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Unser Wohlstand und seine Feinde [Gebundene Ausgabe]

Gabor Steingart
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. April 2013
Deutschland vor der Wahl: Bastardökonomie oder Wohlstand für alle?

Nach der Krise ist vor der Krise. Vor einem staunenden Publikum türmen sich die Milliarden zu Billionen:Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Kaum jemand kann noch verstehen, was mit unserer Wirtschaft los ist: Es geht uns gut, aber wir sind besorgt. Wir exportieren fleißig, aber die Verschuldung steigt. Wir helfen in Südeuropa, doch die Lage spitzt sich weiter zu. Wir tanzen in den Tempeln des Konsums und wissen längst, dass es so nicht weitergehen kann.

Gabor Steingart, Autor der Erfolgstitel „Deutschland, Abstieg eines Superstars“ und „Weltkrieg um Wohlstand“, hat Erklärungen, wo andere nur Besorgnis verbreiten. In seinem neuen Buch schildert er den fatalen Angriff auf unseren Wohlstand. Eine unglaubliche, leider wahre Geschichte, die sich vor unser aller Augen abgespielt hat und weiter abspielt: Wie Politiker, süchtig nach Anerkennung und Wählerstimmen, mit den Banken, die von der Kreditsucht der Staaten fürstlich leben, einen teufl ischen Pakt geschlossen haben - wider den Wohlstand der Mittelschicht und gegen die Interessen der kommenden Generationen. Er zeichnet die historischen Linien nach und erläutert, wie die sozial verantwortliche Marktwirtschaft, von Ludwig Erhard nach dem Krieg geschaffen, in eine Bastardökonomie – halb Staats-, halb Privatwirtschaft – verwandelt wurde. Und er zeigt, wie diese unheilige Allianz sich wieder aufl ösen lässt. Steingart ist ein Publizist, der genau hinschaut und der auch da nach Lösungen sucht, wo politisch korrekte Denkverbote herrschen.


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Unser Wohlstand und seine Feinde + Das Ende der Normalität: Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (22. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813505189
  • ISBN-13: 978-3813505184
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.681 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hier kommt niemand ungeschoren davon! Gabor Steingart fordert Politik und Banken heraus." (Ursula Weidenfeld, Publizistin)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabor Steingart, 50, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt und Herausgeber von Deutschlands größter Wirtschaftszeitung. Der ehemalige Chef der Spiegel-Büros in Berlin und Washington ist einer der profiliertesten Sachbuchautoren unseres Landes. Seine Stimme zählt, wenn es um Wirtschaft, Finanzen und Arbeitsplätze geht. Er hat unter anderem die Bestseller „Deutschland – Der Abstieg eines Superstars“, „Weltkrieg um Wohlstand“ und zuletzt „Das Ende der Normalität“ geschrieben. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist (u.a. Wirtschaftsjournalist des Jahres, Helmut Schmidt Journalistenpreis, Deutscher Fernsehpreis, Medienmann des Jahres) lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Moratuk
Format:Gebundene Ausgabe
Nach ‚Weltkrieg um Wohlstand‘, das ich als äußerst aufschlussreich und gelungen empfunden habe, ist dies das zweite Buch, dass von Gabor Steingart, das ich gekauft habe.
‚Unser Wohlstand und seine Feinde‘ liest sich sehr gut und enthält einige gute Gedankengänge, die aber diesmal meines Erachtens bisweilen zu kurz gedacht sind:

- Steingart sieht sowohl Politiker und Notenbanker als auch Banker gemeinsam in der Verantwortung für den Ausbruch der Wirtschaftskrise. Damit erteilt er einer einseitigen ideologischen Betrachtung eine Absage; hier macht er einen wichtigen Punkt.

- das Wachstum der letzten Jahrzehnte seit den 1970er Jahren ist für ihn v.a. durch Kredit dazugekauft worden und damit mehr Schein als Sein. Er empfiehlt insbesondere dem Staat zu sparen;
wer die Ersparnisse der Volkswirtschaft dann via Kreditaufnahme wieder in den Wirtschaftskreislauf einbringen soll – damit setzt er sich überhaupt nicht auseinander. Wenn es keiner tut dann würde die Wirtschaft schließlich schrumpfen.
Dass hinter der zunehmenden Verschuldung des Staates letztlich die immer ungleichere Verteilung von Einkommen und Vermögen steht, hat Steingart anscheinend leider nicht erkannt, weshalb er hier eine ungenügende nicht weit genug reichende Schlussfolgerung zieht.

