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Unity Band

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Audio-CD, 8. Juni 2012
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Produktinformation

  • Audio CD (8. Juni 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nonesuch (Warner)
  • ASIN: B007RP4D5Y
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
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Digital Booklet: Unity Band
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Produktbeschreibungen

Zum ersten Mal seit seinem Album 80/81 (1980) hat Gitarrist Pat Metheny eine Band um sich geschart, deren fester Bestandteil ein Tenorsaxophon ist. In der Unity Band ist Chris Potter am Sax und an der Bass-Klarinette zu hören, Methenys langjähriger Begleiter Antonio Sanchez bedient die Drums, und als begnadeter Newcomer übernimmt der mehrfach ausgezeichnete Ben Williams (u.a. Thelonious Monk International Jazz Competition 2009) die Arbeit am Bass. Ein spektakuläres Album, das neun neue Metheny-Kompositionen enthält.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Der Name Unity Band ist Programm, denn die vier Herren, die sich hier zusammengefunden haben, bilden wahrlich eine famose Einheit! Dennoch geht jede einzelne Performance der Jazzer auf, wie eine Leuchtrakete. Beispielsweise bei der Nummer "Come and see" so may it secretly begin ;-) um kurz danach voller Verve loszulegen. Hier klingt der Part des großartigen Saxophonspielers Chris Potter sowie bei "'Interval waltz'" wie eine Hommage an Michael Brecker. Newcomer Ben Williams brilliert am Bass und Antonio Sanchez beweist einmal mehr, welch ein begnadeter Schlagwerker er ist. Pat Methenys Gitarrenkunst und seine Kompositionen sind einfach smashing, wie besonders die atemberaubende Nummer '"Signals'" zeigt, und zeugen von seiner unvergleichlichen Vielseitigkeit. Hoffentlich folgen noch viele Einspielungen dieser Fantastic Four!
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Von Robert Fischer TOP 1000 REZENSENT am 8. Juni 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Stell dir vor, du hast als Gitarrist wie als Bandleader Jazzgeschichte geschrieben, immer wieder diverse Sideprojects in den unterschiedlichsten Formationen und Stilistiken gestartet, dir ein kleines egomanisches Wunderwerk namens Orchestrion erschaffen, könntest dich also längst bequem in deinen Sessel zurücklehnen und wüsstest um deine musikgeschichtliche Unsterblichkeit schon zu Lebzeiten: Was machst du dann? Nun, im Idealfall setzt du dich mit ein paar guten, mit dir auf Augenhöhe musizierenden Buddies ins Studio und spielst ein so relaxtes, im Detail höchst feines und als Ganzes schlicht umwerfend großartiges Album ein wie das hier. Das mit der "Neuerfindung" des Jazz können ja inzwischen andere übernehmen (Craig Taborn scheint dabei auf einem guten Weg zu sein) - das hier aber macht einfach Spaß und ist Pat Methenys bestes Album seit langem.
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Von musicpeterpan TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. Juni 2012
Format: Audio CD
Dieses Album von Pat Metheny ist für meinen Geschmack, das beste seit vielen Jahren. Ich bin kein ausgesprochener Metheny -Fan und deshalb vielleicht auch kritischer im Umgang mit seinen Werken. Metheny hat sich hier drei kongeniale Partner mit ins Boot geholt, die mit ihm auf eine Art und Weise harmonieren, dass man denken könnte, sie spielen in dieser Besetzung schon seit Jahren zusammen.
Der erste Musiker ist sein langjähriger Partner Antonio Sanchez am Schlagzeug, hinzu kommt als Neuzugang der spektakuläre junge Bassist Ben Williams, der seit seinem Gewinn der "Thelonius Monk International Jazz Competition 2009" ein begehrter Sidemen wurde und auf diesem Album sein außerordentliches Können unter Beweis stellt. Der Dritte im Bunde ist kein Geringerer als Chris Potter an Saxophon und Bassklarinette, womit sich für Pat Metheny ein Kreis schließt, denn er spielte seit seinem Album "80/81" aus dem Jahr 1980 nicht mehr mit einem festen Tenorsaxophonisten in einer Band zusammen. Zu seiner Wahl von Chris Potter kann man ihm nur gratulieren, denn er zählt mittlerweile zu den absolut besten seines Fachs.
Los gehts mit "New Year" und Pat gefühlvoll an der akustischen Gitarre mit Nylonseiten, das einzige Mal auf diesem Album, Ben Williams und Chris Potter spielen schöne Soli. Ruhiges atmosphärisches Stück das richtig unter die Haut geht, toller Beginn.
"Rooftops" glänzt mit Potter am Sopransax und Metheny am Roland Synthesizer und einem fantastischen Sound, manchmal kann man die beiden nicht mal auseinander halten, so ähneln sich die Sounds der beiden. Das Stück macht richtig Druck, man könnte meinen, es spielen acht Leute.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
If you like inventivness and creativity, you'll love this album. The melodies are sometimes simple but this doesn't take anything away from magic of the group and the sum of their genius individual voices. For Pat Metheny lovers.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es ist seit dem legendärem "80/81"-Album mit Mike Brecker/Dewey Redman die erste echte Kollaboration Pat Methenys mit einem Saxofonisten. Dieses Mal ist es Chris Potter. Damals war es atemberaubend, die oft lyrisch klingende Musik Methenys in einem weitgehend kompromisslosen Jazz-Kontext zu hören. Diese Spannung kehrt hier in Gestalt einer mit Unity-Band genannten Truppe wieder - wenn auch nicht ganz so straff.

Für Freunde der Hausband Pat Methenys - seiner "Group" mit dem leider viel zu selten agierenden Lyle Mays - wird diese Scheibe wohl eher weniger zugänglich sein. Es ist halt Jazz - immer ein wenig zu intellektuell, ein wenig zu schwer, manchmal gar etwas kantig, nicht so leicht ins Ohr flutschend wie die oft kongenialen und so typischen Smoothie-Sounds der Pat Metheny Group. Bei Konzerten wird deshalb ein Song wie "Are You Going With Me" bejubelt, während man bei "Offramp" vielleicht eher brav zuhört.

Bei der Unity-Band wird wieder der brave Zuhörer eher gefordert sein. Er wird aber in zweierlei Hinsicht belohnt. Zum einen gibt es ein kurzweiliges, abwechslungsreiches, "solides" Album. Das Zusammenspiel mit Chris Potter, der ein sehr warmes Saxofon spielt, klappt rundherum. Die Rhythmiker Antonio Sanchez und Ben Williams sorgen für mehr als nur passendes Ambiente...

... und dann ist da noch dieses ominöse Orchestrion, welches auf einem einzigen Stück namens "Sketch" zum Einsatz kommt. Für mich ist es das High-Light dieser CD. Ein ungemein dichtes, rhythmisches, fast tanzbares Gewirr von Klängen. Und dabei ein wunderbar harmonischer Dialog von Synth-Gitarre und Saxofon. Das genau ist der Sound der mich schon seit mehr als 30 Jahren nicht allein zu einem Freund der Musik von Metheny gemacht hat, sondern zu einem Fan - jawohl!
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