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Überragend, 16. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Unity (Audio CD)
Ich habe die Lieder dieses Albums zum ersten mal bei einem Live-Auftritt gehört. Und dort war ich schon von den "mitgröhl" Refrains von Insanity, Set this world on fire und Down begeistert. Und das Album ist durchweg gut. In fast jedem Song beweist Gittarist Victor Smolski mit Soli, dass er ein Meister seines Fachs ist und Mike Terrana am Schlagzeug steht ihm in nichts nach. Doch auch der Gesang von "Peavy" kommt gut rüber.
Alles in allem 11 sehr gute Songs unter denen man kaum besonders gute hervoheben kann wenn ichs doch müsste würde ich sagen: "Down, Set this world on fire und Insanity.
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Vom feinsten, 21. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Unity (Audio CD)
"All I Want" ist gleich ein absoluter Kracher zu Beginn, der alles in den Schatten stellt, was Rage bisher präsentierten. Terrana beweist in "Insanity", dass er mit den Besten der Welt locker mithalten kann. Wie das ganze Album präsentiert sich der dritte Song "Down" sehr abwechslungsreich und weiß mit einigen beeindruckenden Breaks aufzuwarten. "Set This World On Fire" kann ebenfalls voll überzeugen. "Dies Irae" arbeitet mit Chören, die aber nicht aufdringlich und übermäßig eingesetzt werden. In "World of Pain" zeigt Showman Terrana, das kaum jemand Tempowechsel so gut beherrscht wie er.
"Shadows" variiert das Thema von "Living My Dream" und liefert nach dem Beginn des vierten Tracks die zweite "ruhige Minute". "Living My Dream" selbst ersetzt vielleicht ein bisschen die fehlende Ballade, beweist zumindest wie melodiös Metal immer noch sein kann, wenn's trashiger wird. "Seven Deadly Sins" reißt einen dann wiederum ein bisschen aus der Melodieverliebtheit des 8. Tracks, ehe Peavy Wagner (der natürlich durch die Vorstellung von Smolski/Terrana etwas in den Hintergrund tritt) seinen guten Auftritt mit einem weiteren hausgemachten Kracher ("You Want It, You'll Get It") beendet. Denn der abschließende Titelsong ist instrumental und ist neben "All I Want", "Set This World on Fire" und "Living My Dream" das Highlight des Albums, auch wenn es bei diesen 11 Songs unglaublich schwer fällt, etwas hervorzuheben. In der Reihe könnten genauso auch "You Want It, You'll Get It" und "Down" stehen. 440 musikalisch vollendete Sekunden, nach denen man erstmal seine Kinnlade wieder manuell in Originalposition zurückbringen muss und sich fragen muss, was das für ein Album war, was man gerade gehört hat.
Was Mikey Terrana und Victor Smolski, der sich seit "Welcome To The Other Side" noch einmal erheblich steigern konnte, da gemeinsam abliefern ist genial und bleibt in diesem Jahrtausend nahezu unerreicht. Vergleiche zum Duo John Petrucci und Mike Portnoy, die beim Hören zwangsläufig aufkommen, brauchen die beiden nicht zu scheuen. "Unity" gehört zum besten was im Bereich Power/Speed/Trash-Metal (ich halte nicht viel von dieser Vielzahl von Metal-Unterteilungen) bisher produziert wurde.
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Stück für Stück weiter hinauf zum Metal - Olymp!, 7. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rage hat es endlich geschafft. Sie sind zu einer echten Band verschmolzen. Was sich auf der "Welcome.." schon langsam abzeichnete, wird bei "Unity" vollendet. Die treibenden Drums von Terrana, die furiosen Gitarrenriffs von Smolski und natürlich der Gottgesang von Peavy. Was will das Metalherz noch mehr? Wer bei "All I Want", "Down", Seven Deadly Sins" usw. nicht ausrastet, ist selber schuld. Mein Tipp: Kaufen!!!
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