- die Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus, die Steingart vornimmt, macht vor allem seinen ideologischen Standpunkt klar, wirkt aber letztendlich doch nur künstlich, da das System seit dem 19. Jahrhundert prinzipiell ganz genauso funktioniert wie heute. In seiner Ausgestaltung nähert es sich den Verhältnissen des 19. Jahrhunderts m.E. tendenziell eher wieder an.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Der Autor beschreibt und analysiert treffend den heutigen Zustand der Staaten und deren Schuldensituation. Leider hört er dann auf weiterzudenken. Kein Wort von möglichen Szenarien des Endes der Schuldenpolitik. Kein Hinweis für den Leser wohin dies alles führen könnte - nicht mal ansatzweise - schade!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarheit im Nebel 26. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe
"Unser Wohlstand beruht auf Wachstum Wachstum Wachstum", erzählen uns Politiker jedweder Couleur tagtäglich. Gabor Steingart zeigt in seinem Buch, das sowohl Ludwig Erhard ("Wohlstand für alle") wie Karl. r. Popper ("Die offene geselslchaft und Ihre Feinde") anklingen läßt, überzeugend auf, dass dieses Wachstum seit Jahrzehnten mit der Kreditkarte finanziert wird: individuell, vor allem aber kollektiv durch verantwortungslose Banken und Politik. In seiner Geschichte der "Bastardökonomie" zeigt der Autor in aller Klarheit auf, wie es erst durch das fatale Zusammenspiel von Banken UND Politik zu den verheerenden Krisen der letzten Jahre kommen konnte, die unser aller Wohlstand gefährden. Sein Schluss: die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gehen höchst verantwortungsvoll mit den ihnen zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln um, wie die nach wie vor hohe Sparquote zeigt - Gleiches kann man indes weder von der Politik noch den Banken sagen! Konsequenz: Beschlussfassungen über öffentliche Haushalte, einst "Königsrecht" des Parlaments gehören zurück in die Händer der Bürgerinnen und Bürger!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut analysiert, schlecht zu ende gedacht 3. September 2013
Format:Gebundene Ausgabe
das buch ist im ersten bereich sehr spannend, der autor erklärt verständlich alle zusammenhänge. seine analysen sind sehr gut und sehr zutreffen. die geschichtlichen vergleiche und zusammenhänge sind ebenfalls sehr interessant und empfehlenswert! da kann man noch einiges lernen und vor allem der vergleich D <-> USA ist dem autor sehr gut gelungen. der schwenk durch die geschichten beide länder mit der "wirtschaft und politik" brille hat mir sehr gut gefallen (teilweise erschreckende parallelen zur heutigen zeit!).

leider erweist sich das buch im hinteren bereich als entäuschend: der autor erläutert keine möglichen konsequenzen und es ist eher das wunschdenken, was dort beschrieben wird (z.b., daß der staat von sich aus die richtung wechselt). wer daran glauben möchte, dem ist leider nicht zu helfen.

ich habe schon zu dem thema einige bücher gelesen und die möglichen ausgangs-szenarien wurden immer wieder mit gewissen wahrscheinlichkeiten dargestellt - und deren folgen.

hier gibt es dies leider nicht. gar keine empfehlung, gar nichts.
und die naivität, mit der der autor "glänzt" ist schon eher erschreckend - im anbetracht der sehr guten analysen des ganzen systems. wie gesagt, hier werden wunschdenken und mögliche politischen und wirtschaftlichen szenarien gegeneinander gemischt, das hat mir am ende gar nicht gefallen.

wer jedoch mit dem thema gar nicht bewandt ist, sollte das buch lesen, sich dann aber eigene gedanken dazu machen.

schade, daß der ausgang dieses buches so miserabel geworden ist...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirtschaftsbuch mit Erkenntnisgewinn 4. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ein gutes Wirtschaftsbuch, das den Zusammenhang zwischen der aktuellen Finanzkrise und deren eigentlicher Ursache herausarbeitet: das fehlende Wirtschaftswachstum seit den 70er und 80er Jahren, das dann größtenteils durch kreditfinanziertes Wachstum ersetzt wurde. Den Übeltäter dieser Entwicklung sieht Gabor Steingart in der "Bastardökonomie", der Allianz von Politik, Notenbank und Bankeliten (z.B. S.201), die durch dieses "künstliche" Wachstum profitieren.
Sein Plädoyer gilt daher der ordoliberalen Marktwirtschaft, was nicht falsch ist. Interessant an seiner Argumentation ist die strikte Unterscheidung zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft. Kapitalismus ist für Steingart schlecht (vgl. Bastardökonomie), Marktwirtschaft aber gut. Diese Unterscheidung ist aus fachlicher Perspektive aber zu hinterfragen, da die funktionierende Marktwirtschaft immer den Kern einer kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung bildet; die politische und rechtliche Organisation der Marktwirtschaft macht dann den Unterschied. Diese strikte Trennung wirkt daher ein wenig konstruiert und überzeugt nicht ganz. Offen bleibt auch, inwiefern die von Steingart präferierte Marktwirtschaft wieder zur alten Wachstumsstärke zurückkehren kann. Ein Kapitel zum Wachstumsbegriff wäre daher nicht schlecht gewesen, um vollständig zu überzeugen. Erkenntnisgewinn dürfte das Buch aber für den ein oder anderen Leser trotzdem bieten.
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4.0 von 5 Sternen Okay
Mit dem Zustand bin ich zufrieden, es ist tadelosen und der Preis dementsprechend auch. Ich hatte das Buch allerdings schneller erwartet, da es als Geschenk mit ins Ausland gehen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von x veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert
Der Autor ordnet die aktuelle Diskussion in einen sinnvollen, zeitlichen Zusammenhang ein, und so gelingt es ihm, die Gegenwart aus der Distanz sachlich zu bewerten. Wertvoll.
Vor 14 Monaten von T.J. veröffentlicht
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