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Unser Wohlstand und seine Feinde
 
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Unser Wohlstand und seine Feinde [Hörbuch-Download]

von Gabor Steingart (Autor), Axel Wostry (Erzähler)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 54 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: audio media verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 13. September 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00F66S0W8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Kaum jemand kann noch verstehen, was mit unserer Wirtschaft los ist: Es geht uns gut, aber wir sind besorgt. Wir exportieren fleißig, aber die Verschuldung steigt. Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, schildert, welchen teuflischen Pakt Politik und Banken geschlossen haben. Er erläutert, wie die sozial verantwortliche Marktwirtschaft in eine Bastardökonomie verwandelt wurde. Und er zeigt, wie sich diese unheilige Allianz wieder auflösen lässt.
©2013 Albrecht Knaus Verlag; (P)2013 audio media verlag GmbH

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Moratuk
Format:Gebundene Ausgabe
Nach ‚Weltkrieg um Wohlstand‘, das ich als äußerst aufschlussreich und gelungen empfunden habe, ist dies das zweite Buch, dass von Gabor Steingart, das ich gekauft habe.
‚Unser Wohlstand und seine Feinde‘ liest sich sehr gut und enthält einige gute Gedankengänge, die aber diesmal meines Erachtens bisweilen zu kurz gedacht sind:

- Steingart sieht sowohl Politiker und Notenbanker als auch Banker gemeinsam in der Verantwortung für den Ausbruch der Wirtschaftskrise. Damit erteilt er einer einseitigen ideologischen Betrachtung eine Absage; hier macht er einen wichtigen Punkt.

- das Wachstum der letzten Jahrzehnte seit den 1970er Jahren ist für ihn v.a. durch Kredit dazugekauft worden und damit mehr Schein als Sein. Er empfiehlt insbesondere dem Staat zu sparen;
wer die Ersparnisse der Volkswirtschaft dann via Kreditaufnahme wieder in den Wirtschaftskreislauf einbringen soll – damit setzt er sich überhaupt nicht auseinander. Wenn es keiner tut dann würde die Wirtschaft schließlich schrumpfen.
Dass hinter der zunehmenden Verschuldung des Staates letztlich die immer ungleichere Verteilung von Einkommen und Vermögen steht, hat Steingart anscheinend leider nicht erkannt, weshalb er hier eine ungenügende nicht weit genug reichende Schlussfolgerung zieht.

