Armin Van Buuren liefert in der 3ten Ausgabe von Universal Religion einen sehr guten Mix ab. Dieser Mix kann ausnahmslos mit jedem Release aus 2007 konkurrieren.
Armin beginnt mit "Another Day on The Terrace" von Sunlounger. Hinter diesem Pseudonym steckt kein geringerer als DJ Shah, der schon einige tolle Tracks auf diversen Mix CD's von Armin beigesteuert hat. Nach diesem stimmungsvollen ibizatypischen Intro knattert "Till The Sky Falls Down" freudig drauf los und ist an Coolness kaum zu überbieten. Das Mitwippen mit den Beinen geschieht automatisch! Als 3tes Schmankerl gibts von Jose Amnesia mit Jennifer Rene (sensationelle Stimme) voll eine auf die Zwölf! Bereits mit "Louder" und "Wouldn't Change A Thing" haben die beiden wunderschöne Tracks gebastelt. "Invincible" kann da problemlos mithalten und begeistert grenzenlos. Der Bauch macht bereits hier einen kleinen Hüpfer vor lauter Glück.
Anschließend knattert und rattert "Roadkill" von Dubfire in einem tollen Remix freudig drauf los bevor das erste Bombenhighlight (eigentlich ist jeder Track auf dieser CD ein Highlight, dieser aber besonders!) losrollt. David Wests "Welsh Morphology" ist ungemein stimmungsvoll und verbindet ambiente Klänge mit stark treibenden Elementen. Eine nicht zu übertreffende Mischung. Verträumter geht's weiter mit "Daydream", welches etwas vor sich hinplätschert und Gelegenheit bietet einmal durchzuatmen, genauso wie der folgende Track "Barent Blue". Für den Spannungsbogen bis hierhin macht sich diese Trackauswahl absolut bezahlt!
Euphorisch und upliftet geht's weiter mit "How Long" von Aly & Fila. Typisch für Aly & Fila ist "How Long" sehr melodisch, geht richtig nach vorne und lässt mich auf Wolke Sieben schweben. Wie aus einem Guss erfolgt der Übergang zu "Summer Blush". An dieser Stelle dürfte es (spätestens) niemand mehr schaffen ruhig sitzen zu bleiben. Das Tanzadrenalin nimmt Überhand und ich fühle mich wie nach einer Überdosis Koffein. Viel Fläche bietet "Lifecycle", welches auch gnadenlos die Tanzseele reizt. Härtere Beats werden im John O'Callaghan Remix von "Beauty Hides In The Deep" eingespielt. Auch wird mit einem knackigen Arrangement nach vorne gehämmert. "Big Sky" im Agnelli & Nelson Remix ist ein schöner Vocaltrack und bringt stimmungstechnich noch mal ein wenig Ruhe in das Geschehen, bevor mit "Resound"(leider) das Finale eingeleitet wird. Wie meist typisch für ihn beschließt Armin den Mix auf dieser CD mit einem eigenen Track. Treibend vermittelt "If You Should Go" dennoch ein gewisses Cooldown, was nach den 13 Vorgängern auch bitter bitter nötig ist.
Obschon diese Compilation ein Live-Mix ist, klingt der Sound nicht gläsernd. Die Klangqualität ist super und die Einspielungen des Publikums sind ein absoluter Bonus und wirken keineswegs störend.