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Unser Kampf: 1968 - ein irritierter Blick zurück [Gebundene Ausgabe]

Götz Aly
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Februar 2008
Die Achtundsechziger bekämpften den Staat und das Kapital, genannt „das herrschende System“. Die Rebellen- und Gendarm-Spiele von 1968 tobten in den Puddingbergen des Wirtschaftswunderlandes. Die Angegriffenen reagierten konfus, aber weit vernünftiger, als die Legende behauptet. Anders als die gängige Veteranen-Literatur zum Thema 68 untersucht Götz Aly, wie die Gegenseite damals dachte. Er benutzt die Akten des Bundeskanzleramts, des Innenministeriums, des Verfassungsschutzes und die Nachlässe aus der Emigration zurückgekehrter Professoren wie Richard Löwenthal und Ernst Fraenkel. Er prüft, was Zeitgenossen wie Peter Wapnewski, Josef Ratzinger oder Joachim Fest zu der plötzlichen Unruhe in der Jugend zu sagen hatten. Er zeigt, was die damaligen Maoisten über die Verbrechen Mao Tse-tungs hätten wissen können und wie sie vor der geschichtlichen Last des Väterlands in die Verherrlichung ferner Guerilleros flohen. Gleichzeitig schreibt Aly aus eigener Erfahrung. Er gehörte selbst zu den Achtundsechzigern und findet heute: „Es ist schwer, den eigenen Töchtern und Söhnen zu erklären, was einen damals trieb.“ Anhand der Quellen analysiert er die „Bewegung“ von 1968 als speziell deutschen Spätausläufer des totalitären 20. Jahrhunderts und kommt zu dem Schluss: Die revoltierenden Kinder der Dreiunddreißiger-Generation waren ihren Eltern auf elende Weise ähnlich.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Fischer, S; Auflage: 2., Aufl. (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100004213
  • ISBN-13: 978-3100004215
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

g, 16.2.2008)
»Muss man das lesen? Ja. Aber es bedarf einiger Scheidetechniken, um die verschiedenen Temperamente des Autors fruchtbar werden zu lassen. Manchmal wohl auch, um sie zu ertragen. Bisweilen klingt der Text wie durchs Megaphon gesprochen. Der Zeitgenosse übertönt den Forscher, der robuste Austeiler den verletzlichen Intellektuellen. Dabei ist dem provokanten Traktat zunächst einmal verdienstvolle Archivarbeit vorausgegangen. [...] Es ist die Diktion des lesenswerten Buches von Götz Aly, die vermuten lässt, dass hier ein einst verbissen geführter Kampf noch nicht restlos beendet ist.« (Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 16.2.2008)
»Götz Aly zeigt in "Unser Kampf 1968" zunächst erneut, wie brillant, pointiert und boshaft er schreiben kann. Er betoniert aber auch zugleich seinen Ruf als "enfant terrible" der Zeitgeschichtsschreibung. Wer ein Gegengift sucht zur 'Wisst-ihr-noch-wie-toll-wir-waren'-Literatur, die dieses Frühjahr auf dem Büchermarkt kommt, wird hier fündig.« (Rainer Volk, Bayerischer Rundfunk, Kulturkritik und Literatur, 23.2.2008)
»Ein herausragend wichtiges Buch: Gegen die gefühlig-verklärenden Erinnerungsschnulzen über "68" setzt der renommierte Historiker Götz Aly die Recherche in den Archiven, liest Spitzelberichte und die Zeugnisse damals angegriffener Professoren. Und schildert auch offen seine eigene Beteiligung.« (Eberhard Sens, RBB/Kulturradio am Morgen, 4.3.2008) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Götz Aly, 1947 in Heidelberg geboren, studierte Politische Wissenschaft und Geschichte. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt der des Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis. Zuletzt veröffentlichte er in den Fischer Verlagen ›Warum die Juden? Warum die Deutschen? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933‹ (2011); ›Unser Kampf. 1968 – ein irritierter Blick zurück‹ (2008); ›Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel‹ (gemeinsam mit Michael Sontheimer, 2007); ›Volkes Stimme. Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus‹ (gemeinsam mit Frankfurter Studenten, 2006) ›Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus‹ (2005). Er gehörte von 2004 bis 2010 zu den Begründern und Herausgebern der Quellenedition ›Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945‹. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel dieses Buches ist durchaus mit Bedacht gewählt, er spielt auf Hitlers "Mein Kampf" (erstmals 1922 erschienen) an. Denn in der Sicht des Verfassers setzten die Achtundsechziger "die anheimelnde Gemeinschaftsidee gegen den kühlen Strukturalismus des Verfassungsstaats. Sie folgte demselben ständischen Grundprinzip, das sich 1933 bis 1945 in der Reichsapothekerkammer, im NS-Kraftfahrerkorps, in der Reichsfrauenschaft oder im Reichsnährstand ausgetobt hatte." (S. 47)

