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Unordnung und spätes Leid: Bericht über den Versuch, eine misslungene Analyse zu bewältigen [Taschenbuch]

Margarete Akoluth , Timann Moser , Siegfried Bettighofer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

21. April 2004
Diesen Bericht über eine schmerzhaft gescheiterte Psychoanalyse von fast elfjähriger Dauer kennzeichnen erschütternde Klage, beißende Rache, grübelndes Verstehenwollen und eine brennende Hoffnung auf Versöhnung. Er ist überdies auch die Geschichte einer Liebe, die keine Lust, kein Fest, keine Himmelsmacht war. Sie erzählt statt dessen von einer Unentrinnbarkeit, einem Verhängnis, einem Untergang. Um das Gefangensein in dieser ungeheueren Liebe geht es. Nicht die Schuld, sondern die Verstrickung in das Leben des anderen ist das Thema dieses Buches. Die beschriebene, immer tiefer werdende Verklammerung führt in eine Choreographie von Missverständnissen, die von zarten Gefühlen und der brutalen Nüchternheit in den kalten Deutungen zugleich lebt. Der Analytiker hatte den Erfolg der Therapie gewollt, aber ehe er es sich versah, kam etwas anderes ins Spiel: Zerstörung. Er glich jenem Zauberlehrling, der die Geister, die er rief, nicht mehr bändigen konnte. Diese Beschreibung einer der „scheinbar gewaltlosen Beziehungsformen, die schwer zu durchschauen und gerade deshalb so wirkungsvoll sind“ (Joachim Küchenhoff), wirft schließlich das Problem einer Ethik der Trennung in verfahrenen Therapien auf. Wie notwendig die empathische und wissenschaftliche Bearbeitung dieses Themas ist, eröffnet dieses Buch.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 186 Seiten
  • Verlag: Königshausen u. Neumann; Auflage: 1., Aufl. (21. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826027434
  • ISBN-13: 978-3826027437
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 18 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.249.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durch die Hölle und weiter ... 4. Juni 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wenn sich eine Frau nach unzähligen vergeblichen Versuchen, für sich eine Klärung und Verstehen zu erreichen von dem, was mit ihr in einer analytischen Therapie geschah daranmacht, ein solches Buch zu schreiben, dann ist man auf einiges gefasst als Leser. Sicher keine leichte Kost, denkt man, doch unbewusst hofft man auf Lösung und Erlösung am Ende.
Gleich vorneweg: Diese Hoffnung wird - wie auch die der Autorin - enttäuscht. Denn keine/r der Beteiligten, weder der Therapeut noch die Ethikkommission, deren Vorsitzender ausgerechnet der Betroffene Therapeut ist, sind selbstkritisch genug, um am Ende doch noch zum Verstehen und damit zur Versöhnung beizutragen.
Dass die Autorin in diesem Buch den Versuch gemacht hat, offen und oft mit erschütternder Verzweiflung ihren Leidensweg nachzuzeichnen geschah sicher auch aus dem Wunsch, dieses Thema des narzisstischen Missbrauchs in einer Therapie aus der Tabuzone herauszuholen und den Leser und alle mit diesem Thema Befassten aufzurütteln.
Man fragt sich während des Lesens unwillkürlich, wie ein Mensch dieses Maß an Leid und Verletzung überleben kann und steigt so mit der Autorin in die Tiefen ihrer Seele hinab. Manchmal bis an die Grenze des Erträglichen, vor allem dort, wo sie die Reaktionen Ihres Therapeuten und seine durch Floskeln und therapeutische Phrasen überdeckte Hilflosigkeit schildert. Man möchte manchmal laut aufschreien, stellvertretend für die Autorin oder vielleicht gar aus eigener Erinnerung an ähnliche Erlebnisse...
Danke an die Autorin für die schonungslose Offenheit und Ehrlichkeit dieses Buches verbunden mit der Hoffnung, dass dies ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zur Enttabuisierung des Themas Missbrauch in der Therapie.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, hoffnungsvoll, wichtig 18. Mai 2004
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich selbst eine Betroffene bin. Niemals habe ich gedacht, dass es möglich ist, ein für mich lesbares Buch über dieses Thema zu schreiben. Aber das Buch ist gut lesbar, interessant und trotzdem vollkommen ehrlich.
Wenn ich an das Buch denke, stehen mir die Haare jetzt noch senkrecht. Das ist Hölle pur:
- Missbrauch und Benutzung durch den Therapeuten
- Aufhören mit der Therapie auf Grund eigener Entscheidung
- Totale Lähmung mit einer Gedankenspirale aus Nicht-mehr- leben-können und Nicht-mehr-leben-wollen
- Stolpern von einem Ethik-Gremium zum Nächsten
- Immer wieder Ablehnung, Ablehnung, Ablehnung,...
Und ich habe sehr wohl auf dem Titelblatt gelesen, dass das Buch nur der ‚Versuch' ist, ‚eine misslungene Analyse zu bewältigen'.
Aber es ist ein starker Versuch!
Es ist mehr, als ich für möglich gehalten habe.
Wenn ich es nicht schaffe, meinen Missbrauch in die Welt zu schreien; diese Frau schreit für mich mit!
Dieses Buch sollte jede Betroffene und jeder Betroffene lesen, weil es trotz der beschriebenen Hölle Mut macht sich zu wehren.
Dieses Buch sollte auch jeder Therapeutin und jedem Therapeuten zur Pflichtlektüre werden, weil es zeigt, wie blind und dadurch zerstörend ehrgeiziger Therapeutenegoismus sein kann. (Ihr seid für uns da, und nicht wir für euch!)
Ich habe noch nie in meinem Leben eine Rezension geschrieben. Die hier musste ich schreiben.
5 Sterne sind zu wenig - einen ganzen Himmel voller hell leuchtender Sterne!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von margaret
Format:Taschenbuch
Missbrauch in Therapien wird immer noch tabuisiert, obwohl inzwischen nachgewiesen wurde, welche katastrophalen Folgen und Auswirkungen er für die Patientinnen hat.

