Der Comic ist in eindringlichen Farben gehalten. Je nach Location dominiert ein anderer Ton. Wurde für die Erde der Zukunft ein Braunton gewählt, so ändert sich dieses, als die Handlung in das All verlagert wird. Innerhalb der Mauer zum Beispiel herrschen Blauschattierungen vor.
Die Bilder sind gut gezeichnet, vom Stil her aber sicherlich nichts für jüngere Leser. Die Serie richtet sich eindeutig an ältere und erwachsene Comic-Fans, die zudem der Science-Fiction zugetan sind.
Die Story ist gut durchdacht und kommt ohne Schnörkel daher. Sie entwickelt sich natürlich und auch die Protagonisten agieren natürlich. Es macht Spaß, den einzelnen Szenen zu folgen. Kommt man jedoch neu in die Serie hinein, sollte man sich zumindest die Inhaltsangaben der vorangegangenen Bände ansehen, um dem Plot folgen zu können. Generell empfiehlt es sich bei 'Universal War One' bei Band Eins einzusteigen, um die Charaktere kennenzulernen. Auch verlangt der Plot auf Grund der Verschiebung von Zeit und Raum ein wenig Konzentration.
Fazit: Ein Comic in einer interessanten Science-Fiction-Welt, der zu unterhalten weiß und Spaß macht. Da der vorliegende Band jedoch bereits der dritte der Serie ist, sollten Neueinsteiger lieber zu Band Eins greifen, um den Geschehnissen folgen zu können. Zumal auch dann die Beweggründe der Protagonisten deutlich werden.