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Unschuld: Nahezu klassische Stories. Band 1 Taschenbuch – 1998


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 458 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 1. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499131560
  • ISBN-13: 978-3499131561
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.228 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 25.10.1930 in Staunton, Illinois, als Aaron Roy Weintrub. Die verarmte russisch-jüdische Immigrantenfamilie mit einer langen Tradition von Rabbinern und Gelehrten verkaufte den Zweijährigen nach dem Tod der Mutter für 350 Dollar an die Adoptiveltern Doris Marie und Joseph («Joe») Brodkey. Brodkey wurde nach eigenen Aussagen von seinem Adoptivvater sexuell missbraucht. Die Nachstellungen endeten erst, als der Adoptivvater 1944 starb und die Familie verarmt zurückließ. 1946 begann Brodkey, in Harvard Literatur zu studieren. Seit den fünfziger Jahren schrieb er Kurzgeschichten, die hauptsächlich in den amerikanischen Zeitschriften «The New Yorker» und «Esquire» veröffentlicht wurden. Brodkey ließ sich als freier Schriftsteller nieder und unterrichtete sporadisch Literatur und Creative Writing an der Cornell University und am City College of the City University of New York. In den sechziger Jahren lebte er zwei Jahre lang in einer homosexuellen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit zwei Freunden zusammen; einer seiner Freunde starb später an Aids. 1978 heiratete Brodkey die Schriftstellerin Ellen Schwamm. Die Ehe, aus der eine Tochter stammt, währte bis zu seinem Tod. Sein erster Kurzgeschichtenband «First Love and Other Stories» (1954) wurde mehrfach preisgekrönt. 1991 veröffentlichte Brodkey mit großem Medienecho den Roman «Die flüchtige Seele», 1994 erschien sein zweiter und letzter Roman «Profane Freundschaft». Seine Tagebücher wurden posthum als «Die Geschichte meines Todes» (1996) veröffentlicht. 1992 unternahm Brodkey, bereits sehr geschwächt, mit seiner Frau eine Vortragsreise nach Berlin und Venedig. 1993 teilte er in einem Essay im «New Yorker» der Öffentlichkeit mit, dass er an Aids erkrankt sei. Harold Brodkey starb am 26. 1. 1996 in New York. Auszeichnungen: Prix de Rome American Academy Award (1959); Creative Arts Public Service Grant (1972); O. Henry Award (1975, 1976 und 1978).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Proust am 25. November 2013
Der amerikanische Schriftsteller Harold Brodkey, ein Früh- und Hochbegabter, der bereits mit 16 Jahren in Harvard Literatur studierte, veröffentlichte mit 58 Jahren, nachdem er drei Jahrzehnte geschwiegen hatte, den Erzählband "Unschuld. Nahezu klassische Stories", das viele als sein eigentliches Hauptwerk verstehen wollen. Viele Kritiker meinen sogar, mit diesem Erzählband, dem zweiten nach dem 1958 erschienenen Erzählband "Eine Liebe und andere Sorgen", habe Bordkey sein Zenit erreicht und sei nachher mit seinem umfangreichen Roman "Die flüchtige Seele" mehr oder weniger gescheitert. Dem kann ich nicht zustimmen. Ich glaube, dass sein erster Roman "Die flüchtige Seele" und sein zweiter und letzter Roman "Profane Freundschaft" literarisch noch bedeutender sind, nicht nur wegen des Umfangs, sondern auch wegen des Inhalts und der Sprachgewandtheit. In seinen Kurzgeschichten behandelt Brodkey seine Grundthemen wie Familie, Beziehung, Liebe, Sexualität, Einsamkeit und Sprachlosigkeit. Er nimmt aus radikalster Nähe die Lebensabschnitte seiner Protagonisten unter die Lupe, die Stückchen weise seziert werden. Ich muss zugeben, dass ich die Short Stories sehr gerne gelesen habe, in ihrer detaillierten Beschreibung der körperlichen und seelischen Befindlichkeiten erinnern sie mich ein wenig an den Schreibstil des ungarischen Schriftstellers Peter Nadas. Auch Brodkey hat sich wie Peter Nadas vorgenommen, die psychischen Begleitumstände von Sexualität und des körperlichen Reifungsprozesses zu zeigen und darzustellen.Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Essentielles am 1. März 2009
Verifizierter Kauf
5 Sterne für Brodkey.
5 Sterne für das Origninal.
Ja - und sogar 5 Sterne für die Übersetzung.