Aly findet noch weitere Parallelen: Empiriefeindlichkeit, Voluntarismus, Romantizismus, die Verbindung von "Größenwahn mit kalter Rücksichtslosigkeit", Personenkult, Anti-Amerikanismus, Anti-Liberalismus, Kollektivismus, Verachtung des Bürgertums, etc.

In einem gewissen Sinne köstlich sind Logien von Baldur von Schirach, seit 1931 Reichsjugendführer der NSDAP und Gruppenführer der SA. "Wir hassen den Spießer. [...] Während der Revolution sitzt er im Keller seines Hauses, ist sie vorüber, steht er auf dem Boden der Tatsachen." "Die [...] Revolution marschiert. Daran werden selbst die Magnifizenzen nichts ändern können." Auch den Gender-Mainstreaming-Ton beherrschte B. von Sch. schon: "Meine deutschen Studenten und Studentinnen! Volksgenossen und Volksgenossinnen!" (Es gab im NS-Staat auch eine "Reichsschaft der Studierenden", wohlgemerkt nicht der "Studenten"!) Auch Sprüche von Dr. phil. Joseph Goebbels, seit 1933 Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, passen vorzüglich ins Bild. "Der Student darf sich nicht ziehen lassen, er muss ziehen." "Studenten und Arbeiter [!] werden das Deutschland der Zukunft aus der Taufe heben." "Rotten Sie den alten Menschen in Ihrem Hirn und Herzen aus!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch will polarisieren, will zuspitzen und herausfordern, und ist damit neben einer detaillierten und kenntnisreichen historischen Forschungsarbeit, wie Aly schon viele vorgelegt hat, auch ein Pamphlet. Ein Pamphlet, in dem sich der Autor, vielleicht auch geläutert durch seine langen Forschungen zur NS-Zeit, erschüttert abwendet von einer Bewegung, der er selbst angehörte und deren Fehlentwicklungen und Abgründe er miterlebt und mitgestaltet hat.

Leider wird diese Selbstkritik nur selten deutlich, aber das soll nicht den Hauptfocus des Buches schmälern: die aufgezeigten Parallelen der Bewegung 1968 mit der von 1933. Natürlich hat Aly mit diesem Vergleich eine lebhafte Diskussion im Feuilleton ausgelöst. Der SPIEGEL rief gleich einen neuen Historikerstreit aus, nicht ganz zu Unrecht. Denn über die in diesem Buch erhobenen Vorwürfe muss diskutiert werden. Der große Widerstand, der diesem Buch bislang entgegengebracht wurde, ist Teil einer grandiosen Realitätsverleugnung, die nicht wahrhaben will, dass nach wie vor große Teile der linken Szene, Attac und die Globalisierungsgegner inbegriffen, einen latenten Antisemitismus in ihren Analysen und ihren politischen Stellungnahmen und Aktionen praktizieren.

In Deutschland wissen Linke wie Rechte: Geld, Zins, Börse sind böse - und jüdisch. Noch im Jahr 2005 bedient sich die Zeitschrift der IG Metall zur Illustration ihrer Titelgeschichte "Die Plünderer sind da" antisemitischer Ungezieferbilder, und kaum einen fällt es auf.

