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Unschuldige Unbekannter Einband – 1. Januar 1993

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Zürich : Diogenes, (1. Januar 1993)
  • ASIN: B002CENMYI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Mehr über den Autor

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot, wurde als Literaturstudent von Angus Wilson und Malcolm Bradbury gefördert, von Philip Roth für ein Schriftsteller-Stipendium nominiert und für den ersten Erzählungsband mit dem Somerset-Maugham-Preis ausgezeichnet. Der Autor lebt und arbeitet in London.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Brückner am 18. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Das Buch ist Spionage-, Liebes- und Psychodrama zugleich. Eindrucksvoll ist die Liebesgeschichte mit den psychologischen Schilderungen. McEwan versteht es meisterhaft, die Handlung harmlos dahinplätschern zu lassen und ihr gleichzeitig einen bedrohlichen Unterton zu verleihen, den man zunächst nicht einordnen kann, bis es einem innerhalb weniger Sätze eiskalt den Rücken hinunterläuft, sobald das Grauen sichtbar wird... Der Autor seziert die Seele zweier im Prinzip relativ langweiliger und normaler Menschen, die durchaus sympathisch sind, aber gleichzeitig Dinge tun, die man dem abgebrühtesten Verbrecher nicht zutrauen würde. Harmlos ist in dem Buch einzig die nüchterne Sprache, die aber in ihrer kühlen Distanziertheit den Abgrund, in den der Leser blickt, noch tiefer werden lässt. Die Spionagegeschichte wirkt dagegen etwas gesucht, aufgesetzt und langatmig. "Unschuldige" ist ein gutes Buch, es ist aber erst ein Vorbote der Meisterschaft, die McEwan in "Abbitte" entwickelt.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Eine Liebesgeschichte vor einem interessanten Hintergrund. Berlin im kalten Krieg, Spione, eine geteilte Stadt. Vor dem Hintergrund einer wahren Spionageaffäre zeichnet McEwan eine spannende Geschichte eines Mannes, der durch seine Liebe zu einer deutschen Frau sein Leben und seine Arbeit aufs Spiel setzt. Im Zuge des Buches fragt sich der Leser tatsächlich manchmal, ob sie nun eine Spionin ist oder doch nur die harmlose Frau, die sich verliebt hat. McEwan gelingt es z.B., die Vergewaltigung und vor allem die Vorgeschichte interessant und eingängig zu schildern. Höchst spannend sind auch die Szenen, in denen die Koffer mit den Leichenteilen quer durch Berlin transportiert wird, stets mit Angst der Netdeckung im Nacken. Ein sehr interessantes, gut geschriebenes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beccaris am 27. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Der Roman liest sich sowohl als Spionage- wie auch Liebes- und Nachkriegsroman. Zweiteres, finde ich, ist dem Autor am besten gelungen. Die technischen Details der Nachrichtenüberwachung haben mich persönlich einfach zu wenig interessiert, obwohl sie sicherlich gut recherchiert und wiedergegeben wurden.

Die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Engländer, Leonard und der gebildeten, der englischen Sprache kundigen Berlinerin Maria fängt romantisch und leidenschaftlich an. Durch dramatische Erlebnisse entfremdet sich das Paar zunehmend. Sie verlieren sich nach der Heimkehr von Leonard nach England aus den Augen aber nicht aus den Gedanken. Verletzter Stolz lässt sowohl Maria wie auch Leonard nicht mehr zueinander finden.

Ausgesprochen gut hat mir das Ende des Romans gefallen. Rund 30 Jahre später reflektieren beide unabhängig von einander, die Ereignisse der damaligen Zeit. Dem Leser bleibt bis wenige Seiten vor Schluss verborgen, ob es sich bei Maria um eine Spionin handelt und mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Danny B. TOP 1000 REZENSENT am 9. März 2010
Format: Taschenbuch
"Unschuldige - Eine Berliner Liebesgeschichte" ist ein spannender Spionagethriller sowie eine ungewöhnliche Liebesgeschichte in einem - packend und mitreißend geschrieben, immer mit einem Schuss Ironie dabei, eben ganz nach Art von Ian McEwan!

Worum es geht: Die Viersektorenstadt Berlin im Jahr 1955 mitten im Kalten Krieg; Leonard Murnham, ein britischer Fernmeldetechniker und Offizier in Diensten der Amerikaner, ist nach Berlin abgeordert worden, um an dem geheimen Spionageakt mitzuarbeiten, bei dem ein unterirdischer Tunnel vom amerikanischen in den sowjetischen Sektor von West- nach Ostberlin gegraben wird, um die Telefonleitungen der Russen anzuzapfen und deren Gespräche abzuhören und militärische Befehle abzufangen. Zwischenzeitlich lernt Leonard die bildhübsche Maria kennen. Dies ist in Augen der Amerikaner gar nicht gern gesehen, denn schließlich könnte Maria, die eine Deutsche ist, eine potenzielle Gefahr für das Projekt darstellen, wenn sie zuviel erfährt... Glass, Murnhams Vorgesetztem, schmeckt diese Tatsache gar nicht!

Zwischenzeitlich entwickelt der anfangs eher schüchterne Leonard Phantasien, in deren Verlauf es zu einer Vergewaltigung der Frau kommt, die er eigentlich über alles liebt. Doch die Tatsache, dass sie eine Deutsche ist und er als Brite (bzw. vielmehr sein Land; Leonard war damals noch zu jung) im Krieg über Deutschland gesiegt hat, lässt ihn größtenwahnsinnig werden und in seinen kranken Phantasien seine Liebste als Unterlegene, als die Besiegte und die Wehrlose erscheinen. Einige Zeit später bereut Leonard sein Vergehen und es kommt zur Versöhnung zwischen beiden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von thogoe am 16. September 2009
Format: Taschenbuch
Der junge Londoner Vernmeldetechniker Leonhard wird 1955 nach Berlin versetzt. Dort soll er an einem Spionageprojekt der Amerikaner und Engländer mitarbeiten. Ein Tunnel, der vom amerikanischen Sektor in den russischen Sektor verläuft, um dort Nachrichtenleitungen der Russen anzuzapfen. Während dieses Aufenthaltes lernt der naive und steife 25 Jährige eine 5 Jahre ältere Berlinerin kennen, in die er sich verliebt und die die männliche Jungfrau in einen Tunnel von Ereignissen und Erfahrungen zieht. Sie verloben sich und Leonhard verliert dabei nicht nur seine sexuelle Jungfräulichkeit sondern auch seine Integrität.

Ian McEwan versteht es perfekt mehrere Genres miteinander zu verknüpfen. Spionagethriller, Kalter Krieg, Liebesgeschichte, Sexuelle Initiation, Satire usw. doch eigentlich ist es ein Psychothriller. Genauer gesagt eine Charakterstudie. Und darin besteht auch der Sinn dieser Verknüpfung der verschiedenen Genres. All das spiegelt sich in Leonhards Charaktere. Interagiert mit seiner Psyche. Leonhard verliert sich immer wieder in extreme Phantasien so, dass es einem schwer fällt, zwischen Ereignissen und diesen Obsessionen zu unterscheiden.
Das beabsichtigt der Autor und man muss genau wie Leonhard das Übertragungsecho dechiffrieren. Und das ist ein großer Genuss.
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