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Unser täglich Gift. Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet
 
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Unser täglich Gift. Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet

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Produktinformation

  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: absolut MEDIEN (AL!VE)
  • Erscheinungstermin: 11. März 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 3898485455
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.237 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Immer mehr Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krebserkrankungen, Immunschwächen, Diabetes sowie neurologischen Erkrankungen und der sich verändernden Ernährung der Menschen. Der Wunsch, immer mehr Lebensmittel herzustellen und sie für längere Zeit haltbar zu machen, hat dazu geführt, immer häufiger chemische Zusätze in Nahrungsmitteln zu verarbeiten. Filmemacherin Marie-Monique Robin hat recherchiert, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden - vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen.

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Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ich interessiere mich sehr für die Themen (gesunde) Ernährung und Ökologie und habe diesen Film, von dem ich schon gehört hatte, in der Bücherei entdeckt. Da ich mich viel mit den Themen auseinandersetze, hätte ich nicht erwartet, viel "Neues" zu erfahren. Und doch hat mich der Film teilweise fast umgehauen!
Es ist wirklich unglaublich, wie die für die Gesundheit vieler Menschen Verantwortlichen einfach so in die Kamera lügen... Es ist unglaublich, das unabhängige Studien (z.B. zu Aspartam) verheimlicht und verunglimpft werden. Es ist himmelschreiend, wie man als Verbraucher hinters Licht geführt wird.
Der Film macht viele Fässer auf: Es geht u.a. um Spritzmittel und Landwirte, die davon krank geworden sind (und da können deutsche Politiker wirklich noch behaupten, zwischen "Bio" und "konventionellem" Obst und Gemüse gäbe es keinerlei Unterschied?!). Es geht um die maximal verträgliche Tagesdosis von Giften (und u.a. um die abstruse Art und Weise, wie man auf angeblich "wissenschaftliche" Weise zu solchen Werten, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit beim Menschen belegen sollen, gelangt... Frei nach dem Motto: "Hmmm, da teilen wir das einfach mal durch 100!" - Warum? - Naja, weil 100 eine gute Zahl ist?!)
Es geht um typische "Zivilisationskrankheiten" wie Krebs, Parkinson usw. Es geht um Plastik, um Aspartam und viele weitere Themen, die Marie-Monique Robin kritisch recherchiert hat.
Als Verbraucher sollte man diesen Film wirklich gesehen haben, dann wird einem schnell klar, was für ein Wahnsinn hier eigentlich abläuft. Wie kann man beispielsweise immer noch Aspartam verwenden (z.B. in den meisten "Zahnpflegekaugummis"), wenn unabhängige (!) Studien ganz eindeutig belegen, dass der Stoff eben keineswegs unbedenklich ist. Wie kann es ein, dass das Gros aller Pestizide als unbedenklich eingestuft wird, einfach weil dazu noch keine oder keine hinreichenden Studien vorliegen? Und wie kann man sich dann eigentlich noch darüber wundern, dass so viele Menschen ganz klar ernährungsbedingt krank werden?
Zum Schluss bringt Robin dann noch das schöne Gegenbeispiel Indien. In bestimmten Teilen von Indien (längst nicht mehr in allen), gibt es quasi kein Übergewicht, Krebs ist so gut wie unbekannt... Sie hat mit Menschen gesprochen, die dort leben und sie zu ihrer Ernährung befragt. Und diese Menschen ernähren sich nunmal gänzlich anders als wir. Ich hab mir nach dem Film übrigens gleich mal die Kurkuma-Dose geschnappt und schön nachgewürzt ;)

Mit auf der DVD ist auch ein Film aus den 1960 (!) Jahren, in dem gezeigt wird, dass schon damals klar war, worauf die "grüne Revolution" hinauslaufen würde und dass man bereits in den 50er Jahren wusste, dass ernährungstechnisch so einiges aus dem Ruder läuft.

Fazit: Ein Film, den wirklich jeder Verbraucher einmal gesehen haben sollte. Ich fände es durchaus sinnvoll, ihn auch in Schulen zu zeigen. Nur dürfte es da einige Menschen geben, die etwas dagegen haben!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Einem halbwegs intelligenten und aufgeklärten Menschen braucht man nur zu sagen: Schau mal unter "Bisphenol A" in die Wikipedia". Jeder Informierte weiß, wie wenige unabhängige Fachleute auf dem Meinungsmarkt sind, und wie hoch daher kritische Meinungen einzustufen sind, die durch die vielverschlungenen Höhlen der "wissenschaftlichen" Verschleierung durchgedrungen sind.

