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Unser täglich Brot
 
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Unser täglich Brot

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 27. April 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000OCZ7CK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.094 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.

Produktbeschreibungen

UNSER TÄGLICH BROT ist eine filmische Meditation über die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte, an denen Nahrungsmittel produziert werden: Für Fahrzeuge optimierte, surreale Landschaften; sterile Räume in funktioneller, industrieller Architektur, für logistischeffiziente Abläufe entwickelt. Eine kühle, industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Indem Nikolaus Geyrhalter der Frage "Woher kommt unsere Nahrung?" schonungslos nachgeht, stellt er gleichzeitig die Seinsfrage. Wo steht der Mensch in einer Welt, die sich in ganz elementaren Dingen verselbständigt hat? Und er zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres Wertkanons: viel, einfach, schnell, wenige produzieren für uns alle. UNSER TÄGLICH BROT gibt dem Zuschauer Einsicht in die Orte, die sich unserem Alltag verschließen. Er liefert Einblicke, dort, wo Verdrängung die Regel ist und

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
162 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Unser Brot natürlich handgeknetet, unsere Milch handgemolken, frisch von der Weide aus artgerechter Tierhaltung und den Joghurt handgerührt mit soeben gepflückten Erdbeeren...

Ein erfreuliches Bild, welches uns die Werbung täglich zig Male zu vermitteln versucht.

Der Mensch integriert in einen Kreislauf, an dem jeder von uns in irgendeiner Weise Teil hat (/haben muss).

Was wirklich dahinter steckt, versucht dieser Film aufzudecken. Nicht, indem er anklagt, den Zuschauer mit Zahlen und Fakten bombardiert, sondern allein die Bilder für sich sprechen lässt.

Kommentarlos werden entfremdende, bizarre Bilder von Maschinen und Fließbändern aneinander gereiht, irgendwo dazwischen Tiere, Pflanzen und der Mensch. Letzteres wirkt völlig deplaziert in der automatisierten Nahrungsmittelproduktion.

Für den Ton sorgen die Maschinengeräusche, monoton und ohrenbetäubend, wenige Minuten später das noch lautere Schweinegequieke und Hühnergeschrei. Allerdings wirken diese in der industriellen Welt noch individuell und lebendig, bis auch hier ein geschlachtetes Tier dem anderen gleicht.

Schnell, sauber und vor allem ertragreich.

Vom Salat über Eier bis zum tiefgefrorenem Huhn, vom Keimling, bis zum rot-glänzenden Apfel, vom soeben geschlüpften Küken zum Chicken-Nugget - welchen Weg unsere Nahrung zum verzehrfertigen Produkt bereits hinter sich hat, und welche Rolle der Mensch dabei überhaupt noch spielt, wird in fast schon ästhetisch anmutenden Bildern verdeutlicht.

Bilder, die nicht denen der Werbung entsprechen, sondern kühl, steril und vielleicht ein Denkanstoß.

Viele Fragen bleiben für den Konsumenten unbeantwortet. War das nun Wasser? Dünger? Oder vielleicht sogar ein Pestizid?

Wie halten die Mitarbeiter tagtäglich die "Fließbandarbeit" in Schlachthöfen aus und was geht ihnen während der gefilmten Mittagspause durch den Kopf?

Darüber verrät der Film nichts. Der eine oder andere Zuschauer wird sich anschließend vielleicht häufiger Gedanken darüber machen, seinen Stand in unserer Welt überdenken, denn anstatt entsetzten und Diskussionsbedarf beschleicht einem nach dem Abspann eher bedrückende und sprachlose Traurigkeit.

5 Sterne!
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105 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vegetarier in 92 Minuten 31. Oktober 2007
Format:DVD
Gestern bin ich zufällig beim trägen Herumzappen auf der Couch über
(und in) diesen Film gestolpert. Eine sehr heftige Erfahrung die ich -
als jemand, der bis vor kurzem noch meinte in Sachen "Filmkunst" schon
alles gesehen zu haben - in dieser entwaffnenden Eindringlichkeit hier
machte.

Den kommentar- und interviewlosen Reihungen von O-Ton-Szenen einer
grotesken und hinsichtlich maximaler Effizienz bis ins kleinste Detail
ausgeklügelten Industrielandschaft kann sich wohl kein Mensch
entziehen, der nicht vollkommen abgestumpft ist und noch einen Funken
Skepsis unserem modernen Lebenswandel gegenüber im Leib hat.

Es sind die Konfrontationen, die diesen Film weitab jeglicher
"political correctness" und ohne die Chance auf ein Happy-End so
besonders werden lassen. Als Zuschauer habe ich überdeutlich
realisiert, daß es tierischem Leben im Fleischbusiness nicht im
geringsten besser geht als den Pflanzen, die in einer entfremdeten
Umgebung der Massenverwertung zugeführt werden.