Wer es schafft, das Original zu lesen, sollte dies tun.

Wer die deutsche Übersetzung in Händen hält, erhält eine Welt der Worte, die ihren ganz eigenen Charme besitzt, aber doch nicht das Original - mit allen Konvoluten der Gefühle - erreicht, zu denen nur Brodkey Zugang findet.

Dennoch - exzellent übersetzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 13. März 2008
Der erste Band mit Storys in an Almost Classical Mode hat es zu seltsamem Ruhm gebracht, weil sich darin eine Story befindet, die sich ausgiebig dem weiblichen Orgasmus widmet. Spanner werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Vielmehr schafft es Brodkey fulminant, dem Unbeschreiblichen seine Sprache zu leihen, so dass wir uns der Illusion hingeben dürfen, alles auf der Welt sei in Worte zu kleiden, ohne es bloßzustellen. In Classical Mode? Was heißt das? Die deutsche Übersetzung Nahezu klassische Stories nähert sich der Formulierung an und schreckt so gleich ab, indem man Klassiker am liebsten in den Schrank verbannen würde. Brodkeys Stories hingegen sind dem Augenblick verbunden. Es ruht kein Staub auf ihnen. Was in Unschuld als Moment tiefsten Miteinanderseins empfunden wird, kommt dem Nachspüren von Einsamkeit gleich. Und so blitzen auch in den übrigen Storys erinnerte Momente auf, die trotz ihrer mitreißenden Handlung, der sezierenden Szenerie, den Blick vor allem nach innen richten. Ob das Jugenderlebnisse sind, dass Werben um den Adoptivsohn, Brodkeys Menschen wissen um ihre Begrenztheit, um das Loch in der Mitte, um das was F. Scott Fitzgerald den Knacks nannte, den Riss, der sich nicht füllen läßt. Wie Brodkey dem Sprache verleiht, ist faszinierend zu lesen.
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Da die Sammlung von den "nahezu klassischen Geschichten" damals hymnisch bejubelt wurde, habe ich mir die schön eingebundenen Bände 1+2 direkt nach Erscheinen des zweiten Teils "Engel" (1992) zugelegt.
Damals las ich nur die erste Story aus dem Band Unschuld - "Der verschwenderische Träumer"; hatte danach aber keine Lust mehr auf den Rest...

Erst jetzt - nach 20 Jahren Ablage im Regal - habe ich mir den Brodkey erneut vorgenommen. Ich hatte die Hoffnung nun "reif" dafür zu sein, nachdem ich - mit Genuss - vieles von den neueren amerikanischen Klassikern wie Philip Roth, Paul Auster, Jonathan Franzen und David Foster Wallace gelesen hatte.

Die erste Story hat mich wieder ziemlich angeödet, aber danach packten mich die folgenden Erzählungen. Für meinen Geschmack kreist Harold Brodkey in Gestalt seiner über die Phasen seines Lebens verstreuten Alter-Egos oft zu sehr um sich selbst. Die Aussenhandlung macht hier oft nur einen kleinen Bruchteil allen Textes aus. Der überwiegende Teil erkundet und reflektiert das eigene Seelenbefinden und die Mutmaßungen über die Gefühls- und Motivlage seiner Mitmenschen. Aus der eigenen Biographie gibt es offenbar reichlich zu analysieren - nicht alles muss dabei für jeden Leser von Interesse sein.

Sprachlich überzeugt Brodkey: er entwickelt für jede Episode (auf Alter und gesellschaftlicher Stellung des Protagonisten zugeschnitten) die passende Sprache - mal wortreich, manchmal derbe mit vielen F-Wörtern; selten auch knapp und präzise. Immer wieder nähert er sich dabei einem Gedanken stochernd-forschend an - die Dichte der "vielleicht"s ist teils rekordverdächtig.
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