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Obwohl Ed Witten vom Institute for Advanced Study in vielerlei Hinsicht der menschliche Held von Das elegante Universum ist, ist dies keine Geschichte über die menschliche Seite der Physik. Greene konzentriert sich auf die Wissenschaft und vermittelt Nicht-Fachleuten zumindest den Eindruck, zu verstehen -- oder eine Ahnung von alldem, was man nicht weiß. Und dies ist bekanntlich ja der erste Schritt zum Wissen... --Mary Ellen Curtis
Spe. Als die Stringtheorie Anfang der siebziger Jahre aus der Taufe gehoben wurde, stiess sie bei den wenigsten Physikern auf Resonanz. Zu abwegig schien die Vorstellung, dass es sich bei Quarks, Elektronen und anderen Elementarteilchen lediglich um Schwingungsmuster von winzigen Saiten handelt, die in einem zehndimensionalen Raum vibrieren. 30 Jahre später hat sich die Haltung gegenüber der Stringtheorie gewandelt. Sie gilt heute als der aussichtsreichste Kandidat für eine «Theory of everything» für eine Theorie also, die eine einheitliche Beschreibung unseres Universums von den kleinsten bis zu den grössten Dingen liefern soll. Weshalb sich die Einstellung gegenüber der Stringtheorie gewandelt hat, obwohl man bis heute noch nicht eine exakte Vorhersage aus ihr ableiten konnte, versucht der amerikanische Physiker Brian Greene in seinem Buch «Das elegante Universum» plausibel zu machen.
Greene ist selbst einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Stringtheorie. Und er hat ein erstaunliches Talent, griffige Bilder für komplizierte Sachverhalte zu finden. Das erlaubt es ihm, die Schönheit und die Eleganz der Stringtheorie so herauszuarbeiten, dass sie sich auch dem Laien erschliesst. Zur Beurteilung einer Theorie scheinen ästhetische Kategorien unangemessen zu sein. Was in den Naturwissenschaften zählt, sind experimentell überprüfbare Behauptungen. Wo es jedoch (vorläufig noch) an Fakten mangelt, gewinnen ästhetische Argumente an Gewicht. Zwar würden Mathematiker und Physiker niemals behaupten, dass richtig sein muss, was schön ist. Die Vorstellung, dass nur das Schöne richtig sein kann, ist jedoch tief in ihrem Denken verwurzelt. Das und die Tatsache, dass weit und breit kein anderer Kandidat für eine «Theory of everything» in Sicht ist, ist einer der Hauptgründe für die gewandelte Einstellung gegenüber der Stringtheorie.
Greene verschweigt nicht, dass die Stringtheorie auch nach zwei «Revolutionen» weit davon entfernt ist, eine einheitliche Beschreibung des Mikro- und des Makrokosmos zu liefern. Was man heute in Händen hält, sind seiner Meinung nach die schattenhaften Umrisse einer noch umfassenderen Theorie. Die Durchbrüche der letzten Jahre lassen ihn aber hoffen, dass man mit dieser Theorie auf dem richtigen und möglicherweise endgültigen Weg zur Weltformel ist.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
66 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gute explizite Einführung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das elegante Universum (Taschenbuch)
Ich habe "Das elegante Universum" gelesen, bin selbst Stringtheoretikerin, und habe mich unwahrscheinlich über die anschauliche Tiefe von Greenes Beschreibungen gefreut.Für interessierte Leser - unbedingt auch Laien - möchte ich hier kurz erwähnen, dass Greene in diesem Buch die Grundlagen der Quantenmechanik noch einmal aufrollt, sowie die der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Dabei erläutert er die Gedanken anschaulich, benutzt intelligente Graphiken und fasst die Grundgedanken in überschaubare Kapitel und auch ausserphysikalische anschauliche Beispiele zusammen. Neben exakten und dennoch stets formelfreien Erklärungen, erzählt Greene auch aus seinem Alltag, aus der Geschichte der Superstringrevolutionen und wie er sie erlebte. Insgesamt stellt das Buch meiner Meinung nach einen großen Überblick über die moderne Physik dar. Es finden sich darin viele exzellente anschauliche Beispiele und unvergessliche Graphiken - womit ich meine, dass sie so eindringlich gewählt sind, dass man Zusammenhang und Inhalt nicht vergessen wird. Das Buch ist sicherlich anstrengend zu lesen, weil die Konzepte natürlich schwierig zu verstehen sind, auch, wenn sie gut erklärt werden. Man wird also durchaus länger brauchen, um das Buch ganz zu lesen. Wenn man sich diese Zeit aber nehmen möchte, dann finde ich insgesamt dieses eines der besten populärwissenschaftlichen Bücher unserer Zeit - meiner Meinung nach übertrifft es sogar Stephen Hawkings Werk "Eine kurze Geschichte der Zeit", weil es breiter ist, witziger und persönlicher geschrieben und auch, weil es noch näher an die aktuellen Forschung angrenzt - ganz exzellent und für interessierte Leser - vollkommene Laien unbedingt eingeschlossen - absolut zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn Strings tanzen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das elegante Universum. Superstrings, verborgene Dimensionen und die Suche nach der Weltformel (Taschenbuch)
