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Unschuld und Unheil [Gebundene Ausgabe]

Robert R. McCammon , Ute Thiemann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 797 Seiten
  • Verlag: Area; Auflage: 1., Aufl. (April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389996070X
  • ISBN-13: 978-3899960709
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 12 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 651.736 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Zur besten Horrorliteratur zählt dieser sanfte Thriller um Erwachsenwerden und Bewahrung der Phantasie, der mit dem Bram Stoker Award ausgezeichnet wurde. Es ist das Jahr 1964 im tiefen Süden der USA. Die kleine Stadt Zephyr war lange Zeit eine idyllische Heimat für den zwölfjährigen Cory und seine Freunde. Doch da entdecken der Junge und sein Vater eines Morgens im See ein Auto: An das Steuer gekettet ist die Leiche eines Mannes, der offenbar brutal mißhandelt worden ist. Eine einzelne grüne Feder weist Cory den Weg durch ein Labyrinth merkwürdiger Verstrickungen – und plötzlich ist nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben seines Vaters bedroht.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch über die Magie der Kindheit 3. April 2005
Von Torsten Scheib VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Offenbar gibt es unter Schriftstellern so etwas wie eine stille Vereinbarung, wonach die besten Horror-Schriftsteller auch die besten Kindheits-Erinnerungen bzw. Jugend-Geschichten schreiben dürfen. Anders kann ich mir es jedenfalls nicht erklären - und die Erzählungen von solchen Ikonen wie Ray Bradbury ("Something wicked this way comes"), Dean R. Koontz ("Zwielicht") oder Stephen King ("The Stand") unterstreichen diese Tatsache auf beeindruckende Art und Weise.
Mit Robert R. McCammon gesellt sich schließlich eine weitere Horror-Ikone zu dem Trio. Daneben beweisst "Boy's Life" (so der Originaltitel) ausserdem wie sehr man den Autor noch immer in unseren Breitengraden unterschätzt, denn neben seinem unbestreitbaren Talent für originelle und großartige Horror-Stories hat McCammon außerdem einen exzellenten Schreibstil und glänzt mit einem Einfallsreichtum, um den ihn so mancher Autor beneiden würde.
Die Hauptperson in "Unschuld und Unheil" ist der zehnjährige Cory Meckenson, der behütet von seinen Eltern in der Kleinstadt Zephyr im Alabama des Jahres 1964 aufwächst. Doch sein sorgenfreies Leben ändert sich schlagartig, nachdem er zusammen mit seinem Vater Zeuge wird, wie ein Auto im Fluss versinkt - zusammen mit einem unbekannten Toten. Fortan werden Vater und Sohn immer wieder von dem Ereignis eingeholt, während Cory gleichzeitig mit dem Erwachsenwerden konfrontiert wird - der Liebe, dem Haß, dem Glauben und - natürlich - auch dem Tod ...
Eins ist ganz deutlich - einen Großteil seiner Geschichte machen McCammons autobiographischen Erinnerungen an die eigene Jugend aus - u.a. die Filme, die er gesehen und die Bücher, die er gelesen hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Jungen und Träumen 27. August 2004
Von Sabrina
Format:Gebundene Ausgabe
Cory Mackenson ist 12, als er und sein Vater eines Morgens mitansehen, wie ein Auto in den nahegelegenen See stürzt; auf dem Fahrersitz ein Toter, mit Handschellen ans Lenkrad gefesselt. Der See ist tief und gibt weder das Auto noch die Leiche wieder her, so dass Sheriff Amory die Untersuchungen einstellen muss und das Verbrechen an dem namenlosen Toten ungesühnt bleibt. Dann beginnt Corys Vater Alpträume zu haben, in denen der Tote nach ihm ruft, und außerdem ist da ja noch die geheimnisvolle Gestalt, die Cory am Straßenrand sah ...

So beginnt die Geschichte, die der erwachsene Cory aus der Erinnerung niederschreibt. Der brutale Mord an dem Fremden ist nur eines der Ereignisse, die Zephyr, Alabama, im Jahr 1964 aufrütteln. Die Rassentrennung wird in Frage gestellt, der Fluss tritt über die Ufer und ein Kriegsverbrecher wird überführt. Doch Cory und seine Freunde beschäftigen zunächst andere Dinge, sie müssen sich der Attacken der Branlin Brüder erwehren, die Schikanen frustrierter Lehrer über sich ergehen lassen und versuchen, von ihren Eltern endlich die Erlaubnis für den lange ersehnten Zeltausflug zu erhalten.

Robert McCammons "Unschuld und Unheil" (org. "Boy's Life") ist ein ruhiges Buch, in dem nur ab und zu Spannung aufkommt, dann aber richtig und mit unvorhersehbaren Resultaten. Cory, der Erzähler, ist noch jung genug, um uns an der Magie der Kindheit teilhaben zu lassen, gleichzeitig aber alt genug, um die Sorgen der Erwachsenen zu verstehen und durch seine eigene Sicht gefiltert wiederzugeben. "Unschuld und Unheil" erinnert an Dan Simmons "Sommer der Nacht", Joe Lansdales "The Bottoms" (erscheint demnächst als "Die Wälder am Fluss") und auch an Harper Lees "Wer die Nachtigall stört".... Lesen Sie weiter... ›

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Walter
Format:Gebundene Ausgabe
Ssso, innerhalb von 3 Tagen das knapp 800-seitige Buch ausgelesen; wobei ich die letzten beiden Tage von morgens bis abends (etwas übertrieben, ok) drangesessen bin, kaum in der Lage es mal aus der Hand zu legen. Vorab sei gesagt, es ist eines der besten Bücher, das ich jemals gelesen hab. Gunther hat ja schon angemerkt, dass es besser als ES sei. Nun, das ist schwer zu sagen, beide haben ihre Qualitäten und sind schwer vergleichbar - da völlig unterschiedlich (obwohl beide Coming of Age-Romane mit Horroreinschlag sind). Mir persönlich gefällt UNSCHULD UND UNHEIL tatsächlich noch ein Tick besser als ES.

Schon lange hat mich keine Geschichte mehr so gefesselt, wie die um den 12 jährigen Cory Mackenson und was er im Jahre 1964 erlebte. Am Ende, wenn wir uns in der Gegenwart befinden und Cory erzählt, fühlt man sich an die letzte Folge der Serie "Wunderbare Jahre" erinnert (und nicht nur dann!). Bis dahin werden wir Freuden und Schicksalsschläge Cory's teilen, wir - die Leser - werden so nah am Geschehen sein, dass die Stadt Zephyr geradezu greifbar scheint.

Die 60er in den USA: Zeiten des Milchmanns, der Monster-Mania um Lon Chaney, Bela Lugosi, Peter Cushing und Christopher Lee, die Beginne des Vietnam Kriegs, das Aufkommen des Ku-Klux-Klans und dem ersten großen Hit der Beach Boys "I get around". Anhand solcher Elemente "zaubert" uns McCammon in diese Zeit, was das Lesen umso angenehmer macht.
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