenberichten-Doku-Stil wieder, ohne das vorher Gesehene ersteinmal sacken zu lassen. Das fand ich nicht so gut, sollte aber den Eindruck des eigentlichen Film nicht schmälern - 5 Sterne für ein ziemlich intensives, authentisches und spannendes TV-Erlebnis.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen War es wirklich so? 24. März 2013
Von Tino
Format:DVD
Immer und immer wieder hat der Film in der Presse und in Foren die Frage aufgeworfen:
war es im zweiten Weltkrieg tatsächlich so?

Das ist für mich schon ein Gewinn sondergleichen!
Es wird gefragt, es wird berichtet, es wird diskutiert.
Wie viele Filme können ein derartig nachhaltiges und breites Echo quer durch fast alle Altersschichten (12-100+) vorweisen?

Leider - und das passiert immer wieder - wird aus dargestellten Szenen eines Films eine Allgemeingültigkeit abgeleitet, eine generelle historische Tendenz vermutet oder pauschal bewertet. Als Ergebnis steht häufig die Generalverurteilung von Nationen, Bevölkerungsschichten, Truppenteilen. Dass wir uns mit dieser undifferenzierten Sichtweise wieder sehr stark alten Fehlern annähern, die genau zur thematisierten Katastrophe geführt haben, löst bei mir tatsächlich Gänsehaut aus. Ich muss daher auch mal das öffentlich-rechtliche Fernsehen loben, die der Ausstrahlung Dokumentationen folgen ließen. Auch wenn diese nur als Einstieg in die gesamte Thematik betrachtet werden können, halte ich es für eine große Chance, den Film als Aufhänger für eine umfassende historische Betrachtung heranzuziehen.

Der Gewinn dieses Films ist also, dass Interesse für gottseidank Vergangenes geweckt wird (vielleicht auch gerade bei der jungen Bevölkerung).
Aus Interesse wächst Motivation für den Austausch.
Der Austausch ermöglicht es, Vermutungen gegen Wissen zu tauschen.
Zu differenzieren, nicht zu pauschalisieren.
Wissen kann verhindern, erneut blind in Katastrophen zu laufen.

Dieser Film ist absolut empfehlenswert und endlich ein deutliches Lebenszeichen der deutschen Filmproduktion.
Seit "Das Boot" der beste Film in dieser Sparte.

Wünsche:
der betrachtete Zeitraum, die historischen Ereignisse und nicht zuletzt die Entwicklung der Charaktere hätten weitere Folgen durchaus verkraftet, ja ich hätte mir sogar durchaus mehr Länge gewünscht. Es war sicher eine schwierige Aufgabe, das Material auf die gesamte Spielzeit sinnvoll zu kürzen, ohne dass inhaltlich zu große Brüche entstanden. Ich möchte vermuten, dass hier eine große Serie hätte entstehen können, die sogar in Deutschland ihr Publikum gefunden hätte. Produktion und Format hat internationale Klasse und wird einige Beachtung erfahren.

Inhalt:
ich möchte Lesern die Spannung nicht rauben und daher keine Nacherzählung vornehmen.
Es ist allerdings selten, dass ein Film derart viele verschiedene Emotionen auslösen kann.
Liebe, Freundschaft, Hoffnung, Schmerz, Trauer, Verrat, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht werden hier derart plastisch transportiert, dass es mir kaum möglich scheint, sich der Handlung vorzeitig zu entziehen.
Man hofft mit, man fühlt mit, man ist gleichfalls schockiert, man ist dabei.
Mittendrin.

Selten fühlt man sich derart eingebunden in die Handlung und ist nicht nur außenstehender Beobachter.

Ich bin gespannt, ob diesem Film eine Chance als medialer Einstieg in die Thematik "2. Weltkrieg" an Schulen eingeräumt wird.
Es wäre (in Abhängigkeit des Alters der Zielgruppe) mutig, der Film hätte es absolut verdient!

Dringende Bitte:
Die Altersfreigabe des Films wurde auf "12" festgelegt.
Da teils sehr drastische Szenen gezeigt werden, möchte ich Sie eindringlich bitten, sich den Film zunächst ohne Ihre Kinder anzusehen - entscheiden Sie danach, ob Sie ihnen den Film tatsächlich zumuten können.
Im Zweifelsfall warten Sie lieber!
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Vor 10 Stunden von W. Walz veröffentlicht
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Vor 1 Tag von Sabrina Walther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Realistische Handlung und das zählt wohl!
Tja also was soll man sagen wenn hier eigentlich alle negativen Aussagen sich zum großen Teil nur darauf beziehen das sich eben vom Produzenten, Regieseur, ZDF usw. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Richi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder eine gute Produktion.
Weiter so!
Klasse, unverbrauchte Schauspieler, spannend, ergreifend.
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Vor 3 Tagen von Ger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wieder mal ohne Untertitel
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Vor 4 Tagen von Eberfred veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen klasse!!
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Vor 5 Tagen von Malte Hauk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartige Miniserie in 3 Teilen !
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Vor 10 Tagen von Mediaworld veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Vorsicht! Wem nuetzt dieser Film wirklich?
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Vor 11 Tagen von Georgy Koentges veröffentlicht
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