Man darf nie vergessen: es waren sich Tupamaros nennende linke Stadtguerrilleros, lange vor der RAF, die am 9. November 1969 (!!
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Freischwimmer 11. April 2008
Von Sermondt
Format:Gebundene Ausgabe
Als Nachgeborener, Mitte der 70er Jahre geboren, fällt es mitunter schwer, die sogenannten 68er zu verstehen. Die Trennlinie, die zwischen Eltern und Kindern anscheinend grundsätzlich verläuft, sorgt in diesem Fall für eine Befangenheit, die es erschwert, die Mentalität der einst Rotrevolutionären einzuordnen.
Einige meiner Generation dürften z. B. wie auch ich Erfahrungen mit Hochschullehrern gemacht haben, die als vormalige Gesinnungs- und Altersgenossen von Rudi Dutschke seit einiger Zeit vor die Studierenden treten. Wer erlebt hat, wie hier alte Muster wieder lebendig werden können, wenn etwa bei einem organisatorischen Problem ein Professor mit revolutionärem Glanz in den Augen sagt, zu seiner Zeit hätte man ja bei sowas "mindestens" Räume besetzt, der wird gewiss zeitweilig befremdet gewesen sein, dass ein grauhaariger Hochintelligenzler plötzlich adoleszente Kampfesstimmung zeigt.
Gründe genug also, um sich einer Lektüre wie der hier Vorliegenden zu nähern.

Allzu oft wird dieses Buch von der Kritik als bloße Abrechnung verstanden. Natürlich ist dieses Buch, die auch die eigene Person nicht ausspart, wenn es um Schuldfragen geht, nicht sparsam mit eindeutig ablehnenden Wertungen. Aber Aly lässt auch die Motive der 68er verständlicher werden, indem er vergegenwärtig, in was für einer altnazistisch geprägten Gesellschaft diese Jugend aufwachsen musste- und letztlich in falscher Projezierung den gutmeinenden Staat als faschistoid betrachtete.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen 5S
Einfach gut lesbare Geschichte! Ķkkķkkkkkkk ĺlllll mmmm nnn iiii o hhhhummm mmj hzgf gty afsr und habe zwei d die
Vor 4 Monaten von Helge Hoffmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein durchaus interessanter Blick zurück...
Wer Götz Aly aufgrund seiner politischen Ansichten eh nicht mag, braucht das Buch sicherlich nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Christian Lanckohr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gezeichnet
Auch in diesem Buch nimmt Götz Aly keine Rücksicht auf Tabus oder Befindlichkeiten der politisch-korrekten Gralshüter, sondern mittels provokanter Aussagen -... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Treb Melsa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut
Bin zufrieden bin zufrieden bin zufrieden Bin zufrieden bin zufrieden bin zufrieden Bin zufrieden bin zufrieden bin zufrieden yxcyxc syxyxcyxc dsfgsdfg asdsfd
Vor 12 Monaten von Wolfgang Meissner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mythen werden zurechtgerückt
Irgendwie habe ich mir schon immer gedacht, dass die Autoritätsgläubigkeit, die totalitäre Sichtweise von Dingen und der Umgang mit Gegnern bei den hochgelobten... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Dr Bernhard Schwarz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen wichtig, wenn auch etwas durcheinander
Das Buch gibt gründliche und gut recherchierte Einblicke in das politische und soziale Leben der 60er und 70er in Deutschland, von jemandem der selbst zu der Zeit sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von J. Cornelius veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wie objektiv ist das Buch
Ich habe einiges über die RAF gelesen und ich habe mich gefragt, wie sah die Zeit damals aus? War es wirklich so schlimm faschistoid oder war das eine stark verzerrte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Stephan Zitzmann
5.0 von 5 Sternen Selbstreflektion für uns Linke
Perfektes Buch. Gut als Selbstreflektion für uns Linke der 60er und 70er Jahre. Da gehört Mut dazu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2009 von J. Scheffers
5.0 von 5 Sternen Ein polemisches und faktenreiches, daher sehr gutes Buch
Der Titel dieses Buches ist durchaus mit Bedacht gewählt, er spielt auf Hitlers "Mein Kampf" (erstmals 1922 erschienen) an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von Dr. Horst Wolfgang Boger
4.0 von 5 Sternen Ein hochspannendes Buch, dessen plakative Zuspitzung leider billigend...
Vorweg: Das Buch von Götz Aly über die 68er ist absolut lesenswert, ja mehr noch: Aly hat (wieder einmal) eine Fleißarbeit vorgelegt und zahlreiche ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2008 von C.
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