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Unnatural History (Pax Britannia, Band 1) Broschiert – 31. Oktober 2013


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Produktinformation

  • Broschiert: 370 Seiten
  • Verlag: Luzifer; Auflage: 1 (31. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943408191
  • ISBN-13: 978-3943408195
  • Originaltitel: Unnatural History
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.278 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Traktat der Ursprünge in der Welt von Pax Britannia,oderWoher die Ideen stammenvon Jonathan GreenWas Sie hier in Ihren Händen halten, ist die Kulmination aus beinahe drei Jahren Arbeit und etwas, worauf ich sehr stolz bin. Falls Sie neu sind in der Welt von Pax Britannia, der Steampunk-Fassung der uns bekannten Welt, in welcher alle Geschichten dieser Reihe angesiedelt sind, so ist nun wohl der angemessenste Zeitpunkt, Sie auf den neuesten Stand zu bringen: In den abschließenden Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts sind die Normen des Britischen Empires noch immer so weit verbreitet wie eh und je. Königin Victoria ist drauf und dran ihr 160. Jubiläum zu zelebrieren, da sie mittels hochentwickelter Dampftechnologie am Leben erhalten wird. London hat eine wunderliche Ausweitung des Stadtrandes zu verzeichnen, wo Luftschiffe den Himmel durchstreifen, Roboter-Bobbys das Gesetz vertreten und Dinosaurier im Zoo bewundert werden können. Willkommen in Magna Britannia, der dampfbetriebenen Welt voller wunderlicher Kreationen und dubioser Bösewichte. Hier kämpfen schneidige Dandys und schnurrbärtige Gauner um die Vorherrschaft, während unterhalb der Stadt lebende Kuriositäten die überfluteten Tunnel des alten Londoner Untergrundes aufmischen. Man fragte mich regelmäßig, wie lange mir die Ideen für die Pax Britannia Reihe schon im Kopf umherschwirrten, bevor ich sie „Abaddon Books“ (Originalverlag, Anm. der Übersetzerin) anbot. Anfänglich gab ich an, dass ich in der Nähe unterwegs war, ein paar Minuten entfernt. Ich erinnere mich, dass ich über eine Anzeige von „Abaddon“ gestolpert war, die Mitwirkende für die vier Serien suchten, die sie damals in Bearbeitung hatten. Woran ich mich allerdings klammerte, war die Andeutung, dass der Verlagsleiter bereit wäre, auch neue Serien aufzunehmen. Es war diese Hoffnung, die mich anspornte, und so setzte ich mich hin und verfasste folgende E-Mail, die ich hier zum ersten Mal wieder hervorbringen möchte: Es ist das Ende des 20. Jahrhunderts und Queen Victoria regiert noch immer an oberster Stelle, am Leben erhalten von einer Charles Babbage-artigen Schöpfung. Das Britische Empire bedeckt noch immer große Teile der bekannten Welt, ebenso wie den Mond und die umliegenden Planeten. Unterdessen wachsen Aufwiegelungen und die Unzufriedenheit mit den separaten Entwicklungen der Marsbewohner und deren ständigem Streben nach Macht und Einfluss. Alles, was Sie bisher in den viktorianischen Gothic-Novellen gelesen haben, ist wahr: Menschen können vom Tod wiedergebracht werden, Dinosaurier leben in abgelegenen Bereichen der Welt (und im Londoner Zoo!), und Darwins Evolutionstheorie wurde korrekt nachgewiesen ¬ – von etlichen labilen aber erfahrenen Wissenschaftlern. Aristokratische Stammbaumhalter der Vampire setzen sich in Osteuropa durch und graben ihre Klauen in die königliche russische Familie (Russland ist ein Prinzenstaat von Magna Britannia), Dampf- und Uhrwerkbetriebene Robotersklaven arbeiten neben den unterdrückten Unterklassen, während logisch denkende Maschinen der Führungsschicht helfen, ihren Machtanspruch in dieser überbevölkerten Welt aufrechtzuerhalten. Eisenbahnen beherrschen die Welt und es gibt Städte mitten im Ozean. Weltweit haben sich die meisten Völker unter den britischen Maßstäben zusammengetan. Wissenschaftliche Arbeiten wurden in einer retrowissenschaftlichen Art und Weise wieder aufgenommen, abseits der unverrichteten Dinge unserer eigenen Welt. Nachdem die Weltraumreisen gemeistert werden konnten, bastelt man nun an den Zeitreisen. In diese Kulisse setzen wir nun den höflichen Dandy und Galgenvogel Ulysses Lucian Quicksilver, gelegentlicher Abenteurer und Agent im Dienste des Thrones, der für schattenhafte Herren arbeitet, welche verzweifelt ein Regime zu erhalten versuchen, das seit 150 Jahren andauert und nun von innen heraus einzustürzen droht – also keineswegs mehr das ist, was es zu sein scheint. Er bekämpft die Schurken in den zylindrischen Gewölben der Unterwelt mit raffinierter