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Unser Jahrhundert: Ein Gespräch Gebundene Ausgabe – 15. Februar 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 287 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 6 (15. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406601324
  • ISBN-13: 978-3406601323
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 2,8 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.344 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helmut Schmidt hat mehr als eine Karriere gemacht. 1918 in Hamburg geboren, geriet der Wehrmachtsoffizier während des Zweiten Weltkriegs in britische Kriegsgefangenschaft und trat nach seiner Rückkehr nach Deutschland der SPD bei. Bald danach war er bei der Behörde für Wirtschaft und Verkehr tätig und von 1961 bis 1965 Innensenator von Hamburg. Nach mehreren Ministerposten im Bundeskabinett und dem Rücktritt Willy Brandts wurde er 1974 Bundeskanzler. Nach zwei gewonnenen Wahlen wurde Schmidt 1982 durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt. Es folgte seine Herausgeberschaft des Wochenmagazins "Die Zeit" und seine herausragende nationale und internationale Position als kettenrauchender Elder Statesman mit großem wirtschaftspolitischem Sachverstand.

Produktbeschreibungen

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Nicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer.

Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren – was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert.

Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

»Ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch.« (Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, 24.06.2011) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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171 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 21. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist vom Konzept und Inhalt her ein sehr kluges Werk, das in brillanter Weise versteht, einen besonderen Dialog zwischen zwei Persönlichkeiten darzustellen.
Jenseits von belanglosem "Talk", ausschweifenden "Diskussionsforen" und vermeintlichen Club-Gesprächen schafft es "Unser Jahrhundert" tatsächlich, ein tiefgreifendes, nahe gehendes, berührendes Gesprächserreignis zu sein.
Der Altkanzler und ZEIT-Herausgeber Helmut Schmidt taucht mit dem Historiker und Autor Fritz Stern in die unterschiedlichen Themenfelder des Jahrhunderts ein, ohne zu sehr an der Oberfläche zu bleiben oder einen ausufernden Tiefgang zu machen. Vielmehr berühren sie ausreichend die diversen politischen, historischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Themenbereiche, welche in den vergangenen Jahrzehnten von hoher Bedeutung gewesen sind. Dabei ist es besonders auffällig, dass Helmut Schmidt und Fritz Stern trotz ihres hohen Alters noch sehr präsent sind, das tagespolitische, gesellschaftliche Leben aufgreifen und viele zukunftsbezogene Aspekte ins Gespräch einbringen.
Das Gespräch fand innerhalb von drei Tagen im hause Schmidt in Hamburg statt und ist in sechs Abschnitte eingeteilt, denen jeweils die Themenbereiche stichwortartig zusammenfassend vorangestellt sind.
Wer nun vielleicht vermutet, dass hier zwei Persönlichkeiten ihre Stellungnahmen kritiklos vorbringen, wird sich über das respektvolle Miteinanderstreiten und -ringen wundern. Tatsächlich schaffen es Helmut Schmidt und Fritz Stern unterschiedliche Wahrnehmungen, Meinungen und Urteile mit Achtung vorzubringen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT am 25. April 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ein amerikanischer Historiker deutscher Herkunft und ein deutscher Politiker außer Dienst kommen im Sommer 2009, genauer vom 22. bis 24. Juni 2009, im Haus der Altkanzlers in Hamburg-Langenhorn zusammen, um Erfahrungen, Erinnerungen und Argumente auszutauschen, die um die großen Fragen des 20. Jahrhunderts kreisen.

Thomas Karlauf vom C.H. Beck transkribierte die mitgeschnittenen Texte - und Schmidt und Stern haben diese Textgrundlage jeweils noch einmal überarbeitet.

Der "Bonus-Track" auf der letzten CD macht deutlich, weshalb die Redigierung des Gesprächs sinnvoll war, wenn man die Live-Passage mit dem gedruckten, redigierten Text vergleicht. Auch wird deutlich - obwohl es (nicht nur aus zeitdokumentatorischen Zwecken) sicher reizvoll gewesen wäre - weshalb es sinnvoll war, die Live-Mitschnitte nicht für ein Hörbuch zu verwenden, sondern durch professionelle Sprecher nachsprechen zu lassen.

Dabei hat der "Der Audio Verlag" bei der Auswahl der Sprecher eine überaus kluge Entscheidung getroffen: Besonders Hanns Zischler hat sich offenbar sehr intensiv mit Sprache und Diktion seines "alter ego" Helmut Schmidt beschäftigt, dass man fast den Helmut Schmidt der 70 und 80 Jahre zu hören glaubt. Doch auch Hans Peter Hallwachs ist eine nicht minder gelungene Besetzung der Rolle Fritz Sterns.

"Unser Jahrhundert" ist kein Geschichtsbuch. Helmut Schmidt und Fritz Stern diskutieren vielmehr ihre unterschiedlichen Sichten über Ereignisse des 20. Jahrhunderts.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Gespräch des mittlerweile 91-jährigen ehemaligen Bundeskanzlers und Zeitherausgebers Helmut Schmidt mit dem jüdischen Historikers Fritz Stern ist das beste Stück Geschichtsschreibung und zeitgenössischer Politik- und Weltanalyse, die ich seit langem gelesen habe. Ohne noch irgendjemandem verpflichtet zu sein außer der eigenen Meinung und dem eigenen Gewissen, parlieren die beiden in einem lebendigen Gespräch, in dem sie sich auch immer mal wieder ins Wort fallen, über "Unser Jahrhundert".

An manchen Stellen mögen vielleicht jüngere Leser den Gestus insbesondere von Helmut Schmidt für pädagogisch und oberlehrerhaft halten. Das ist er aber nicht. Sondern in diesem Buch, wie auch in vielen Artikeln in der ZEIT in den vergangenen Jahren überwiegt eine ungeheure Neugierde auf die Gegenwart. Er liebt das dauernde Herstellen von Bezügen und vor allem hat er eine große Lust an der Einmischung.

Seit langem sind sich die beiden freundschaftlich verbunden und man spürt immer wieder ab, wie sehr der Historiker Stern den ehemaligen Politiker und jetzigen Elder Statesman Schmidt bewundert.

Helmut Schmidt ist die Gnade vergönnt, in seinen hohen Jahren jene moralische Autorität gewonnen zu haben, die man ihm in seiner aktiven politischen Zeit selten entgegenbrachte. Von dieser Autorität und von dem unendlichen Wissen Fritz Sterns, von der absolut ungewöhnlichen und der Erkenntnis förderlichen Gesprächsatmosphäre, kann der Leser dieses Buch nur profitieren, für seine Geschichtskenntnisse und für die Bildung seiner eigenen Meinung zu bestimmten zeitgenössischen politischen und ökonomischen Phänomenen.

Jedem in unserem Land aktiven Politiker, gleich ob auf Bundes- Landes- oder Kommunalebene möchte man dieses Buch zur selbstfortbildenden Pflichtlektüre machen.
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