Aber der "gutgläubige Normalbürger" schaut nicht in die Wikipedia, sondern auf eine Info-Site eines Chemieriesen - bzw. einer mysteriösen "Stiftung", die sich gerne der "unabhängigen Aufklärung" der armen Verbraucher annimmt. Normalbürger sträuben sich nämlich gegen Erkenntnisse, die sie in Konflikte treiben, und hoffen bis zuletzt auf das Wunder der Ehrlichkeit - selbst noch, wenn sie nach Jahren von Operationen, Chemo und Bestrahlung im Sterbezimmer liegen.

Der 1960 geborenen französischen Journalistin Marie-Monique Robin ist es mit der im März 2011 ausgestrahlten Dokumentation "Unser täglich Gift" gelungenen, in auch für Durchschnittsmenschen nachvollziehbaren Abläufen nicht nur die Probleme der Nahrungsvergiftung für Landwirte und Konsumenten, sondern auch die Mechanismen, mit denen immer größere Giftmengen mit immer abenteuerlicheren Methoden in den Markt gelassen werden, aufzuzeigen: Die Industrie erwirtschaftet Profite, die Anwender und Verbraucher zahlen - mit ihrer Gesundheit, mit ihrem Leben.

Wer ihre Botschaften wie die, dass in landwirtschaftlichen Regionen Indiens ohne Agrarchemie 10-30 (dreißig!)-mal (mal!) weniger Krebs als in Deutschland auftritt, nicht versteht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Wie hartnäckig Normalbürger sich lieber selbst verstümmeln, als Zweifel an der Industrie zuzulassen, zeigen die Bauern im Film selbst, die trotz furchtbarer Erkrankungen immer noch zaudern, den Giftbetrieb einzustellen. Der zu Beginn des Films aufgetretene Landwirt ist übrigens inzwischen an den Folgen seiner "grünen Revolution" verreckt - anders kann man einen solchen Tod ja wohl nicht nennen.

Aber Frau Robin bleibt nicht bei der Agrarchemie stehen - weitere Schwerpunkte der Dokumentation bilden der höchst gefährliche Süßstoff Aspartam, das beliebte Glutamat und schließlich die Verpackungsgifte, insbesondere das eingangs erwähnte Bisphenol A, welches in fast jedem Verpackungs-Kunststoff enthalten ist. Ganz besonders "wirksam" war die Herstellung von Babymilch-Flaschen aus Kunststoff, weil das Gift bei Erwärmung und in fetthaltige Lebensmittel nochmals in wesentlich größeren Dosen einzieht und auf Babys nochmals verheerender wirkt.

In allen solchen Fällen sind geldgierige Experten, die den Hals nicht voll genug bekommen können, der Kern des Problems. Denn längst sind alle internationalen Zulassungs- und Prüfbehörden weitgehend "in der Hand" der lebensfeindlichen Industrie. Denn nicht irgendwelche unabhängigen Beamten dominieren in den Instituten und Gremien, sondern charakterfreie Büttel der Industrie. So lesen sich Teilnehmerlisten hochgradiger Entscheidungsgremien wie ein Überblick über die Chemie-, Verpackungs- und Nahrungsmittelindustrie - oder der von ihnen abhängigen "Forschungs-Institute". Inzwischen kann man wohl davon ausgehen, dass Experten, die ihre Unabhängigkeit nicht eindeutig nachweisen können, nur noch Lobbyisten der Industrie sind, die gefälschte, geheime und von der Industrie selbst vorgelegte Forschungsergebnisse ohne Rücksicht auf Leben und Gesundheit durchsetzen. Die Gattinnen der Täter können natürlich zuhause die beträchtlichen Rechnungen im Frischmarkt und beim Biohändler lächelnd bezahlen.

Die Industrie ist hoch motiviert. Sie lebt davon, Gifte zu verkaufen. Die Chemiker sind hoch motiviert. Sie haben hochdotierte Stellen und beziehen Einkünfte, die weit über dem Schnitt von Akademikereinkommen liegen. Dabei müssen sie weder besonders gut noch besonders intelligent noch besonders kenntnisreich sein - sie müssen lediglich die Interessen ihrer Arbeitgeber rücksichtslos und - bis die Eigen-Hirnwäsche greift - auch gegen besseres Wissen durchsetzen; ein bisschen lügen und betrügen also. Bloß - Entschuldigung, wenn ich daran erinnere - hätten wir 10-30-mal weniger Krebstote ohne solche Ehrenmänner und -Frauen.