Eleganz, modischer Stilsicherheit und Schnauzbart. Unterstützung findet er dabei in seinem unerschütterlichen Hausdiener Nimrod, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt … und damit das Ende der Welt.Wie Freunde der Serie erkennen können, änderte sich nur wenig an den anfänglichen Voraussetzungen; dem Original wurde seit damals eher noch mehr hinzugefügt als fortgenommen. Um ehrlich zu sein, vernachlässigte ich die Idee etwas, wie ich selbst feststellte, als ich nach den Ursprüngen von Pax Britannia gefragt wurde. Für lange Zeit hatte ich sie in einer dunklen Ecke meiner Gedanken aufbewahrt – aber nicht völlig vergessen, denn als ich erneut mit der ersten Geschichte von Pax Britannia begann, brachen all diese Ideen wieder hervor und wollten gar nicht mehr aufhören. Später stolperte ich über einige Notizen, die ich nicht mehr gesehen hatte, seit ich sie zehn Jahre zuvor aufgeschrieben hatte. Dazwischen befand sich eine Seite mit schwer lesbarem Gekritzel über einen Charakter namens „Mandeville Sachs, Gentleman Abenteurer“. Die Dinosaurier in den Kampfgehegen des Zoos im Regent´s Park wurden dort ebenso erwähnt, wie Queen Victoria in einem lebensspendenden Thron. Da wurde auf Basen auf dem Mond und dem Mars hingewiesen, zudem war da ein Absatz über einen Wissenschaftler, der die DNA-Stränge herausarbeitet, oder – wie er es nennt – ›den Krempel des Lebens‹. Fünf Jahre später stahlen sich diese Ideen in mein Bewusstsein zurück, während ich meine Mail an „Abaddon“ schrieb. Mandeville Sachs entkam meinem Unterbewusstsein bei einer günstigen Gelegenheit und nannte sich nun Ulysses Quicksilver. Woher genau der Name kam, weiß ich nicht. Ich erinnere mich, dass ich dachte, für den Moment würde er wohl taugen, und dass ich ihn später immer noch ändern könnte – nur, dass ich es dann doch nie tat. Bis zu dem Zeitpunkt, da ich die ersten Abschnitte zur widernatürlichen Zeitgeschichte der Pax Britannia Reihe schrieb, war Ulysses noch nicht wirklich präsent. Er kristallisierte sich schließlich während des Prologes heraus, der auch als Vorwort für die gesamte Serie gilt. Wer also ist er? Ulysses Quicksilver ist ein Patriot, ein Frauenheld, ein feiner Pinkel, ein Aufschneider, ein fachkundiger Fechter, ein verdammt präziser Schütze, ein Genießer, stets modebewusst, ein Gefahrensucher, ein Mann des Volkes, ein Liebhaber, ein Kämpfer, gewöhnlich der Herausforderer der Autoritäten, ein Mann der Tat, ein scharfer Verstand, ein wandelnder Widerspruch, ein Lebemann – aber noch wichtiger: Er ist ein Held. Aber wer ist er wirklich?Zwangsläufig ist er vor allem ein Geschöpf meiner Vorstellungskraft. In der Tat ist er zu einem gewissen Anteil ›Ich‹. Wie dem auch sei, ein wenig James Bond steckt wohl auch in ihm, eine Prise Sherlock Holmes und ein Hauch Oscar Wilde. Am Ende des Tages dann, nachdem eine halbe Million Wörter über ihn und seine Abenteuer zu Papier gebracht wurden, gehört er wieder nur sich selbst; vor allem als Pax Britannia zu etwas mehr wurde, als nur die Summe seiner Einzelteile. Pax Britannia trägt seine Einflüsse offensichtlich zur Schau. Ja, es ist Steampunk – womit gemeint ist, dass deutlich viktorianische Einflüsse erkennbar sind, als die Technologien des späten neunzehnten Jahrhunderts die Basis für gesamtwirtschaftliche Entwicklungen begründeten, sodass wir Computern aus Uhrwerken, Robotern und dampfbetriebenen Kraftfahrzeugen begegnen, die eine Ehe mit der kompromisslosen Einstellung der viktorianischen Ansichten eingingen. Die Gedanken, dass es in dieser Welt rein gar nichts überdreht Wissenschaftliches geben sollte, dass Männer, die sich nach Kräften bemühen, an keine realen Grenzen stoßen könnten, brachte ich nicht fertig. Zu-dem musste einfach alles in Teak und Messing gefertigt sein. (Man kann gar nicht genug von Teak und Messing in meinem Buch bekommen.) Innerhalb Pax Britannias weitläufigen Grenzen stößt man auf die Schrecken des Krieges, Agatha Christie, James Bond, Die Liga der außergewöhnlichen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dalarna am 8. Oktober 2013
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich glaube ich fang am besten mit den Dingen an, die mir nicht sooo gut gefallen haben, dann hab ich es direkt hinter mir und es sind ohnehin nur 2 Sachen. Ich hätte es beinahe schöner gefunden, wenn man die fremde Welt des britischen Empires ganz alleine entdeckt, daher hätte für mich das Vorwort des Autors nicht zwingend sein müssen.
Und hin und wieder waren mir doch ein paar viele Steampunkklischees drin.

