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Unser empathisches Gehirn: Warum wir verstehen, was andere fühlen [Gebundene Ausgabe]

Christian Keysers , Hainer Kober
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. Juni 2013
Das populäre Sachbuch zum Thema »Ich fühle, was du fühlst«

Jeden Tag hängt unser Wohlergehen und Erfolg davon ab, dass wir die Emotionen und Befindlichkeiten anderer verstehen, nachfühlen, erahnen. Auch ohne vorher darüber nachzudenken. Wir spüren das Traurige hinter einem künstlichen Lächeln oder das Fragwürdige hinter scheinbar großzügigen Handlungen. Wie machen wir das? Wie gelingt es uns, zu erfühlen, was häufig verheimlicht werden soll?
In der modernen Hirnforschung wurden Fragestellungen wie diese weitgehend ausgeklammert, bis Anfang der 1990er-Jahre italienische Forscher die sogenannten Spiegelneuronen entdeckten, die nach der Kurzformel »Ich fühle, was du fühlst« funktionieren und nicht nur unsere Vorstellung vom Gehirn, sondern auch von unseren sozialen Interaktionen grundlegend verändern sollten. Der Hirnforscher Christian Keysers erforscht seit vielen Jahren diese faszinierenden hochkomplexen Nervenzellen. Nun liefert er eine umfassende, allgemein verständliche Darstellung über ihre Funktionsweise und ihren immensen Einfluss auf das Fühlen und Denken des Menschen.


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Unser empathisches Gehirn: Warum wir verstehen, was andere fühlen + Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (24. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009548
  • ISBN-13: 978-3570009543
  • Originaltitel: The Empathic Brain
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.536 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christian Keysers, 1973 in Belgien mit französisch-deutschen Eltern geboren, studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Als Postdokorand kam er 2000 nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegelneuronen durchführte. Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete, das seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. Hirnforscher von internationaler Reputation ist Christian Keysers vor allem aufgrund seines Nachweises, dass sich das Spiegelneuronenkonzept auch auf unser Verständnis der Emotionen anderer anwenden lässt. »Das empathische Gehirn« wurde 2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissenschaftsbuch ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Prof Dr Olaf-Axel Burow TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Keysers liefert nicht nur eine detaillierte und verständliche Darstellung der Forschungen zu den Spiegelneuronen, an denen er beteiligt ist, sondern wagt auch einen spekulativen Ausblick, indem er die These eines „emphatischen Gehirns“ vertritt.

Im ersten Teil liefert Keysers einen auch für Laien verständlichen, differenzierten Einblick in die Entdeckung der Spiegelneuronen und deren Erforschung, der sich zunächst spannend lesen lässt. Im weiteren Verlauf beschreibt er spezifische Experimente, die die Wirkungsweisen der Spiegelneuronen erklären und auch belegen sollen. Dieser Teil ist sehr ausführlich und bisweilen langatmig geraten und ist nur für Leser geeignet, die sich intensiv in die Details einarbeiten möchten.

Von allgemeinem Interesse sind dann seine weitreichenden, in der Fachwelt zum Teil umstrittenen, zusammenfassenden Thesen im letzten Kapitel:
Die Entdeckung, dass Verhaltensweisen und auch Emotionen, die wir bei anderen beobachten unsere motorischen und emotionalen Systeme mobilisieren, führt ihn zu der These eines „social brain“. Demnach sind wir anders als lange gedacht nicht vollkommen getrennt von anderen, sondern über „gemeinsame Schaltkreise“ eng miteinander verbunden. Unsere Handlungen sind aus dieser Sicht nicht länger nur Ergebnis eines isolierten Individuums, sondern immer des Zusammenwirkens mit anderen.

Diese Ergebnisse der Spiegelneuronenforschung scheinen geeignet zu sein, ähnliche Einsichten zu bestätigen, die in anderen Disziplinen gewonnen wurden und die These eines „sozialen Gehirns“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln stützen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empathie aus neurowissenschaftlicher Sicht 9. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Die Fähigkeit, sich in andre „intuitiv und emotional“ hinein versetzen zu können, somit den anderen „ohne viele Worte zu „verstehen““, ist eine der Grundvoraussetzungen menschlichen Seines, menschlicher Gemeinschaft und damit menschlicher Gesellschaften. Ohne diese Fähigkeit wäre ein kooperatives Miteinander, das letztendlich die Existenz der Menschheit befördert und gesichert hat, gar nicht denkbar.

