In diesem Album liefert D.Bohlen das ab was die meisten von ihm erwarten. Es ist diesmal besonders dancelastig, mit überaus hohem melodischem Umfang, untermalt von rhythmischen und klangvollen Background-Sounds. Allerdings reicht das Album in Sachen Vielseitigkeit nicht an die bisherigen Alben heran, mit etwas mehr Zeit für Ideen wäre sicher mehr möglich gewesen. Auch mit den hohen Chören hätte man etwas dezenter umgehen können und sie nicht in 10 von 12 Titeln als Gestaltungsmittel verbraten müssen.
Ausnahme ist die Jazzballade Blackbird in der D.Bohlen erneut beweist, dass er mehr kann als das "typische Modern Talking".
Für jeden der auf spritzigen "gute-Laune-Pop" steht, ist das Album zu empfehlen. Und wer eben nichts mit harmoniereichen Melodien, verbunden mit Discoklängen anfangen kann, sollte einfach was anderes hören und sich nicht darüber aufregen, dass D.Bohlen nun schon fast 20 Jahre mit seiner Musik erfolgreich ist. Denn nur durch das "ständige Wiederkopieren einer Grundidee" ist noch niemand reich geworden, warum soll das bei D.Bohlen anders sein. Es muß also mehr dahinter stecken.