Für beides möchte ich aber keinen Stern abziehen, denn das ist Geschmackssache schmälert nicht den sehr guten Gesamteindruck des Buches.

Herrlich fand ich die Idee, das ganze Setting, trotz Steampunk in die heutige Zeit zu verlegen und das Millenium einzuläuten!

Unnatural History ist wie eine bunte Tüte, was Genres angeht, es finden sich einige Horrorelemente, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, aber auch den klassischen Abenteuerroman, mit einem Augenzwinkern zu genießen. Außerdem sind die Anspielungen herrlich :) Ulyssey und Nimrod haben mir als Charaktere auch sehr gefallen.

Ich bin sehr gespannt, was es wohl mit Teil 2 geben wird, ich hoffe doch, dass der künftig auch auf Deutsch erscheinen wird
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tina S. Lesespur am 15. Oktober 2013
Format: Kindle Edition
Unnatural History spielt in einer Steampunk Welt voller Teakholz, Messing und Kathodenstrahlröhren. Schauplatz ist London, die Hauptstadt des britischen Empires, das unter der Herrschaft, der sich mittlerweile dem 160. Thronjubiläum nähernden Königin Victoria, zwei Drittel der Erde, den Mond und die angrenzenden Planeten beherrscht.
Dort lebt zusammen mit seinem mit allen Wassern gewaschenen und unerschütterlichen Butler- Faktotum Nimrod, Ulysses Lucian Quicksilver, Lebemann und Abenteurer. Quicksilver soll im Auftrag der Regierung herausfinden warum ins Natural History Museum eingebrochen wurde und wohin der dort arbeitende Professor Galapagos verschwunden ist.
Quicksilver, der eine Mischung von Sherlock Holmes, Indiana Jones und Allan Quatermain ist, gerät umgehend in die haarsträubendsten Abenteuer als da z. B. wären: Verfolgungsjagden mit ausgebrochenen Dinosauriern oder ein Kampf am Abgrund mit dem oben erwähnten Professor.
Moment, Kampf am Abgrund mit einem Professor? Da war doch was? Richtig.
Eine der Stärken des Buches, neben seinem Reichtum an Action und Abenteuer, sind die allenthalben zu findende witzigen Anspielungen. Weshalb ein Professor der Evolutionsbiologie eben Galapagos heißt und der Leibarzt der Königin Dr. Moreau.
Zum Stil ist zu sagen, der Autor liebt seine Adjektive und Nebensätze. Das passt zum auch prima zum setting, nur verlaufen sich die Sätze manchmal ein wenig. Oder was will uns dieser Satz sagen: „In seinem Tweed Jackett, der senffarbenen Weste und den Jagdhosen sah er exakt wie ein englischer Landadeliger aus, der gerade eine nachmittägliche Quengelei genoss“. Quengelei?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Betty N. am 14. Oktober 2013
Format: Kindle Edition
Der als vermisst - vermutlich tot - geltende Abenteurer-Dandy und Agent der Krone, Ulysses Lucian Quicksilver, taucht plötzlich wieder auf. Zum Leidwesen seines jüngeren Bruders, zur Freude seines Butlers Nimrod und quasi gerade rechtzeitig, um am nächsten Tag im Auftrag der Krone einen Fall zu übernehmen.
Im Natural History Museum wurde in das Büro eines Evolutionsbiologen eingebrochen, etwas gestohlen, ein Nachtwächter getötet und der Professor verschwand. Im Laufe der Ermittlungen muss Ulysses sich mit Dinosauriern rumärgern, sein totgeglaubter Nemesis taucht wieder auf, sein 'Vorgesetzter' zieht ihn eigentlich von dem Fall ab und es werden Mordanschläge auf ihn verübt.

