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Unser Baby kommt zu Hause! Das Kindersachbuch zum Thema Hausgeburt
 
 
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Unser Baby kommt zu Hause! Das Kindersachbuch zum Thema Hausgeburt [Broschiert]

Caroline Oblasser , Regina Masaracchia
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Melanie, die Mama des 6-jährigen Lukas, verhält sich in letzter Zeit recht ungewöhnlich. Sie gibt im Bad komische Geräusche von sich und hat wegen ihrer dauernden Müdigkeit auch nicht wirklich viel Lust zum Spielen. Als Mama, Papa und Lukas auf den Wochenmarkt gehen, treffen sie dort Hebamme Maja. Sie erkennt sofort, dass Mama schwanger ist, und gibt ihr einige hilfreiche Tipps. Außerdem erzählt sie von wunderschönen Hausgeburten, was Mama Melanie neugierig macht. Wenig später steht auch für Melanie fest: Unser Baby kommt zu Hause! Hebamme Maja besucht die Familie nun regelmäßig daheim, und Mama fühlt sich pudelwohl. Papas Angst, ob alles gutgehen wird, ist bald verflogen, und gemeinsam warten alle auf die Ankunft des neuen Geschwisterchens. Ob es wohl im Wasser zur Welt kommen wird? Am meisten freut sich Lukas auf das Ausprobieren von Mamas neuem Geburtspool. Und auch Hund Timmy spitzt die Ohren, als Mama offenbar Wehen bekommt und die Geburt endlich beginnt...

Über den Autor

Dr. phil. Caroline Oblasser, verheiratet, 2 Kinder. Die erste Tochter kam durch eine ungewollte Sectio, die zweite bei einer gut geplanten Hausgeburt zur Welt. Violoncello-Studium am Salzburger Mozarteum, parallel dazu Linguistik- und Japanologie-Studium in Salzburg und Kyoto. Tätigkeit in der Werbebranche, anschließend Gründung der edition riedenburg und Autorin u.a. von „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ und „Luxus Privatgeburt“. *** Regina Masaracchia, verheiratet, 3 Kinder. Examinierte Krankenschwester, Still- und Laktationsberaterin IBCLC. Studium der Germanistik, Grundschulpädagogik und Italienisch in Berlin. Freiberufliche Tätigkeit als Stillberaterin, Illustratorin und Autorin von Fachartikeln, Stillfachbüchern sowie Kinder- und Kurzgeschichten. Verfasserin der beiden erfolgreichen Bücher „Gestillte Bedürfnisse - Glück für Mutter und Kind“, ein Still-, Schlaf- und Trageratgeber, und „Gespaltene Gefühle. Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten: ein Elternratgeber“, beide Oesch-Verlag.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Hallo! Ich bin Lukas und gehe bald in die zweite Klasse. Die Schule macht mir ziemlich viel Spaß! Aber noch lieber spiele ich mit meinem Hund Timmy. Der ist schon ein Hundeopa, aber dafür noch ganz schön rüstig. Genau wie meine Oma Elly und mein Opa Peter. Vor drei Wochen waren wir das letzte Mal bei Opa und Oma. Mama mag nämlich in letzter Zeit nicht mehr so gerne Auto fahren. Keine Ahnung, warum. Sie ist irgendwie ständig müde und ab und zu auch schlecht gelaunt. Manchmal läuft sie ganz schnell ins Bad und gibt dann seltsame Geräusche von sich. Naja, ich hoffe, sie wird bald wieder. Im Moment ist sie jedenfalls nicht so gut drauf und hat nicht mal Lust, auf der Spielkonsole gegen mich ein Autorennen zu fahren. Papa hat mir neulich erklärt, dass Mama früher schon einmal so komisch war. Er hat gemeint, dass ein paar Monate später dann ich auf die Welt gekommen bin. Soll ich Mama mal fragen, ob wir vielleicht ein Baby bekommen? Ein Geschwisterchen für mich, das wäre toll! Endlich jemand zum Spielen, der nicht ganz so viel sabbert wie Timmy. Heute ist Samstag und wir gehen alle auf den Markt. Das ist immer sehr lustig, denn da gibt es viel zu gucken und bei manchen Ständen darf man auch etwas kosten. „Timmy, bei Fuß!“, schimpft Papa, als Timmy einer Hundedame hinterher schaut und an der Leine zieht. „Mandarinen, herrlich saftige Mandarinen“, ruft die Marktfrau vor uns und hält uns eine hin. „Darf ich?“, frage ich Mama, und sie nickt. „Hmm, lecker, magst du auch probieren?“ Doch Mama meint nur: „Lukas, ich glaub, ich ....“ Sie lässt ihren Korb fallen und hält ihren Kopf über einen Gullydeckel. Dann würgt sie kräftig und es klingt so wie zu Hause. „Schwanger?“, lächelt eine Frau neben uns und hebt Mamas Einkäufe vom Boden auf. „Danke, danke“, röchelt Mama, „es geht schon wieder.“ „Kein Problem“, meint die nette Frau, „ich bin Hebamme und wenn ich mich nicht irre, könnten Sie eine neue Klientin von mir werden.“ Mama putzt sich mit einem Taschentuch den Mund ab und lacht endlich wieder. „Na, dann brauch ich jetzt wohl keinen Schwangerschaftstest mehr zu machen, wenn man mir die Schwangerschaft schon ansieht.“ „Nein, ich denke nicht“, lacht auch die Frau. „Ich bin übrigens Maja, wir können uns gerne duzen.“ „Melanie!“, meint Mama. „Und das ist mein Sohn Lukas.“ „Und das ist unser Timmy und da vorne ist Papa“, ergänze ich. Papa schaut zu uns her und winkt. „Ich brauche noch eine Jause“, meint Maja, „es könnte nämlich sein, dass eine meiner Schwangeren heute noch Wehen bekommt, sie ist schon 12 Tage über dem errechneten Geburtstermin.“ „Wir wollten auch gerade in Richtung Pommesbude losstarten“, meint Mama. „Maja, darf ich dich als Dank für deine Hilfe auf eine Portion rot-weiß mit Bratwurst einladen?“ „Oh gerne, das hatte ich schon lange nicht mehr!“, strahlt Maja. „Betreust du tatsächlich Hausgeburten?“, fragt Mama neugierig. „Ja, und das schon seit über 10 Jahren!“, antwortet Maja begeistert. „Anfangs habe ich als Hebamme in der Klinik gearbeitet. Aber dann war ich bei der wunderschönen Hausgeburt einer Kollegin mit dabei und dachte mir: Nur noch so und nie mehr anders! Ich habe mich selbstständig gemacht und bin nun rund um die Uhr für ‚meine‘ Mütter da.“ „Das klingt ja interessant“, meint Mama. „Heißt das, dass es bei dir keinen Schichtwechsel gibt, wenn eine Geburt mal länger dauert?“ „Ja, genau“, nickt Maja. „Das ist für mich natürlich auch anstrengend, aber es lohnt sich absolut. Und wenn ein Baby zu Hause geboren wird und Mutter und Kind glücklich und gesund sind, ist das auch für mich als Hebamme immer wieder ein tolles Gefühl.“ „Das Baby kann gerne in meinem Zimmer geboren werden“, biete ich Mama an und sie lacht. „Danke für das Angebot, Lukas. Ich komme gegebenenfalls gerne darauf zurück.“