Wie aber und, durchaus auch, wo aber sitzt diese Fähigkeit im Gehirn? Welche komplexen Vorgänge vollzieht das Gehirn, um Empathie zu ermöglichen? Das sind die Kernfragen, dienen Christian Keysers nachgeht. Unter Nutzung der „Spiegelneuronen Methode“. „Beobachtbare Aktivitäten im Gehirn bei einer Betrachtung von Ereignissen, die gleiche Muster im Gehirn aufweisen, als würde das Ereignis aktiv erlebt“ (sinngemäß nach Wikipedia).

Dass solche Muster nun nicht nur auf sichtbare und ablaufende äußere Ereignisse nachweisbar sind, sondern auch im Rahmen von Emotionen beobachtbar sich darstellen und dies nun auch im Blick auf die Empathie von entscheidender Bedeutung für die Hirnforschung ist, das ist Christian Keysers Arbeitshypothese seit langem. Von hier aus erläutert er seine Erkenntnisse. Und das in erzählender, flüssiger und sehr verständlicher Sprache. Biologie muss der Leser nicht studiert haben, um Keysers Ausführungen zu verstehen.

Ausführungen, die in fundierter Form erläutern, warum wir Momente erleben, „Augenblicke, in denen wir nicht unsertwillen, sondern um anderer Willen gerührt sind“. Und damit bildet dieses Buch eine sehr interessante Lektüre für nähere Einblicke in „unsere soziale Natur“.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wirkungsweise der Spiegelneuronen 24. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
In „Unser empathisches Gehirn“ beschäftigt sich Christian Keysers mit den Wirkungsmechanismen der Spiegelneuronen, deren Erforschung in den letzten Jahren durch die neuen bildgebenden Verfahren (fMRT) einen großen Sprung gemacht hat. Der Erzählstil dieses Buches lädt dazu ein, dem Forscher bei seiner Arbeit über die Schulter zu gucken, und macht Wissenschaft dadurch erlebbar. So bindet er gerade zu Beginn des Buches immer wieder autobiographische Elemente mit ein, die verdeutlichen, dass das Wissen über unser Gehirn mit jenen Menschen verknüpft ist, die es produzieren. Im Grunde genommen geht es Keysers aber um eine Erklärung dessen, was Empathie eigentlich ist und wie sie neurophysiologisch funktioniert. Die Darstellungsweise der Studien und Experimente, die der Autor heranzieht, um seine Aussagen zu belegen, entbehrt zwar in mancherlei Hinsicht jener Exaktheit, die von einem Fachbuch zu erwarten wäre, regt aber dazu an, sich mit einzelnen Aspekten tiefergehend zu befassen. Gerade der erzählende Stil macht das Buch leicht verständlich und lässt die Inhalte lebendig werden.

Zunächst erläutert Keysers sehr detailliert, wie Spiegelneuronen funktionieren, und macht deutlich, wie wichtig sie für das Verständnis unserer Empathiefähigkeit sind. Um andere Menschen zu verstehen, stellt sich unser Gehirn ihm zufolge die Frage, wie es sich anfühlen würde, das Gleiche zu tun? Spiegelneurone stellen eine direkte Verbindung zwischen der Wahrnehmung anderer Menschen und jenen Hirnregionen dar, die für das eigene Verhalten zuständig sind. Durch den handlungsbezogenen Nachvollzug dessen, was wir bei anderen beobachten, lässt es sich real nachempfinden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Must have !
Extrem gutes Buch über Empathie und Spiegelneuronen; vielleicht für Laien an manchen Stellen etwas schwer zu verstehen. Für mich eine Fundgrube ! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von W veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen emphatisches GEhirn
habe das als vorspann bereits in einem journal mit großem interesse gelesen.
das buch ist weiter spannend und unbedingt empfehlenswert.
Vor 5 Monaten von urslink veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen alles nur noch biologisch?
Das buch zeigt die wichtige Entdeckung, dass der Mensch bereits biologisch eine empathische Grundlage mitbringt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Burghard Gassner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empathisches Gehirn
Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden gut aufgearbeitet und auch verständlich an Beispiele erklärt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Haubensak veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empathie einfach erklärt und vieles mehr
Christian Keysers, Jahrgang 1973, in Belgien geboren hat Psychologie und Biologie in den USA und in Deutschland studiert. Er forscht in Groningen mit seiner Frau Valeria Gozzola. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sabine DB veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen another brick in the wall: von der Empathie zur Ethik
Die unterhaltsame Schilderung der Entdeckung bzw. Darstellung der Bedeutung des Systems der Spiegelneuronen versteckt ein wenig die Dramaturgie des Autors, der ein interessantes... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Wolfgang >60 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Naja
Der Autor ist studierter Biologe und Psychologe. In diesem Buch will er das Phänomen des Mitgefühls und des menschlichen moralischen Verhaltens anhand von... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Oliver Völckers veröffentlicht
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