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Vivendi trägt mit seinen plattformunabhänigen Spielen seit längerem dazu bei, dass auch die Kleinen kluge, amüsante und vor allem weitgehend gewaltfreie Games erhalten. Nun haben sie die Publisher mit Crash Twinsanity und Spyro gleichzeitig in die Herzen meiner Kinder geschrieben.
Während das neue Crash noch wesentlich stärker auf Gewalt verzichtet, bietet Spyro mehr abwechslung auf der reinen Jump'n Run Ebene.
Der Spieler steuert zunächst einen kleinen Drachen durch eine Zauberwelt. Mit der Zeit lernt er verschiedene Sprungvarianten, die er auch dringend beherrschen sollte, um die durchaus anspruchsvollen Sprungaufgaben zu erledigen. Zudem kann er Feuer speien und seine Hörner einsetzen und so diverse (einfache) Gegner ausschalten.
Einfache Adventure-Anklänge ergeben sich, da Spyro mit den gesammelten Juwelen in einem Laden Zubehör kaufen kann, dass ihm bei der Bewältigung seiner Aufgaben hilft.
Besoners angenehm: Meine Kinder schätzen sehr, dass es keinen Lebensdruck gibt: Wird eine Aufgabe nicht gemeistert, fängt man einfach vom vorherigen Speicherpunkt an - da man alle Goodies verliert, bleibt noch ausreichend Anreiz es trotzdem ohne Lebensverlust zu schaffen.
Besonders gelungen: Spyro trifft auf seinem Weg auf vier Mitstreiter, die ihm bei der Suche nach den 40 dunklen Kristallen helfen. Blink, der kleine Maulwurf, ist mit einem Laser ausgestattet, kann verborgene Tunnels aufspüren und graben. Gepard Hunter schießt mit seinem Bogen - bei ihm lernt Spyro auch zahlreiche neue Tricks. Nur noch genial ist Seargent Byrd. Der fette Pinguin wurde von einem Kolibri-Pärchen aufgezogen - so erhebt er sein Übergewicht mit Düsenflügeln in die Lüfte und kämpft an Spyros Seite.
Da das Spiel sehr nett gemacht ist, hätte es eigentlich fünf Sterne verdient. Abzüge muss man aber dennoch machen:
Die Musik ist unerträglich, die Effekte grauenhaft. Auch nach mehrfachem Herumprobieren am Sound-Balancing ist es mir nicht gelungen, den Ton so einzustellen, dass man das Gesprochene Wort versteht und die Musik dann nicht schreiend laut ist.
Zudem sind viele Texte nur geschrieben, was einen echten Stopper für meinen fünfjährigen Sohn darstellt. Hier hat der Übersetzer einfach gespart.
"Süüüüüß" finden Frau und Kind die Figuren. Angenehm überrascht ist der Spielpapa von den vielen Motivationen, die das piel bietet. Ich spiele es sehr gern mit meinen Jungs.
Auch wenn ich das neue Crash viel witziger und in seinen Aufgaben viel komplexer gelungen finde, ist Spyro viel besser für Kinder geeignet, da es in seiner linearen Spielstrukuktur intuitiv erfassbar ist.
Wer gerne mit seinen Kindern spielt (spielen muss...) tut sich mit Spyro einen großen Gefallen. Wer lieber ohne Kinder spielt, sollte zuerst Crash Twinsanity versuchen.
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