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Baby ist unterwegs... Mama gibt im Bad komische Geräusche von sich, sie ist müde, launisch und hat seltsamen Heißhunger auf Schokolade, Chips und saure Gurken? Wenn Mamas Bauch jetzt auch noch kugelrund wird, kommt das nicht nur vom süßen und fetten Essen, sondern Mama ist höchstwahrscheinlich schwanger. Herzlichen Glückwunsch, ein kleines Baby macht sich auf den Weg zu euch! Für viele Mamas stellt sich schon beim Beginn der Schwangerschaft die Frage, wo das neue Geschwisterchen zur Welt gebracht werden soll. Ein Baby bekommt man schließlich nicht alle Tage! Früher war es ganz normal, dass der Nachwuchs zu Hause zur Welt kam, denn es gab noch keine Krankenhäuser oder sie waren ganz weit weg. Auch heute ist es wieder üblich, das Baby sicher in den eigenen vier Wänden zu gebären. Bei einer Hausgeburt ist Mama auch bei der Geburt die Chefin und gibt nicht nur bei den Wehen den Ton an. Das finden die meisten Mütter ganz wundervoll. Es macht sie stark und stolz auf ihre einmalige Leistung. Mama möchte gerne eine Wassergeburt haben? Sogar mitten im Wohnzimmer ist flink der Geburtspool aufgestellt, und auch größere Geschwisterkinder dürfen hier vor oder nach der Geburt ihre Runden drehen. Wenn das Baby dann zu Hause geboren ist, können es alle Familienmitglieder sofort kuscheln und liebhaben. Eine Geburt zu Hause ist ganz einfach das Natürlichste und Schönste auf der Welt! Nicht selten wird auch die Hausgeburtshebamme eine bleibende Freundin. Sie betreut Mama in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit danach und weiß auf alle wichtigen Babyfragen eine Antwort. Da kann sogar eure Lehrerin in der Schule noch etwas lernen… Viel Vergnügen beim Durchblättern, Anschauen und (Vor-)Lesen wünschen Caroline Oblasser & Regina Masaracchia
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