Dieses Buch lässt sich nicht so einfach einem Genre zuordnen. Hier trifft Steampunk auf Abenteuer, Horror, Krimi und Humor. Das war für mich der Grund, warum ich es unbedingt lesen wollte.

Jedoch, ich weiß auch nicht so recht. Vermutlich war es einfach der falsche Zeitpunkt für mich. Es konnte mich nicht zu 100 % fesseln.
Von Ulysses war ich schnell genervt. Sein ewig alarmierender sechster Sinn, sein mitunter sehr überzogenes Gehabe. Und trotz aller Beschreibungen blieb Ulysses für mich blass und nicht wirklich greifbar. Nimrod erschien mir am deutlichsten, wenn er hinter dem Steuer saß. Und Simeon war mir einfach am symphatischsten. Auch die anderen Charaktere erschienen mir deutlicher als die eigentliche Hauptfigur.

Die Story an sich gefiel mir allerdings. Und so bekommt "Unnatural History - Pax Britannia 1" trotz meiner Kritik und einigen kleinen Fehlern von mir 4 von 5 Sternen. Die schräge Genremischung und die Ideen des Autors sind auf jeden Fall 'einen Blick' wert. Und ich werde trotz allem sicher auch den zweiten Band lesen. Allein schon wegen des Cliffhangers am Ende des ersten Bands.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja K. am 8. Oktober 2013
Format: Kindle Edition
Ulysses Quicksilver taucht, nach dem er lange verschollen war, wieder in London auf. Als Agent der Krone hat er kaum Zeit sich wieder einzuleben, da ereilt ihn schon ein Auftrag. Er soll den Einbruch im Natural History Museum untersuchen. Im Laufe der Ermittlungen trifft er auf schöne Frauen, alte Feinde, ziemlich lebendige Dinosaurier und andere Figuren/Kreaturen. Bis letztlich alle Handlungsfäden in einem bombastischen Finale zusammengeführt werden, erlebt Quicksilver einige, teils lebensgefährliche Situationen. Treu zur Seite steht ihm dabei sein Hausdiener Nimrod.

Unnatural History lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken. Es ist eine Mischung aus Steampunk, Krimi, Abenteuer und Horror, gekrönt mit einer guten Prise Humor.
Im Großen und Ganzen hat mich das Buch gut unterhalten. Mal spannend, mal witzig und insgesamt recht schräg.
Mein Punktabzug begründet sich zum Einen in der Charakterzeichnung der Hauptfigur. Quicksilver ging mir irgendwann auf die Nerven. Ständig von seinem sechsten Sinn gewarnt reagiert er in Sekundenschnelle und kommt damit aus jeder Situation raus. Während ich zum Beispiel von Nimrod und Simeon ein ganz gutes Bild hatte, blieb Quicksilver relativ blass.
Zum Anderen hatte ich gelegentlich den Eindruck der Autor wälzt genüsslich eine Szene aus, bis ihm aufgeht, dass er ja noch dies und das unterbringen will, worauf hin er die aktuelle Szene abrupt beendet um weiter zu kommen.
Letztlich sind es die wirklich abgedrehten Ideen des Autors, die mich auf den zweiten Teil warten lassen.
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