Andre Green : Das Problem ist, dass niemand weiß, was sich im Behandlungszimmer eines Psychoanalytikers abspielt.

Ich habe dieses Buch gelesen, obwohl ich als Betroffene am Anfang große Angst davor hatte. Das Buch ist absolut offen und ehrlich, kritisch und aufklärend. Die Autorin schont weder sich noch den Therapeuten. Das Buch ist ein Lehrbeispiel dafür, wie in einer Therapie durch Machtmissbrauch schwere Schäden angerichtet werden können, so dass die Patientin die Therapie in einem weitaus schlechteren Zustand als zu Beginn verlässt. Die Probleme, derentwegen sie die Therapie begann, haben sich vervielfacht, und an den Verletzungen der Therapie krankt sie viele Jahre. Die Autorin greift dieses Tabuthema der Schädigung durch Psychotherapie sehr einfühlsam und eindringlich auf, sie dokumentiert diesen Leidensweg, diese Hölle, so dass man es nur schwer aushalten kann. Ihre Suche nach Klärung und Versöhnung läuft ins Leere, sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Auch die Ethik-Kommission war absolut keine Hilfe. Es gibt keine Lösung. Missbrauchte Patientinnen werden von niemandem verstanden, werden alleine gelassen und schweigen zumeist aus Scham, Verletztheit und dem Gefühl, keine Hilfen bekommen zu können, sind unfähig, sich zu wehren. Für mich sagt das Buch sehr deutlich aus, dass jede Patientin vor Beginn einer Psychoanalyse oder Psychotherapie die Risiken sehr genau abwägen sollte. Der Missbrauch beginnt schleichend und wird erst bemerkt, wenn es zu spät ist.
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