Umgekehrt wird auch ein Schuh draus: Ohne die Giftproduktionen hätten auch all diese Menschen keine Jobs. Denn fast jede Zulassungsbehörde, fast jedes Prüfinstitut und fast alle diese hochbezahlten, aber natürlich ansonsten höchst entbehrlichen Experten bräuchte man nicht, wenn man keine Gifte produzieren würde. So, wie auch erhebliche Teile unseres gewaltigen Medizinbetriebes einfach überflüssig würden, wenn man nicht täglich auf tausendfache, einfallsreiche Art Menschen vergiften würde.

Wer eigentlich kein Motiv hat, sind die Bürger, die brav die Einkaufswägen mit Giften für die Kinder vollstopfen - diese Menschen können und wollen einfach nicht glauben, dass bestens verdienende und bestens ausgebildete Fachleute bei der Industrie und in den Instituten für eine Handvoll Dollar mehr in Kauf nehmen, dass nur durch ihr Tun und Lassen viele ihrer Mitbürger, u.U. sogar ihre Freunde und Verwandten, schreckliche Leiden ertragen und elend sterben müssen.

Mitschuld tragen aber auch die unbestechlichen Kollegen, die schweigen, statt die Täter anzuprangern, und die Mediziner, die lieber still die Umsätze genießen, als sich für Ihre Patienten gegen die Täter in der Industrie zu wenden, vor allem aber die Politiker, die sich und ihren Parteien auf Kosten ihres "Souveräns" die Taschen füllen lassen.

Aus diesem Sumpf von "Lieber Geld statt Leben (der anderen ...)" kommen Massenseuchen und Massenvernichtungen, seit es Chemie gibt. Schon die Holzschutzmittel vergessen, das Dioxin, das BSE oder die Contergan-Babys? Es gibt, wie der Vergleich mit Indien zeigt, ohne "Hilfe" der Chemie kein Übergewicht und damit keine Herzkreislauferkrankungen, keine Allergien, keine Unfruchtbarkeit, keine Immunschwäche und vor allem keinen Krebs. Unter anderem! Neuere Tests deuten sogar darauf hin, dass auch Krankheiten wie Demenz, Parkinson und Alzheimer ebenfalls durch Kombinationen der oben bereits erwähnten Nahrungsmittel-Vergiftungen verursacht werden.

Mitschuld tragen aber selbstverständlich auch "die Menschen da draußen", die sich vormachen, dass alles in bester Ordnung sei, die gegen Mahner losblöken und an ihrer eigenen Zerstörung sogar noch nach Kräften mitwirken.

So endet auch der Film mehr oder weniger indirekt mit der Frage, warum Menschen nicht einfach das Auto verkaufen, sich mehr bewegen und vom gesparten Geld frische Gemüse und Obst kaufen und damit ihre krebsrelevanten Entzündungen "wegessen"? Für meine Familie kann ich diese Frage beantworten: Dafür haben sie zwischen all den vielen Arztterminen einfach keine Zeit mehr. In all diesen Fällen verdient nämlich dieselbe Industrie, die uns vergiftet hat, noch ein zweites Mal an der Leichtgläubigkeit der Menschen: über ihre Pharma-Töchter. Denn fast alle Betroffenen leben in dem Wahn, man könnte Vergiftungsfolgen durch weiteren Giftkonsum kompensieren.

film-jury 5* A0616 24.5.2011eg Genre: Dokumentation
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Marie-Monique Robin begibt sich auf die suche nach zusammenhängen zwischen chemischen stoffen bzw. rückständen chemischer stoffe der nahrungsmittelindustrie in unseren lebensmitteln.
bei ihren umfangreichen und kritischen recherchen deckt sie teils unvorstellbare intrigen der industrie auf, deren oberstes ziel offenbar der profit ist auch wenn die kunden nachgewiesenermaßen teils erheblichen, gesundheitlichen belasstungen ausgesetzt sind.
sie spricht mit landwirten, unabhängigen und von der lebensmittellobby finanzierten chemikern und medizinern über künstliche geschmacksverstärker,farbstoffe, haltbarkeitszusätze sowie herbizide, fungizide und insektizide der konventionellen agrarwirtschaft.
bei dieser doku kann einem der appetit gründlich vergehen!

tierschützer sollten sich zweimal überlegen ob sie diesen report sehen möchten.
die beschriebenen und teils gezeigten tierversuche spielen hier, wie in allen lebensmitteltechnischen laboratorien, leider eine zentrale rolle.
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