Eine mutige Entscheidung, diese Dokumentation nicht nur im Kino
sondern auch im oeffentlich-rechtlichen Fernsehen zu prominenter
Sendezeit (28.10.2007, ORF2, 23:00 und 4.11.2007, 3SAT, 21:15) und so
ungeschnitten einer breiten und womöglich unvorbereiteten Oeffentlichkeit
zugänglich zu machen. Nicht wenige Menschen werden hier binnen 92 Minuten
ihre Position am Ende der Nahrungskette überdenken.

Ich müßte "Unser täglich Brot" an sich uneingeschränkt meinen
Bekannten, Arbeitskollegen und sogar Schülern im Unterricht
"Natur&Technik" empfehlen, befürchte aber vor allem bei letzteren
durchaus einige traumatische Erlebnisse, insbesondere angesichts einer
FSK-Empfehlung von 12 Jahren. Es handelt sich hier eben nicht um
pistolenknallende Actionhelden sondern die ungeschminkte Realität.

Die gebrachten Inhalte sind sehr starker Stoff. Höchste Zeit für
diese nachdenkenswerte Bereicherung der Fernsehlandschaft und allein
schon 10 Jahre GEZ wert. Meinen aufrichtigen Respekt!
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Noname Kuh statt Kuh Elsa. 13. September 2007
Format:DVD
Der Film beginnt in einem Schlachthof und endet dort. Eine vollautomatische Trommel wird zur Endstation der Rinder. In riesigen Fabriken bewegen endlose Laufbänder alle Arten von lebenden und toten Tieren. Selbst die hier arbeitenden Menschen wirken, gleich den Tieren, als dem maschinellen Rhythmus untergeordnete Wesen. Alles ist sauber und die Klingen sind rasiermesserscharf. Hier ist der Tod zur Industrie geworden. Geburt, Aufzucht und Transport folgen dem gleichen Gesetzen, viel Maschine, wenig Mensch und dem Tierprodukt, das was es unbedingt braucht.

Die Bilddokumentation kommt ohne gesprochenen Text aus. Der Kontext der Szenenabläufe spricht für sich. Unsere Nahrung wurde klammheimlich industrialisiert. Wir essen Fließbandeier, Retortenhähnchen, Melkmaschinenmilch, Reiseschweine und Kettensägenkühe. Nirgendwo klafft Werbung und Realität weiter auseinander als bei unseren Lebensmitteln. Warum?
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gutes Bildmaterial, allerdings leider keine Kommentare
Bin mir gerade nicht sicher, ob ich das bei der Produktbeschreibung überlesen habe, allerdings war ich überrascht, als nur Bildmaterial kam. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von rosi veröffentlicht
sehenswerte Dokumentation
Sehr sehenswert, ich empfehle ihn anzusehen. Es ist eine Doku ohne besondere Grausamkeit, ohne Kommentare, es werden einfach nur Bilder gezeigt die man für sich selbst dann... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. Kieselbach veröffentlicht
eindrucksvoll
Der Film "Unser täglich Brot" ist ein Film voller Impressionen. Man darf jedoch nicht auf eine Dokumentation im klassischen Sinne hoffen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Eric Göbel veröffentlicht
Regt zum nachdenken an.
Gleich vorweg: Der Film zeigt nicht wirklich viel neues, was man nicht schon einmal irgendwo schockiert gelesen, gehört oder sich aus beidem gedanklich zusammengeschustert... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Smallwood veröffentlicht
wenig informativ
Der Film ist ohne Kommentar, das vornweg.

Aneinander gereihte Filmsequenzen. Für diejenigen, die dem Thema offen und interessiert begegnen, leider kaum was neues. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Tom veröffentlicht
knallharte fakten - sinnvoller appell
um es einmal kurz und knapp zu machen:

Der Film zeigt halt die nakte Wahrheit über unser "Industriefutter"
Ich würde jedoch sagen, dass der Film schon... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von KathüÜü veröffentlicht
Eine Sammlung eindrucksvoller Filmsequenzen
Der Film besteht aus einer Sammlung von eindrucksvollen Filmsequenzen, die noch eine Weile im Gedächtnis haften bleiben und nachklingen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von MyFeedback4u veröffentlicht
Super gemacht!
Anfangs war ich irritiert, dass die gezeigten Szenen nicht kommentiert werden, aber dann merkte ich schnell, dass die bilder für sich sprechen! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von maje-hh veröffentlicht
verstörend
Nach den ersten Minuten war ich verwirrt von den Bildern, die doch ein bisschen "Filmstudentenabschlussarbeit"-Flair hatten.

Vieles hat man schon gesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von britney veröffentlicht
Ein guter Film der Geduld erfordert
Der Film zeigt die nackte Wahrheit über die Nahrungsbeschaffung.

Es ist erschreckend wie die Tiere behandelt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von S. Diehl veröffentlicht
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