Ich war erstaunt über die vielen Wechsel der Schauplätze. Zuerst dachte ich, es ginge rein um die Begegnung zwischen dem Kriegspfarrer und dem Fahnenflüchtigen, aber die verscheidenen Personen bzw. die verschiedenen Schicksale lassen die Worte leben.
Ich habe damals, als isch diesen Text las, auf die erste Seite geschrieben: "Ich mag dieses Buch, es ist so ehrlich und durch diese Ehrlichkeit macht es mich persönlich betroffen."
Der Kriegspfarrer ist weder Feigling noch Held, er ist sich selber und erzählt seine Geschichte. Er erzählt, was er in dieser Nacht erlebt hat, wie es ihn verändert hat und wie er damit umgegangen ist. Ganz schlicht und ganz "ehrlich". Es geht in diesem Buch nicht in erster Linie um Geschichtliche Ereignisse, sondern um ganz individuelle und persönliche Schicksale.