- die Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus, die Steingart vornimmt, macht vor allem seinen ideologischen Standpunkt klar, wirkt aber letztendlich doch nur künstlich, da das System seit dem 19. Jahrhundert prinzipiell ganz genauso funktioniert wie heute. In seiner Ausgestaltung nähert es sich den Verhältnissen des 19. Jahrhunderts m.E. tendenziell eher wieder an.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarheit im Nebel 26. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe
"Unser Wohlstand beruht auf Wachstum Wachstum Wachstum", erzählen uns Politiker jedweder Couleur tagtäglich. Gabor Steingart zeigt in seinem Buch, das sowohl Ludwig Erhard ("Wohlstand für alle") wie Karl. r. Popper ("Die offene geselslchaft und Ihre Feinde") anklingen läßt, überzeugend auf, dass dieses Wachstum seit Jahrzehnten mit der Kreditkarte finanziert wird: individuell, vor allem aber kollektiv durch verantwortungslose Banken und Politik. In seiner Geschichte der "Bastardökonomie" zeigt der Autor in aller Klarheit auf, wie es erst durch das fatale Zusammenspiel von Banken UND Politik zu den verheerenden Krisen der letzten Jahre kommen konnte, die unser aller Wohlstand gefährden. Sein Schluss: die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gehen höchst verantwortungsvoll mit den ihnen zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln um, wie die nach wie vor hohe Sparquote zeigt - Gleiches kann man indes weder von der Politik noch den Banken sagen! Konsequenz: Beschlussfassungen über öffentliche Haushalte, einst "Königsrecht" des Parlaments gehören zurück in die Händer der Bürgerinnen und Bürger!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Autor beschreibt und analysiert treffend den heutigen Zustand der Staaten und deren Schuldensituation. Leider hört er dann auf weiterzudenken. Kein Wort von möglichen Szenarien des Endes der Schuldenpolitik. Kein Hinweis für den Leser wohin dies alles führen könnte - nicht mal ansatzweise - schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirtschaftsbuch mit Erkenntnisgewinn 4. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ein gutes Wirtschaftsbuch, das den Zusammenhang zwischen der aktuellen Finanzkrise und deren eigentlicher Ursache herausarbeitet: das fehlende Wirtschaftswachstum seit den 70er und 80er Jahren, das dann größtenteils durch kreditfinanziertes Wachstum ersetzt wurde. Den Übeltäter dieser Entwicklung sieht Gabor Steingart in der "Bastardökonomie", der Allianz von Politik, Notenbank und Bankeliten (z.B. S.201), die durch dieses "künstliche" Wachstum profitieren.
Sein Plädoyer gilt daher der ordoliberalen Marktwirtschaft, was nicht falsch ist. Interessant an seiner Argumentation ist die strikte Unterscheidung zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft. Kapitalismus ist für Steingart schlecht (vgl. Bastardökonomie), Marktwirtschaft aber gut. Diese Unterscheidung ist aus fachlicher Perspektive aber zu hinterfragen, da die funktionierende Marktwirtschaft immer den Kern einer kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung bildet; die politische und rechtliche Organisation der Marktwirtschaft macht dann den Unterschied. Diese strikte Trennung wirkt daher ein wenig konstruiert und überzeugt nicht ganz. Offen bleibt auch, inwiefern die von Steingart präferierte Marktwirtschaft wieder zur alten Wachstumsstärke zurückkehren kann. Ein Kapitel zum Wachstumsbegriff wäre daher nicht schlecht gewesen, um vollständig zu überzeugen. Erkenntnisgewinn dürfte das Buch aber für den ein oder anderen Leser trotzdem bieten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut analysiert, schlecht zu ende gedacht 3. September 2013
Format:Gebundene Ausgabe
das buch ist im ersten bereich sehr spannend, der autor erklärt verständlich alle zusammenhänge. seine analysen sind sehr gut und sehr zutreffen. die geschichtlichen vergleiche und zusammenhänge sind ebenfalls sehr interessant und empfehlenswert! da kann man noch einiges lernen und vor allem der vergleich D <-> USA ist dem autor sehr gut gelungen. der schwenk durch die geschichten beide länder mit der "wirtschaft und politik" brille hat mir sehr gut gefallen (teilweise erschreckende parallelen zur heutigen zeit!).

leider erweist sich das buch im hinteren bereich als entäuschend: der autor erläutert keine möglichen konsequenzen und es ist eher das wunschdenken, was dort beschrieben wird (z.b., daß der staat von sich aus die richtung wechselt). wer daran glauben möchte, dem ist leider nicht zu helfen.

ich habe schon zu dem thema einige bücher gelesen und die möglichen ausgangs-szenarien wurden immer wieder mit gewissen wahrscheinlichkeiten dargestellt - und deren folgen.

hier gibt es dies leider nicht. gar keine empfehlung, gar nichts.
und die naivität, mit der der autor "glänzt" ist schon eher erschreckend - im anbetracht der sehr guten analysen des ganzen systems. wie gesagt, hier werden wunschdenken und mögliche politischen und wirtschaftlichen szenarien gegeneinander gemischt, das hat mir am ende gar nicht gefallen.

wer jedoch mit dem thema gar nicht bewandt ist, sollte das buch lesen, sich dann aber eigene gedanken dazu machen.

schade, daß der ausgang dieses buches so miserabel geworden ist...
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