Das misssverstandenste Buch über den Doors Frontman? Wenn ich die anderen Rezensionen lese und auch ansonsten Meinungen von Leuten höre die es angeblich gelesen haben, kommt mir dieser Gedanke.
Natürlich hat der Autor nie Morrison getroffen; natürlich ist die
Geschichte fiktiv. Der ganze Stil des Buches in den ersten Kapiteln bedient sich einer völlig überzogenen Comic Sprache die geschickt
gespickt ist mit Zitaten aus Morrisons Texten. Dieser Kunstgriff
unterstützt hier die Intention die abgefahrenste Party des Jahrhunderts zu zelibrieren durch die wir uns alle gerne, wie die Figur des Erzählers, von dem uberstilisierten Superhelden Jim Morrison führen lassen würden. Bis langsam aber sicher das Kartenhaus zusammenbricht und der Erzähler eine unversöhnliche
prosaische Sprache findet und uns vor Augen führt was der Führerkult um Rock Ikonen mit uns anrichtet. Die Figur Morrisons,
seine anziehende Poesie, die Partys werden benutzt um die Verwirrtheit und Verzweiflung der Hippie Generation zu charakterisieren und wie sie sich dem vermeindlichen messias in die Arme warf. Die Schattenseiten der Bewusstseins Befreiung virtous insziniert auf der alten Schlange zum Opfersee, der fiktiven.