Das Universum im Innersten verstehen zu wollen. Mit einer Theorie das Universum verstehen zu können. Die Frage nach dem Wie und Warum. Die Superstringthorie könnte vielleicht eine Antwort liefern.Der Autor Brian Greene, selbst wissenschaftlich auf dem Gebiet der Supersting-Forschung tätigt, lässt den interessierten Laien Blicke hinter die lange Entwicklungsarbeit und dem aktuellen Stand (ca. 1995) der Superstringtheorie werfen. Seine Reise beginnt er dabei mit den Relativitätstheorien Albert Einsteins, deren Weiterentwicklungen, spannt den Bogen dann über die Quantenmechanik bis zur Superstringtheorie und der M-Theorie. Zum Schluss erfährt man, welche Auswirkungen die Theorie auf unser Verständnis über das Universum, dessen Entstehung und kosmische Phänomene (zB: Schwarze Löcher) haben könnte. Wer aber jetzt an mathematische Konstrukte und schwer verstehbare wissenschaftliche Abhandlung denkt, der kann beruhigt sein. Beim diesem ca. 500 Seiten Schmöker handelt es sich um ein populärwissenschaftliches Buch. Aber um was für eines! Der Autor versteht es den interessierten Laien von Anfang an durch die leicht verständliche Darstellung zu faszinieren. Er versucht immer wieder Analogien und Beispiele zu bringen. Vor allem die Relativitätstheorien habe ich so schön und leicht verständlich aber gleichzeitig so umfassend noch nie erklärt bekommen, auch nicht in Stephan Hawkings Büchern. Genial ist auch, wie Dimensionsräume und höhere Dimensionen anhand der Ameise auf dem Gartenschlauch erklärt werden. Eine kleine Schwäche hat dieses Buch trotzdem. Ungefähr das letzte Viertel des Buches ist etwas mühsam zu lesen, aber mit etwas Konzentration ist auch dies zu schaffen. Dieses Buch kann jedem empfehlen werden, der sich für die Superstringtheorie interessiert und umfassend darüber informiert sein will. Erst durch dieses Buch verstand ich z.B. einige Kapitel von Stephen Hawkings neuem Buch "Das Universum in der Nußschale" besser und konnte mir ein umfassenderes Bild machen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine gelunge Einführung in das komplizierte Thema der Stringtheorie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das elegante Universum: Superstrings, verborgene Dimensionen und die Suche nach der Weltformel (Taschenbuch)
Man kennt das Dilemma mit populärwissenschaftlichen Büchern: Zumeist findet sich außer einfacher Sprache und wenigen Beispielen, die vielleicht ansatzweise zum Denken auffordern, wenig. So hat auch Brian Green vollständig auf Formeln verzichtet und gibt zunächst eine sehr leicht verständliche Einführung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie, um diese dann in der Stringtheorie zusammenzuführen. Das alles gelingt in hervorragender Leichtigkeit und unbekümmerter Sprache: Das Buch reisst auch jene mit, die schon bei einfacher Schulphysik überfordert waren. Vielleicht muss man deshalb gerade diese Leistung Brian Greens so hervorheben, dass es ihm gelungen ist, ein vortreffliches Werk für den interessierten Laien zu schreiben. Ich selbst habe das Buch genossen und selten aus der Hand legen können.Andererseits zeigt beispielsweise Roger Penrose, dass man auch durchaus schwere Mathematik an den Leser bringen kann. Ich selbst habe mehrere wissenschaftliche Einführungen und Erläuterungen zur Relativitätstheorie und Quantenmechanik durchgearbeit und mich dann an den Lehrbüchern zur Stringtheorie versucht. Tatsächlich ist die Mathematik dieser faszinierenden Theorie so kompliziert, dass man sie nur in mühseligster Arbeit ansatzweise nachvollziehen kann. Eben deshalb bietet sich hier Brian Green an: Man weiß zwar nichts über die tatsächliche vorderste Wissensfront der Stringtheorie, kann aber doch im Groben und sehr inspiriert mitreden. Vor allem aber merkt man, dass Brian Green selbst ein Begeisterter ist - und diese Begeisterung überträgt sich durch das gesamte Buch auf den Leser. Ich würde mir nichtsdestotrotz ein Werk wünschen, dass höherere Schulmathematik nicht scheut, um differenzierter an die Stringtheorie heranzuführen - wenn das überhaupt möglich ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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