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Unsere Innere Uhr Gebundene Ausgabe – 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
  • Verlag: Herder, Freiburg (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451267624
  • ISBN-13: 978-3451267628
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 450.659 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Biologische Rhythmen und Non-Stop Gesellschaft
Jahrtausendelang lebten die Menschen nach dem Rhythmus, den ihnen Erde, Sonne und Natur vorgaben. Seit zwei- bis dreihundert Jahren haben wir uns mit künstlichem Licht davon befreit; etwa gleichzeitig haben wir es einer Maschine übergeben, unseren Lebenstakt zu schlagen – der äußeren Uhr. Immer mehr bestimmt unser Leben, wie sie die Zeit misst. Doch ob wir zu früh aufstehen oder mittags ohne Pause durcharbeiten müssen: oft genug empfinden wir die Uhrenzeit als „falsch“.

Diese Empfindung ist weder altmodisch noch globalisierungsfeindlich. Sie ist biologisch. Die Biologie nämlich hat ihre eigene Zeit, auch unsere Biologie. Erst in den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts begann die Naturwissenschaft wirklich systematisch untersuchen, was unserem Körper und damit unserem Geist den zeitlichen Rhythmus schlägt. Seitdem weiß man, dass uns lange vor der äußeren eine innere Uhr steuert. Die innere Uhr lässt sich durch die äußere nicht ausschalten, aber justieren.

Die innere Uhr steuert vor allem Schlafen und Wachen, aber darüber hinaus noch eine Vielzahl anderer körperlicher und psychischer Vorgänge – vom Blutdruck bis zur Schmerzwahrnehmung, von der Stimmung bis zur Konzentration. Im Verlauf von 24 Stunden erleben wir mehrere „Hochs“ und „Tiefs“, die wir nur in relativ engen Grenzen durch Willenskraft überwinden können. Fast zwangsläufig häufen sich zu den Zeiten der biologischen Tiefs Fehler, Autounfälle und Schiffshavarien – all das, was generell die Überschrift „menschliches Versagen“ trägt. Eine Schlussfolgerung: wenn wir unsere Biologie ernster nehmen, können wir den Preis unserer schönen neuen Welt der Non-Stop-Gesellschaft drücken, den etwa Nachtarbeit, Schichtarbeit und Jet-Lag fordern.

Mit diesem hoch spannenden Thema „Innere Uhr“ befasst sich eine relativ junge Wissenschaft: die Chronobiologie. Deren bekannteste Wiege stand nicht in Amerika, sondern in Andechs bei München, in einem schallisolierten Bergbunker unterhalb der durchaus lauten Touristenattraktion „Kloster Andechs“. Autor Jürgen Zulley war jahrelang hautnah in Andechs dabei, als die Professoren Jürgen Aschoff und Rütger Wever die inzwischen weltberühmten frühen Forschungen zur Inneren Uhr beim Menschen leiteten. Heute führt er die chronobiologische Forschung als Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums des Bezirksklinikums Regensburg weiter. Auf diese Weise ist das Buch wissenschaftlich fundiert und auf der Höhe der Zeit.

Das Buch erzählt in journalistischem Stil – dafür bürgt Autorin Barbara Knab als Wissenschaftsjournalistin – , wie Aschoff, Wever und die übrigen Forscher der Max-Planck-Gesellschaft zu ihren Erkenntnissen kamen; es erzählt, wie Menschen darauf reagierten, als sie freiwillig mehrere Wochen abgeschieden von allen anderen Menschen und von allen Hinweisen auf die Uhren- und Sonnenzeit lebten, wie sie sich fühlten und beschäftigten, wann sie wachten und schliefen – und welche Schlüsse die Wissenschaft daraus zog. Es berichtet darüber, was unsere Vorfahren über die biologischen Ryhthmen dachten und was in den Anfänge der naturwissenschaftlichen Medizin darüber gefunden wurde, es hält fest, was davon heute noch gilt und was nicht, und es wendet die modernen Ergebnisse auf den Alltag an: wie es um die Siesta bestellt ist und unseren Drang zur Sonne, wie wir Jet-Lag und Schichtarbeit mit einem Minimum an Beeinträchtigungen begegnen können. So ist die lesbar aufbereitete, umfassende und aktuelle Information nicht nur durch Geschichten ergänzt, sondern auch durch viele praktische Tipps dazu, wie man es schafft, gleichzeitig den Anforderungen unserer Biologie zu entsprechen und unserer selbstgemachten Non-Stop-Realität. Dass das die Lebensqualität steigert, versteht sich von selbst.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Zulley, PD, Dr. Dr., geboren 1945, Psychologe und Ingenieur, lehrt an den Universitäten München und Regensburg. Seit den 70er Jahren am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Andechs enger Mitarbeiter des Pioniers der Chronobiologie, Professor Jürgen Aschoff. Ab 1993 Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums und Leitender Psychologe der Psychiatrischen Universitätsklinik Regensburg. Vorstandsmitglied nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften. Barbara Knab, Dr. phil., geboren 1953, Psychologin und Mathematikerin, betrieb von 1980 - 1988 Psychotherapie- und Schlafforschung an der Psychiatrischen Universitätsklinik München. Seitdem arbeitet sie praktisch als Psychologin, heute vor allem diagnostisch und organisationspsychologisch, und schreibt außerdem regelmäßig wissenschaftsjournalistische Beiträge zu psychologischen Themen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. April 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Endlich ein Buch, welches aus der Welt der soliden Wissenschaften anschaulich und spannend erzählt und dabei noch brauchbare Tips für den Alltag gibt. Jetzt weiß ich, wie ich meinen Tag einteilen und meinen Schlaf gestalten muß, um tagsüber fit zu sein und nachts Erholung zu finden. Gerade in meinem streßigen Beruf ist das richtige Timing wichtig. Und das habe ich durch dieses unterhaltsame Buch gelernt. Ich kann es nur jedem empfehlen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von rainer.preis@t-online.de am 2. August 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Für Fans von Populärwissenschaft nach amerikanischem Vorbild. Was mir gefallen hat: Übersichtliche Gliederung und verständliche Sprache. Keine Minute langweilig. Obwohl hier über Grundlagenforschung berichtet wird, kann man aus der Lektüre viel praktischen Nutzen ziehen. Ein aktuelles Thema das in der Luft liegt und in die Zeit! passt. Endlich ist der Mittagsschlaf wissenschaftlich sanktioniert und kann ohne schlechtes Gewissen genossen werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Guido am 9. Mai 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Übersichtlich und informativ. Wenn man kompakte Infos möchte, ist das Buch richtig. Man kann natürlich tiefer in die Materie eingehen, dann wird dieses Buch nicht reichen.
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12 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Juni 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Nach dem Bunte-Artikel hat mich das Thema sehr interessiert und ich war auch auf Wissenschaftliches vorbereitet. Aber ich ging oft durch den ganzen Namen und Therapien verloren. Ich habe wertvolles aus dem Buch gelesen aber es ging zum Teil in Nebenthemen und hat nicht klar genug geschildert, z.B. wie ich mein Leben "umkrempeln" kann. Das letzte Kapital war in diesem Sinne das Beste.
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